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  1. #1

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    Befestigung Thermosiphon Schrägdach

    Hi

    ich würde mir so etwas aufs Dach stellen wollen:



    (Beispielbild)

    Das Dach hat eine Schräge von ca. 30° (könnte auch 25° sein). Unter den Pfannen befinden sich T-Betonträger, relativ dünn (ca. 6x6cm, ich vermute mal ein Eisen drin). Die Träger liegen in ca. 6-7m Abständen auf Hohlsteinen. Dadrunter befindet sich die Betondecke (Dicke ca. 15cm), d.h. das Dach mit den Trägern formt eine Luft-Kammer. Es sieht fast so aus wie auf dem Bild oben (noch halt ohne Anlage).

    Die örtlichen Handwerker schlagen 2 Möglichkeiten vor:

    1) je nach Modell der Anlage werden Alu-Klammern geliefert mit denen man an den Trägern krallen kann und die unter den Pfannen herausgeführt werden. Die Anlage würde dann auf den Trägern aufliegen und sie sozusagen mit dem Gewicht durch die Schräglage "herunterziehen"

    2) Pfannen durchbohren und Inox-Füße auf der Decke verankern (mit Injektionssystem). Die Pfannen sollen dann mit Silikon (ähmmmmmmmm) abgedichtet werden. Leider sind Pfannen mit Durchführung hier nicht erhältlich. Die Anlage würde dann auf den Inox-Füßen stehen (je nach dem 4 oder 6) und würde von einem Gerüst gehalten (welcher an diese Füße Geschraubt wird).

    Was ist von diesen Vorschlägen zu halten?

    1. gefällt mir nicht wegen der Möglichkeit des Wegrutschens der Träger (wer weiß wie die befestigt sind)
    2. gefällt mir nicht wegen Durchlöchern der Dachpfannen

    Alternativen?

    Danke!
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  2. Befestigung Thermosiphon Schrägdach

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Soll das in Deutschland für das Warmwasser entstehen?
    Wenn ja, klappt das auf Grund der Trinkwasserverordung und der EneV nicht.

    Bei Möglichkeit 1 hätte ich starke Bedenken wegen dem Gewicht.

    Was sagt denn der Statiker dazu? Das ist ja ein nicht unerhebliches Gewicht + zusätzliche Windlast.
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  4. #3
    Inkognito
    Gast
    Ich bezweifle dass die zusätzlichen Lasten so ohne weiteres aufgenommen werden können, das sollte jemand gegenrechnen. Wenn, dann wohl eher von der Unterdecke, aber auch das ist keine Selbstverständlichkeit und die Dachdurchführung, wie Sie das schon ganz richtig erkannt haben, ist bestenfalls fragwürdig.

    Ich nehme an, dass mit "hier" nicht Deutschland gemeint ist?
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  5. #4
    Themenstarter

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    @inkognito: nein, die Bude steht in Südspanien (also wegen Sonneneinstrahlung keine Sorge, selbst eine Anlage mit Nordausrichtung erzeugt hier noch Warmwasser )

    Insgesamt sind das dann ca. 260kg an Last, zumindest für die Decke sollte das kein Problem sein - auf dem Haus befindet sich noch eine Flachterasse, das Dach geht nur ringsrum um die Terasse. D.h. die Decke ist für zusätzliche Lasten ausgelegt (dort passen ohne weiteres 100 Menschen drauf). Eigentlich hat hier fast jeder so ein Teil drauf, wird bei dem Haus hier wohl auch gehen wegen der Statik (eben nur die Frage WIE).
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hier noch vollständigkeithalber ein Bild davon, wie die Decke aufgebaut ist:



    Die liegt auf diesen ca. 40cm x 40cm dicken Trägern (im Abstand ca. 7m). Ich würde denken, die hält ohne weiteres ein Thermosiphon?
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