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Modified Sinewave Inverter zerfetzt LED Leuchten

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  1. #1

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    Modified Sinewave Inverter zerfetzt LED Leuchten

    Hi

    mir hat gerade bei einem Selbstversuch ein modified sine wave Inverter (für Betrieb an einem Akku) eine LED-Leuchte gegrillt.... die fing an zu rauchen :/ Tja dumm gelaufen - wer billig kauft, kauft drei mal

    Die Frage bleibt trotzdem: liegt das an der schlechten Qualität des Inverters oder liegt hier ein grundsätzliches Problem vor? Beim Inverter handelt es sich um ein Modell von Xu***l. 800W/12V. Ich hab grade kein Oszi da... vielleicht macht das Ding Spannungspitzen? Ein gut gemachter MSW Inverter dürfte trotzdem nicht die 310V peak Spannug überschreiten. Die LEd Leuchte hat wohl ein kleines Schaltnetzteil drin - seltsam, daß es den fetzt? Normalerweise würde die Eingangspannug gleichgerichtet, gefiltert, und dann DC-DC runtergesetzt. Wenn sich das Teil so grillen läßt, wo liegt der Fehler? beim Inverter oder an der LED?
    Übirgens normale CFL haben den Selbstversuch überlebt.



    Grüße
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  2. Modified Sinewave Inverter zerfetzt LED Leuchten

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  3. #2

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    Meinst Du einen Spannungswandler von 12Vdc auf 230Vac?

    Das passt aber nicht zu

    Normalerweise würde die Eingangspannug gleichgerichtet, gefiltert, und dann DC-DC runtergesetzt.
    Wenn es sich um einen Wandler von 12Vdc auf 230Vac handelt, dann ist sehr wahrscheinlich, dass die "modified" sinewave das Problem ist. Damit kommt nicht jedes Gerät bzw. jedes Schaltnetzteil in einem Gerät klar. Modified sinewave bedeutet hier ein Ausgangssignal in Rechteckform, bestenfalls noch Trapez, mit Spannungsspitzen an den Flanken abhängig von der verbauten Regelung und angeschlossenen Last. Damit kann man problemlos eine "Glühbirne" betreiben oder einen el. Heizstab, aber Schaltznetzteile reagieren darauf empfindlich.

    Diese Art von "Spannungswandler" ist einfach zu bauen und daher billig, aber für moderne Geräte nicht geeignet. Ob diese den Anschluss überleben hängt davon ab, wie deren "Elektronik" (Wandler) aufgebaut ist. Im besten Fall funktionieren sie nicht oder nicht richtig, im schlimmsten Fall rauchen sie halt ab. Man müsste jetzt wissen, was an den LED Leuchten abgeraucht ist, dann könnte man auch beurteilen ob hier evtl. ein weiterer Schwachpunkt lauert. Mit den ständig fallenden Preisen werden auch die LED Leuchtmittel immer einfacher aufgebaut, da werden Zehntel Cent gespart wenn irgendwie möglich. Es wäre also denkbar, dass unabhängig vom Spannungswandler, auch die LEDs nicht viel taugen. An einer perfekten Netzspannung wird man das vielleicht nicht bemerken, evtl. an einer kürzeren Lebensdauer (bauteile sind evtl. stärker oder zu stark belastet).
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  4. #3
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    da die LED nicht komplett durchbrannte sondern zuerst anfing einen Rauchschwaden abzusondern, ist wohl etwas zu heiß geworden. Wahrscheinlich ein Widerstand oder ein Transistor. Ich kann's ja später auf die unsanfte Art zerlegen.... mal sehen.
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  5. #4

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    Da kann alles mögliche hinüber sein. An sich lohnt eine genauere Analyse nicht, höchstens man möchte das unter "Jugend forscht" verbuchen.
    Das Zeug wird heute so billig gebaut, da steckt wirklich nur noch das Notwendigste drin. Kein Wunder also wenn da ab und zu mal Bauteile abrauchen.
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  6. #5

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    Welchen tieferen Sinn hat denn überhaupt der gewählte Umweg?
    Sollte lediglich ein zu hoher Systemwirkungsgrad vermieden werden...?

    Wie hoch war die Gesamtlast des WR im fraglichen Moment?
    Was war ggf. außer der LED-Lampe noch angeschlossen?
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  7. #6
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    @Julius: ich teste halt eben die Wirkungsgrade von Solarkabeln und Querschnitte von Solarakkus!
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