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Ideen zur Erhöhung des Drempels bei Begrenzung auf ein Vollgeschoss

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  1. #1

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    Ideen zur Erhöhung des Drempels bei Begrenzung auf ein Vollgeschoss

    Hallo zusammen!

    Wir planen gerade ein Einfamilienhaus auf einem Grundstück, bei dem der zugehörige B-Plan folgende Restriktionen hat:

    - 1 Vollgeschoss
    - Satteldach mit 35-48° Neigung
    - Firsthöhe max. 8,5 m

    Weitere Beschränkungen hinsichtlich Traufhöhe, Drempel o.ä. gibt es nicht. Das Grundstück befindet sich in Schleswig-Holstein. Wir möchten ein optisch möglichst "modernes" Haus bauen, geringer Dachüberstand, Tegalit-Pfannen, weiß verputzt, anthrazitfarbene Fenster usw.

    Wir suchen nun nach Ideen, wie man bei diesen Vorgaben einen möglichst hohen Drempel im Dachgeschoss hinbekommt. Ein Staffelgeschoss möchten wir ungern bauen (laut unserem Bauträger teuer und nicht kompatibel mit unserer Vorstellung eines modern anmutenden Hauses). Zu schmal möchten wir mit dem Haus nicht werden, wir stellen uns im Moment Außenmaße von 9x13 m vor. Bei 35° Dachneigung wäre der maximal mögliche Drempel ca. 1,38 m (bei Wand- und Dachdicke unseres anvisierten Bauträgers).

    Uns ist bisher als einziges eingefallen, an einer Seite einen Abschnitt mit einer Dachabschleppung vorzusehen, um die Grundfläche im Dachgeschoss zu erhöhen und somit im restlichen Dachgeschoss den Drempel erhöhen zu können. Weiß jemand, wie die Dachabschleppung dann aussehen muss? Wahrscheinlich muss sie einen Fußboden im Dachgeschoss aufweisen oder? Ich tue mich schwer, mir vorzustellen, ob das mit unserem Wunsch nach einem Haus in moderner Optik vereinbar ist. Wie seht ihr das?

    Hat vielleicht jemand weitere Tricks auf Lager, wie man den Drempel erhöhen könnte?

    Danke und viele Grüße,

    Rolff
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  2. Ideen zur Erhöhung des Drempels bei Begrenzung auf ein Vollgeschoss

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  3. #2
    Inkognito
    Gast
    Ein Dachüberstand ist ein konstruktiver Wetterschutz der Fassade. Warum gammelige Fassaden modern sein sollen erschließt sich mir nicht.
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  4. #3

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    dachabschleppung und ein modern aussehendes haus - da treffen 2 fremde welten aufeinander.

    staffelgeschoss als nicht modern anmutendes haus - so einen quatsch muss man sich erst einmal einfallen lassen.

    ein drempel mit ca. 1,38 m halte ich für unpraktisch, da weder mit dachflächenfenster noch mit gaubenfenster etwas nutzbares dabei rauskommt.

    ist es wirklich einbauträger?
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  5. #4
    Themenstarter

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    Gerade die Definitionen gegooglet - es ist ein Generalübernehmer.

    Danke für die Meinung zum Staffelgeschoss und zur Dachabschleppung. Wir hatten das Staffelgeschoss eigentlich verworfen, weil die Staffelgeschoss-Satteldach-Häuser, die wir gesehen haben, oftmals einen "Kirchencharakter" hatten. Vielleicht haben wir aber auch die falschen Häuser angesehen... Dazu kommt, dass unser bevorzugter GÜ sich schwer mit einem Flachdach auf dem abgesaffelten Teil tut (extra Kosten bei Abstaffelung an Stirnseite von ca. 20k€). Ein anderer GÜ meinte wörtlich: "Staffelgeschoss mit Satteldach sieht jawohl selten dämlich aus".

    Wie könnte denn ein modernes Staffelgeschoss-Haus aussehen? Würde man an der Stirnseite staffeln oder eher an der langen Seite?
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  6. #5

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    Die Frage ist: was nützt dir das? -> Dachabschleppung, Staffelgeschoss etc.

    Es ist ja nicht die Traufhöhe, sondern die Firsthöhe angegeben! -> Für hohen Kniestock also besser lang (Traufe) und schmal (Giebel) bauen... Statt Staffelgeschoss (finde ich bei Satteldachhäusern auch bescheiden, wenn auch vielleicht "modern") kannst ja auch die Drempelwände innen "abmauern".
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  7. #6

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    Von wann ist denn der Bebauungsplan?
    Wenn er schon sehr alt ist könntest du mit einer Bauvoranfrage klären ob eine Abweichung der Dachneigung genehmigt wird. Mit 8.50m müsstet ihr fast auf 2 vollgwschosse kommen.

    Und lieber auf 8 oder 8,5m Breite wenn möglich dann gewinnt ihr an drempel
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  8. #7
    Inkognito
    Gast
    Ganz kurz, vielleicht ist auch der Bebauungsplan so formuliert um eben solche Häuser zu verhindern - ggfs. wäre zu überlegen inwiefern man nicht besser in einer - für die eigenen Ideen geeigneten - Gegend baut, das führt dann auch zu entsprechend weniger Problemen mit den Nachbarn.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Der Bebauungsplan ist leider brandneu. Offensichtlich will man Leute wie uns dort absolut nicht haben ;-) Aber es ist unser absolutes Traumgrundstück, daher müssen wir nun aus den Gegebenheiten das Beste rausholen.

    Wenn wir das Haus 1 m schmaler machen, müssen wir es ja länger machen, um die Grundfläche gleich zu lassen. Das ergäbe dann 8x14,5 m oder so was. Stelle ich mir auch nicht besonders schön vor, solch einen Schlauch... Und bringen tut es auch nur 9 cm Drempel.

    Ich freunde mich langsam mit dem Staffelgeschoss - Gedanken an...
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Rolff1 Beitrag anzeigen
    Wir möchten ein optisch möglichst "modernes" Haus bauen, geringer Dachüberstand, Tegalit-Pfannen, weiß verputzt,
    Das ist nicht modern, sondern erzkonservativ, wenn nicht gar spießig zu bezeichnen. Modern ist was anderes.
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  11. #10

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    ohne den entwurf zu kennen, ist spießig ein vorurteil.
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  12. #11
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    Und was ist dann modern? ;-)

    Ist ja letztlich auch egal, wie man es bezeichnet. Ich wollte damit nur deutlich machen, in welche Stilrichtung es gehen soll.
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  13. #12

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    Modern ist sich von althergebrachten Bildern zu verabschieden. Schneeweißes Häuschen mit dunklen Fensterrahmen ist ein Bild aus den 70ern.
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  14. #13

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    Dass etwas besonders modern ist, erkennt man dann, wenn es nach ein paar Jahren nicht mehr modern ist. Vom Prinzip her ist ein rechteckiges Haus mit Satteldach recht zeitlos. Wie Details gestaltet werden ist dann auch eine regionale Frage. Hier in unserer Gegend sind seit den 90er Jahren weite Dachüberstände beleibt, auch zum Schutz der Fassaden.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von qwertzuio Beitrag anzeigen
    Dass etwas besonders modern ist, erkennt man dann, wenn es nach ein paar Jahren nicht mehr modern ist. Vom Prinzip her ist ein rechteckiges Haus mit Satteldach recht zeitlos. Wie Details gestaltet werden ist dann auch eine regionale Frage. Hier in unserer Gegend sind seit den 90er Jahren weite Dachüberstände beleibt, auch zum Schutz der Fassaden.

    Ganz genauso ist es! Da gebe ich dir in allen Punkten Recht!!!

    Dass sinnvolle, funktionale und dem Haus "Wohnlichkeit" verleihende Dachüberstände heute nicht mehr "in" sind, hat IMHO auch damit zu tun, dass man versucht überall (auch in punkto Dachfläche) Kosten zu sparen. Und genauso "billig" sehen solche Häuser oft leider auch aus.

    Grusel:
    http://media3.heinze.de/media/942347...5px503x335.jpg


    Besser so IMHO:
    http://www.huf-haus-blog.com/wp-cont...-2-980x360.jpg
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  17. #15

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    jetzt lasst ihn doch erst einmal den entwurf machen lassen und versucht nicht mit irgendwelchen bildern dem TE eure ansichten einer hausgestaltung einzureden. einige beiträge driften etwas zu weit ab.
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