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Neue Terrasse Anlegen - Fragen zu Untergrudn / Platten / L-Steine

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  1. #1

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    Neue Terrasse Anlegen - Fragen zu Untergrudn / Platten / L-Steine

    Hallo zusammen,

    ich bin seit geraumer Zeit ein stiller Leser und nach dem es bei mir im Garten jetzt konkret wird, wollte ich eure Meinung hören und habe auch die eine oder andere Frage. Ich habe etwas weiter ausgeholt, damit es verständlicher wird. Für ein wenig Unterstützung wäre ich dankbar.

    Ich habe einen ca. 50 m² großen Garten (Länge ca. 11 m, Breite ca. 4.5 m). Etwa 8 m² sind überdacht und es sind 25 Jahre alte Waschbetonplatten verlegt, der restliche Garten ist verwahrlostes Kampfgebiet.

    Ich möchte die alten Platten entfernen und die Terrasse in zwei Ebenen teilen, weil ein Teil abgesenkt ist. Hauptterrasse für Sitzmöglichkeit/Grill etc. (ca. 7 m ab der Hauswand) und einen kleinen Bereich für Gartenhaus und Fahrräder (die restlichen 4 m, ich nenne es mal Unterterrasse).
    Ich habe weiter unten zwei Skizzen gemacht, wie es aussehen soll. Die zweite Skizze zeigt meine Vorstellung mit den L-steinen

    • Erst mal nur ein wenig auskoffern, da die ganze Terrasse etwas höher gesetzt werden soll
    • Mit dem Rüttler drüber, dass alles eben ist und Gefälle passt
    • L-Steine setzen wegen der Absenkung mit unterschiedlichen Größen, um die Stufen zu realisieren
    • Randsteine setzen
    • Mineralbeton/Schotter 0-32 mm etwa 20 cm auffüllen und verdichten
    • Diabas Splitt 2-5 mm etwa 5 cm auffüllen ohne zu verdichten
    • Auf die Hauptterrasse Feinsteinzeug (2cm) lose verlegen und mit Quarzsand (?) verfugen
    • Auf die Unterterrasse Betonsteinplatten (5cm) verlegen und mit Quarzsand verfugen

    Uebersicht.jpg

    L-Steine.jpg

    Spricht etwas grundsätzlich gegen diese Ausführung? Habe ich irgendwas Wichtiges übersehen?

    Ansonsten schwirren mir noch ein paar Fragen im Kopf, auf die ich noch keine vernünftige Antwort habe und hoffe hier Hilfe zu finden.

    L-Steine:
    • Soll ich Magerbeton nehmen, wie oft empfohlen, oder vielleicht doch Estrich-Beton oder so, wegen der etwas größeren Belastung?
    • Würde die Schotterschicht unter den L-Steinen vorhandenes Wasser ableiten können oder muss ich ein Drainagerohr verlegen?
    • Problem ist nur, dass ich links und rechts Nachbarn habe (Reihenhaus) und nicht weiß, wohin mit dem Wasser. Ich hatte aber folgende Überlegung: In die L-Steine / Randstein, auf der Schotterebene über die gesamte Gartenbreite mehrere Löcher zu bohren, sozusagen als Abfluss, und in die L-Steine vor dem Schotter zuerst ein Drainagevlies zu verlegen. Nachfolgend die Bohrlöcher rot gezeichnet und Vlies braun gezeichnet. Sinnvoll oder hat jemand vielleicht eine bessere Idee?
    • Würden die L-Steine wegen den Löchern und dem Wasserfluss darin auf Dauer Schaden nehmen?
    • Sollte vielleicht zwischen die L-Steine 2-32 statt 0-32 Schotter nehmen?


    L-Steine 2.jpg

    Hauptterrasse:
    • Da die Terrasse etwas höher gesetzt wird, muss ich nicht so viel auskoffern. Sollte ich den Mutterboden dennoch abtragen oder kann ich den Schotter einfach drauf kippen und verdichten?
    • Angeblich haben die Feinsteinzeugplatten eine Bruchfestigkeit von ca. 1000 kg. Sollte ich nach dem verfugen mit Quarzsand mit dem Rüttler drüber oder ist es vielleicht doch keine gute Idee?
    • Bei Betonstein sagt man ja, es soll 1 cm überstehen, weil diese sich nach dem endgültigen Rütteln ungefähr 1 cm setzt. Wie hoch wäre das Setzmaß mit Rüttelplatte und ohne (dafür nur mit Gummihammer)? Ich weiß, es kommt auf die Unterschicht an, aber kann man es vergleichen wie beim Verlegen mit Betonsteinen?
    • Kann ich beim Feinsteinzeug auch die Fugen einfach offen lassen und lasse dafür nur die Fugenkreuze dauerhaft drin?

    Unterterrasse:
    • Die Unterterrasse ist momentan auf gleicher Höhe wie die Straße. Soll ich es höher setzen und in die Randsteine wieder auf Schotterebene Löcher rein bohren, damit das Wasser abfließen kann?

    Straße.jpg

    Ach ja, hier noch ein paar Bilder vom Garten:

    1.jpg 2.jpg

    Ich bin für jeden Hinweis dankbar.
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  2. Neue Terrasse Anlegen - Fragen zu Untergrudn / Platten / L-Steine

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  3. #2

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    leg überall werksteinplatten und kein feinsteinzeug.
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  4. #3
    wasweissich
    Gast
    vor allem ist das gehampel mit den gartenwinkeln(L-steine light) völlig unsinnig .

    einfach blockstufen durchgelegt und fertig ..............


    und warum feinsteinzeug weiss auch keiner wirklich ...
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  5. #4
    Themenstarter

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    Ja das mit dem Feinsteinzeug war gar nicht geplant, bis der Plattenverkäufer meiner Frau unerwartet die Vorteile von dem Zeug aufgezählt hat. Es ist aber noch nicht ganz entschieden. Was spricht den gegen Feinsteinzeug, wenn es lose auf Splittbett verlegt ist?

    Zu den Blockstufen war ich mir beim Unterbau nicht sicher. Die schräg hochlaufende Schotterschicht muss ja auch verdichtet werden. Schafft die Rüttelplatte eine Steigung von ca. 45 cm auf 1 Meter?
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Stromberg Beitrag anzeigen
    ..... bis der Plattenverkäufer meiner Frau unerwartet die Vorteile ......

    Schafft die Rüttelplatte eine Steigung von ca. 45 cm auf 1 Meter?
    jaja, diese verkäufer reden viel, wenn sie ihren beruf ausüben, aber verlegen können sie das was da verkauft wird auch nicht. vergiss einfach, was der kerl erzählt hat.

    die rüttelplatte schafft die neigung, aber du schaffst die rüttelplatte nicht.
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  7. #6
    wasweissich
    Gast
    keramikplatten haben wir schon paarmal durchgekaut , ich mag sie nicht .

    halte ich auch bei loser verlegung für problematisch...
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    ...
    die rüttelplatte schafft die neigung, aber du schaffst die rüttelplatte nicht.
    Wie kann ich dann die Neigung verdichten bzw. wie macht man es normalerweise?

    Und sollte ich 20-30 cm Schotter in einem Rutsch verdichten oder alle 15 cm? Ich habe hier die Möglichkeit auch eine schwere Rüttelplatte (>200 kg) auszuleihen.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Irgendwie werde ich nicht fündig. Es gibt zwar viele Beispielbilder, wie der Blockstufenunterbau auszusehen hat, allerdings beschreibt keiner, wie man die darunter liegende Schotterschicht verdichtet.
    Habe jetzt mehrfach gelesen, dass eine Rüttelplatte ca. 20° schafft. Alles darüber wäre wohl schädlich wegen mangelhafter Schmierung. Ich komme bei mir auf ca. 26 °.

    Also Leute, lasst mich nicht dumm sterben . Wie verdichtet man den schrägen Unterbau eine Blockstufe? Oder gehe ich an die Sache falsch ran?
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  10. #9
    wasweissich
    Gast
    Oder gehe ich an die Sache falsch ran?
    .....


    wie kommst du auf 26° ?

    wer sagt , dass der unterbau der stufen schräg ist ?

    ein motorbetriebener stampfer ist schob erfunden ..... und der verdichtet rrrrichtig gut .
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  11. #10
    Themenstarter

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    Oh man, ich habe mich so auf die Rüttelplatte fixiert, dass ich gar nicht an den Stampfer gedacht habe.

    Ich hatte wegen der Rüttelplatte angenommen, dass der Unterbau schräg sein muss. Aber mit dem Stamper muss das natürlich nicht mehr sein.

    Wie ich auf 26 ° komme? Auf 1.05 m Länge habe ich 45 cm Höhe.
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  12. #11
    wasweissich
    Gast
    du kommst aber auf 102 - 103cm , und ~46 höhe (theorie vs praxis )
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  13. #12
    Avatar von meisterLars
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    Feinsteinzeug auf Splitt taucht nich. Wenn überhaupt, dann auf Drainbeton inklusive Haftbrücke.
    Sieht dann ungefäht so aus:
    2015-06-24 14.05.47.jpg
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  14. #13
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von meisterLars Beitrag anzeigen
    Feinsteinzeug auf Splitt taucht nich. Wenn überhaupt, dann auf Drainbeton inklusive Haftbrücke.
    Sieht dann ungefäht so aus:
    Mittlerweile konnte ich Frauchen von der Idee mit dem Feinsteinzeug abbringen. Bin auch selber etwas froh, weil ich mit dem Feinsteinzeug echt unsicher war. Ich denke Werksteinplatten verzeihen mir einen Fehler eher als Feinsteinzeug. Gefallen hätte es mir aber schon.


    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    du kommst aber auf 102 - 103cm , und ~46 höhe (theorie vs praxis )
    Wenn ich mit meiner Treppe als Anfänger nur annähernd dahin komme, bin ich mehr als froh



    Spricht eigentlich was dagegen den Schotter auf den Mutterboden draufzukippen und zu verdichten oder soll ich den vorher abtragen? Die Terasse wird höher gesetzt und ich müsste stellenweise wenig bis gar nicht abtragen.
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  16. #14
    wasweissich
    Gast
    es ist verboten "mutterboden" zu beerdigen .

    und aussedem verbietet es sich von selbst .
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  17. #15
    Themenstarter

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    Ok, danke für die Info.
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