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Abwasserrohr durchs Mauerwerk anstatt durch die Bodenplatte

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  1. #1

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    Abwasserrohr durchs Mauerwerk anstatt durch die Bodenplatte

    Hallo.
    EFH, nicht unterkellert, von unten isolierte Bodenplatte (Glasschotter oder 3025CS), keine Fundamente, Grundwasser ca. 2,5m tief, Stein: 365mm Ziegel (Poroton), ca. 2 cm berechnete Setzung laut BGGA

    Die Klos sind jeweils übereinander angeordnet, an der Außenwand.
    Damit das DN100 Rohr nicht durch die Bodenplatte "müsste" (was wohl der Standard ist) kam von mir die "merkwürdige" Idee das Rohr durch die unterste Steinreihe (Kernbohrung) nach außen zu führen, und an der Außenwand mit einem 90Grad (oder 45?) Bogen in den Erbboden verschwinden zu lassen, und dann normal weiter Richtung Kontrollschacht.
    Klar, draußen würde es dann ca. 20cm abstehen, und ein kleiner Kasten müssten erstellt werden, der dann auch isoliert werden kann.

    Ist das technisch aufwendiger und fehleranfälliger ohne wirkliche Vorteile zu bieten?

    Wie werden eigentlich die Setzungen betrachtet? Die Abwasserrohre außen am Haus setzen sich nicht, das Haus evtl. schon etwas. Sind da einige cm unkritisch, oder gibt es da etwas zu beachten?

    Da die Klos sich übereinander befinden und der Spülkasten sowieso Platz benötigt, wäre somit auch Platz für den Leitungsschacht (Frisch/Abwasserrohre/Elektro) zwischen den Stockwerken hinter Gipsplatten vorhanden, und das Mauerwerk müsste nicht beschädigt werden, außer unten mit der Kernborhung)
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  2. Abwasserrohr durchs Mauerwerk anstatt durch die Bodenplatte

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  3. #2

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    kam von mir die "merkwürdige" Idee
    Nicht nur merkwürdig!

    Unsinnig!

    Was meinst Du wohl was mit den Fäkalien/ Abwässern im Winter geschehen wird?
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  4. #3

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    Zitat Zitat von malgucken Beitrag anzeigen
    Ist das technisch aufwendiger und fehleranfälliger ohne wirkliche Vorteile zu bieten?
    Ja, ist es!


    mit skeptischen Grüßen!
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  5. #4
    Themenstarter

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    Kein Unterschied, da wie gesagt es draußen seitlich isoliert wird, und von innen und außen gewärmt wird. Und die Fäkalien ja aufgrund des hohen Wassergehalt (guter Wärmespeicher) und der Körpertemperatur rel. warm diese Stelle passieren.
    Aber erstnhaft.
    Das Rohr hat sich ja quasi nur 0.4m nach außen verschoben, anstatt im Gebäude die BP zu durchtrennen.

    Damit würde sich doch die Abdichtung auf der Bodenplatte vereinfachen, die Rohrdurchführung durch die BP entfällt (dazu gibt es ja hier schon einige merkwürdige Konstruktionen) und unten die Isolierung der BP wäre auch einfacher zu legen, homogen, ohne Trennstellen.
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  6. #5

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    vergiss es - ganz schnell und leg die leitung unter die bodenplatte und dann frostfrei richtung abwassersammler.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    Was meinst Du wohl was mit den Fäkalien/ Abwässern im Winter geschehen wird?
    So lange keine Wassersäcke in der Leitung drin sind - NICHTS.

    Hab ich seit 7 Jahren als Provisorium, HT Rohr ohne Dämmung draußen. Auch bei minus 20 Grad passiert da nichts.

    NEIN, das bleibt nicht so. Und NEIN, ich empfehle das keinem, es so auszuführen.

    Aber rein praktisch passiert da gar nichts.

    Gruß,
    Martin
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  9. #7
    Themenstarter

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    Ok, sehe hier kommt die Idee "auch" nicht gut an.

    Aber ist es klar, wie es gemeint ist?
    Wir reden hier von 30cm die außen verlaufen, bevor das Rohr in das Erdreich eintritt (was sicherlich noch leichter frieren kann, da evtl. von unten isoliert mit Glasschotter).
    Wäre dass das Problem, dass das Erdreich friert?
    D.h. man müsste Frostschutzschotter um das Rohr herum auslegen. Wäre dann auch wieder aufwendiger.

    Na dann hoffen ich mal, dass die Durchführung durch die Bodenplatte (evtl. WU Bauteil) sauber funktioniert.
    Habt ihr da tips, was wo man (gute) Beispiele anschauen kann, was man der Firma vorschreiben soll ins LV?
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  10. #8

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    Zitat Zitat von Eumeltier Beitrag anzeigen
    Hab ich seit 7 Jahren als Provisorium,
    in Brandenburg ist nichts beständiger als das provisorium.
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