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Stufenverziehung

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  1. #1

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    Stufenverziehung

    Hallo,
    ich schreibe meine Seminarfacharbeit über das Thema Stufenverziehung von Treppen. Ich hatte in den Ferien mal in einer Stahlbaufirma gearbeitet und mitbekommen, dass es da wohl verschiedene Verfahren gibt und dass man da gewisse Richtlinien einhalten muss. Hab gedacht, dass ich da problemlos ein paar Seiten voll kriege.
    Hab jetzt allerdings schon etliche Zeit im Inet recherchiert und nix Vernünftiges gefunden , außer dass man das von einem Experten machen lassen sollte und was ich schon wusste, nämlich dass es verschiedene Verfahren gibt.
    Ich wollte eig. Die Arbeit so nach verschiedenen Verfahren strukturieren und dann jeweils Vor. Und Nachteile davon beschreiben.
    Kann jemand helfen???
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  2. Stufenverziehung

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  3. #2

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    google mal Willibald Mannes - ich meine in seinem Buch Der handwerkliche Holztreppenbau hat er die versch. Methoden eingehend beschrieben- einschl. seiner Auswirkungen auf Krümmlingsabwicklungen etc.pp
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  4. #3
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    Danke schonmal dafür. Kennt jemand auch Seiten im Inet, auf denen man was dazu findet? Das Buch kostet 120€. Und ich glaub auch nicht, dass ich das so einfach inner Bibliothek finde.
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  5. #4

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    Tja - Wissen ist nicht nur Macht, sondern vor allem teuer.

    Da hättest Du vielleicht vor der Festlegung des Seminararbeitstitels mal nachforschen sollen.
    Ausserdem - denke ich zumindest - macht man eine Seminararbeit ja nicht über etwas, was einem im späteren Berufsleben garantiert nie wieder über den Weg läuft. Daher wäre ein Fachbuch der Anfang einer ganzen Fachbibliothek, die man mal brauchen kann.
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  6. #5

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    Du kannst auch einen (Holz)Treppenbauer in deiner Gegend fragen- wenn der sein Handwerk ernst nimmt, sind die Bücher von W.M. Standardausrüstung
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  7. #6

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    Zitat Zitat von 19840711 Beitrag anzeigen
    ... Und ich glaub auch nicht, dass ich das so einfach inner Bibliothek finde.
    mann. mann. was ist nur los mit den seminaristen.??
    es gibt durchaus noch bibliotheken, wo man echte
    bücher ausleihen kann.

    wixhausen ist doch in darmstadt:

    https://pica1l.ulb.tu-darmstadt.de/D...llibald+Mannes
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  8. #7

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    Mist.
    Jetzt wollte ich ihm gerade die Fernleihe erklären - und Du stellst einfach fest, daß er die gar nicht braucht...
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  9. #8

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    du kannst ihm ja noch die öffnungszeiten und verkehrsanbindung, zur bibliothek nennen....
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  10. #9
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    Ok. Ich werd also anscheinend nicht umhin kommen mir Bücher vom Herrn Mannes auszuleihen. Der scheint ja die absolute Institution auf diesem Gebiet zu sein.
    Aber wie sieht es den eig. in der Praxis aus? Wird auch nach den Methoden verzogen, und wenn ja welche wird verwendet? Oder werden die Stufen einfach nach Gefühl iwie festgelegt?
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  11. #10

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    du wirst nicht umhin kommen, dir bücher auszuleihen.
    ob von herrn Mannes (ich kenne den nicht), oder herrn
    oder frau Pannes.

    wie stellst du dir eine seminarfacharbeit vor?
    mal eben googeln und alle theroetischen fragen werden gelöst?
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  12. #11

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    Stufen werden nicht nach Gefühl verzogen. Es wird die zum jeweiligen Problem am besten passende Verzugsmethode gewählt.
    Ortbeton; Holzbau; Stahlbau. Alle haben material/ausführungsbedingt andere Erfordernisse.
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  13. #12
    planfix
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    beachte:
    Lauflinie
    Schrittmaß in Abhänigkeit von Nutzung
    max. zul. Steighöhe
    min. Auftrittbreite
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  14. #13

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    Jede Uni-Bibliothek wo Architektur oder artverwandte Themen behandelt werden, haben auch jede Menge Bücher zu allen Themen. Da kann jeder hin gehen und sich die Bücher ausleihen. Die Leute dort beißen nicht und helfen gerne weiter und die Bücher sind sehr informativ. Entgegen landläufiger Meinung gibt gibt es nicht alles im Internet.

    Man oh man...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Tja - Wissen ist nicht nur Macht, sondern vor allem teuer.

    Da hättest Du vielleicht vor der Festlegung des Seminararbeitstitels mal nachforschen sollen.
    Ausserdem - denke ich zumindest - macht man eine Seminararbeit ja nicht über etwas, was einem im späteren Berufsleben garantiert nie wieder über den Weg läuft. Daher wäre ein Fachbuch der Anfang einer ganzen Fachbibliothek, die man mal brauchen kann.
    ...Dann war hier das Studium wohl kostenlos...
    Ich kann ehlich gesagt nicht nachvollziehen was das völlig ahnungsbefreite Gequatsche hier soll. Niemand wird gezwungen, etwas zu schreiben wenn man so überhaupt keine Ahnung hat. Weiterhin ist es absolut legitim im 21. Jahrhundert im Internet zu recherchieren - gerade wenn man als Schüler nicht in der Nähe einer Unibibliothek wohnt. Da - wie auf so vielen Baustellen - der Handwerker hier der einzige ist der sich mit der Sache und nicht mit der Selbstdarstellung beschäftigt, hier ein paar Tips zur Sache und zur Vorgehensweise.

    1.) Stufenverziehungsmethoden
    Mir fallen spontan drei Methoden ein. Alle Methoden haben die Gemeinsamkeit, dass du zunächst die Lauflinie (maximal 2/3 der Laufbreite von innen) definierst. Dann legst du auf dieser Lauflinie Punkte fest welche auf der Lauflinie den Abstand eines Auftritts haben. In der Wendelung wird der Abstand polygonal gemessen. Die Methoden unterscheiden sich bei den inneren Punkten.
    a) Zentraler Mittelpunkt
    Es wird ein Punkt festgelegt und von da aus werden Linien zu den besagten Außenpunkten gezogen. Dies ist die einfachste und schlechteste Methode - wird eigentlich nur von schlechten Planern oder von Planern die von vornherein das Planen der Treppe anderen überlassen möchten verwendet.
    Nachteile :
    - Innen wenig Auftritt -> lasst sich daher nur im engen Bereich gut laufen
    - Auftritt innen wird unregelmäßig kleiner. Bei etwas besseren Treppen ist ein durchgängiger Handlauf gefordert und das wird hier z.B. bei viertelgewendelten Treppen relativ schwer

    b) Tangentiales Verfahren
    Es wird ein Kreis definiert. Von diesem Kreis werden tangential Linien zu den außen definierten Punkten festgelegt.

    c) Rechnerisches Verfahren
    Man verlängert die Vorderkante der ersten und die letzten geraden Stufe der Wendelung. Dort wo die Linien sich kreuzen ist dein Koordinatenursprung. Die Drachen- oder Zwickelstufe sitzt symmetrisch zur Wendelung. Von dem Koordinatenursprung setzt du jetzt Punkte in regelmäßigen Abständen und verbindest die Linien.

    Abgesehen von Treppenbauern und besseren Architekten kannst du auch Fachplaner befragen. Entscheidend für die Wahl des Verfahrens ist der Verlauf des daraus resultierenden Verlaufs des Handlaufs - das kapiert nicht jeder. Danach wählt der Fachmann das Verfahren.

    Ich hoffe, ich konnte dir wenigstens ein bisschen weiter helfen.
    P.S. Es gibt auch andere Foren wo der Wissentransfer im Vordergrund steht. Man muss nur lang genug suchen. Viel Erfolg
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  17. #15

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    Wurde doch auch im Baukobuch ausführlich erläutert. Hey das ist 25 Jahre her und wir haben das mit Karteikarten gefunden. Nur bei Otl Aicher hatte es länger gedauert, da ich nicht wusste, wie man den schrieb...
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