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  1. #1

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    Hitzeschutz Dach Gartenhaus

    Hallo,

    ich habe in meinem Garten ein Gartenhaus (4x5m) errichtet. Die Wandstärke ist 40mm.
    Es soll nicht als Geräteschuppen dienen, sondern ganzjährig sporadisch als Aufenthaltsraum für Feiern oder ähnliches.
    Auf Eine Dämmung der Wände und des Fußbodens habe ich bewusst verzichtet, da es auch nur sporadisch beheizt werden soll, kosten-nutzen hier also in keinem Verhältnis gestanden hätten.

    Was uns jetzt aber aufgefallen ist, sind die Temperaturen im Sommer. Da es den ganzen Tag voll in der Sonne steht heizt es sich doch sehr stark auf.

    Der derzeitige Dachaufbau ist
    1) 18mm Fichte Dachbrett Nut-Feder
    2) eine Lage V13 Dachpappe, genagelt

    Darauf soll im Herbst noch eine Schicht aus Trapezblech / Pfannenblech in kommen.

    Macht hier eine zusätzliche Isolierung aus XPS Styrodur (50mm) zwischen Dachpappe und Blech sinn? Für 1-2 Grad Temperaturunterschied würde ich davon absehen, ab 5 Grad wäre es zu überlegen.
    Die Isolierung kommt nur auf dem Dach in Frage, innen möchte ich nicht dämmen.

    Dachaufbau geplant:
    1) 18mm Dachbrett
    2) V13 Dachpappe
    3) XPS Hartschaumplatte Precit 300-SF
    4) Dachpfannenblech Weiß

    Das XPS Styrodur sollte doch auch ohne Dampfbremse funktionieren, oder benötige ich auf der Dachpappe zwingend noch eine weitere Schicht?

    Danke&Gruß
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  2. Hitzeschutz Dach Gartenhaus

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Vergiss es. Die Wärme kommt ja nicht nur durch´s Dach sondern auch durch die Wände. Für gelegentliche Feiern lohnt der Aufwand nicht.
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  4. #3

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    leg dir einen perforierten schlauch aufs dach, da lässt morgens bis zum abend wasser laufen, wenn du eine feier hast. das dach muss nur mit wasser benetzt sein und der raum bleibt kühl. das tröpfelnde wasser fängst du an der dachkante zum gießen auf.
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  5. #4

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    Was dir schon viel hilft: Nimm helle Bleche, sorg dafür das sie hinterlüftet werden und das du sie nicht direkt auf die Pappe aufschraubst.
    Das ist gegen Sonne ziemlich effektiv...
    Dazu noch die Idee von Norbert mit dem Wasser...

    Mit einem Hauswasserwerk kannst du problemlos einen Kreislauf erzeugen
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  6. #5

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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Mit einem Hauswasserwerk kannst du problemlos einen Kreislauf erzeugen
    na ja, wenn Du nach dem ersten Umlauf dann 60°C heißes Wasser auf´s Dach pumpst, dann hilft das auch nicht mehr viel.
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  7. #6

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    Ständig wirkende Durchlüftung anbringen!
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  8. #7

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    Die Idee mit dem Wasser hatte ich auch. Wirkt z.B. auch bei aufgeheizten Steinterassen.
    Warum wohl werden im Mittelmeerraum die gefliesten Böden täglich nass durchgewischt?
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  9. #8

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    Mhhh... Vielleicht weil es dreckig ist? *g*
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Fliesenfuzzi Beitrag anzeigen
    Warum wohl werden im Mittelmeerraum die gefliesten Böden täglich nass durchgewischt?
    Das konnte ich nie beobachten.
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  11. #10
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    @Julius
    Ständig wirkende Durchlüftung anbringen!
    Danke für den Tipp.
    Bei der eindeutigen Meinung hier werde ich doch eher in einen Solar Lüfter als in eine Dämmung invertieren!
    Die Berieselung halte ich mal für später im Hinterkopf.

    Wenn der Lüfter da ist mache ich mal eine Vergleichsmessung und werde meine Erfahrung teilen.
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  12. #11

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    Verschatte doch die Wände mit dem Dach und Behelfe dich mit ein wenig Speicherfähige Masse.
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  13. #12

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    Fassen wir mal die Fakten zusammen.

    Eine einfache Gartenhütte die sporadisch mal für Feiern genutzt werden soll. Warum sollte man dafür so einen Aufwand treiben? Speichermasse wäre hier kontraproduktiv, bevor eine Feier startet, einfach mal richtig durchlüften, schon hat man die paar m3 Luft auf Außentemperatur. Zwangskühlung ergibt aufgrund der Nutzung sowieso keinen Sinn. Speichermasse auf dem Dach, bei 40mm Wänden, auch nicht. Sinnvoll wäre die Hinterlüftung damit die Sonneneinstrahlung im Sommer die Dachfläche nicht so extrem aufheizen kann. Das ist einfach umzusetzen und verhindert, dass die Decke in der Gartenhütte zum Heizkörper wird.

    Alle weiteren Überlegungen würden nur dann einen Sinn ergeben, wenn die Hütte anders genutzt würde. Dann reden wir aber nicht mehr von einer einfachen Gartenhütte sondern von einem Aufenthaltsraum mit all seinen Anforderungen. Ob das überhaupt genehmigungsfähig wäre, da habe ich so meine Zweifel.
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  14. #13

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    Ich dachte da eher an ein Dach über den Dach. Quasi als Zelt, mit Abstand zum eigentlichen Körper. So dass von allen Seiten Luftaustausch stattfinden kann. Zieht man dass dann bis zum Boden verschattet man schon mal die Traufe. Etwas breiter, nimmt man dann noch etwas von den Giebeln. Am rückwärtigen Giebel könnte man dann etwas Brennholz aufstapeln, was zusätzlichen Schatten bringt und durch den Überstand auch trocken bleibt. Die beiden entstehenden Dreiecke könnte man zum Unterstellen von Grillbedarf oder ähnlichem nutzen. Optisch etwas aufgewertet mag das Ganze dann auch nicht so wuchtig wirken. Klar kostet definitiv mehr als ein paar Trapezbleche. Bei handwerklicher Geschicklichkeit etwas Ahnung in Statik und anderen Dingen ist es am Ende "nur" das Material.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Die Idee ist nicht schlecht. Das Gartenhaus hat aber bereits 4m x 5m, da.h. spitzes Dach oder das Teil nimmt eine sehr große Fläche in Anspruch. Ob das dann noch als "Gartenhütte" durchgeht?
    Obwohl, Friedrichstahl im Saarland? Da dürfte er bei 20m2 Fläche schon bald die 60m3 kratzen die verfahrensfrei wären.
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  17. #15

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    Wenn das Dach selbsttragend erstellt wird, z. B. als Sparrendach wenn die Sparrenlängen passen, als was soll das dann gelten? Es wäre ja nicht fest verbunden und eher ein "Unterstand". Ist dann ja ein eigenes in sich stehendes Bauwerk - gibt es dafür überhaupt eine Klassifizierung?
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