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Zulauf Zisterne - direkt oder per Fallrohrfilter?

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  1. #1
    Avatar von mian
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    Zulauf Zisterne - direkt oder per Fallrohrfilter?

    Hallo zusammen,

    dieses Jahr werden wir (endlich) unsere Außenanlage fertigstellen. Wir haben uns auch entschieden in diesem Zuge noch die Chance zu nutzen und eine Zisterne zu verbauen. Wir haben rund 150m2 Dachfläche von der eingeleitet werden soll und eine 5000l Zisterne zur reinen Gartenbewässerung soll verbaut werden.

    Aktuell sind beide Dachhälften am normalen Abwasser angeschlossen. Das Gelände hat ein Gefälle von Nord nach Süd. Die Zisterne würde südlich des Hauses eingebaut werden und der Überlauf wird an das Abwasser angeschlossen.

    Nun ist die Frage wie ich die Zuleitung zur Zisterne realisiern soll?

    Variante1
    In beide Fallrohre je so einen 3P-Fallrohrfilter mit Edelstahlsieb einbauen und die Zuleitung dann zur Zisterne verlegen. Vorteil: Das Wasser wird bereits vor der Zisterne gefiltert und im Winter kann an den Fallrohrfiltern auf Winterbetrieb umgestellt werden. Der Zulauf zur Zisterne wird dann gestoppt. Weiterer Vorteil: Die bestehenden KG-Rohre in die die Fallrohre jetzt münden würden nicht "trocken stehen" und immer wieder durchströmt.

    Variante2:
    Die Fallrohre werden direkt mit neuen KG-Rohren in die Zisterne umgeleitet. Vorteil: Nur ein Filter notwendig - direkt in der Zisterne. Nachteil: Die jetzigen Leitungen wären ungenutzt/stillgelegt, was ja auch nicht gut sein wird?! Ratten?! Allerdings werden die Rohre ja auch noch von den Hausabwässern durchströhmt und es handelt sich hauptsächlich um die senkrechten Leitungen, welche dann stillgelegt wären.

    Welche Variante würdet ihr bevorzugen?

    PS: Die bestehende Entwässerung nochmals komplett umzubauen ist leider keine Option.

    Gruß
    Michael
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  2. Zulauf Zisterne - direkt oder per Fallrohrfilter?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Hi Michael,

    wenn man das gewisse Kleingeld hat, kann man natürlich einen oder eben 2 Fallrohrfilter verbauen. Hat den Vorteil, das er das Wasser vorher schon reinigt. Aber eigentlich reicht auch ein einzelner Filterkorb auch vom selben Hersteller vollkommen aus. Falls es eine Betonzisterne werden soll, kannst Du mich gerne kontaktieren. Und wenn Du dennoch einen Fallrohrfilter haben möchtest, dann setz dich ebenfalls mit mir in Verbindung. Ich habe gute Geschäftsbeziehungen zu 3P und dessen Geschäftsführer.

    Grüße Steve
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  4. #3

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    Fallrohrfilter müssen gereinigt werden und können vereisen..

    Filter in der Zisterne reinigen sich automatisch, vereisen nicht so leicht und sind optisch unauffällig.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von mian Beitrag anzeigen

    Variante1
    In beide Fallrohre je so einen 3P-Fallrohrfilter mit Edelstahlsieb einbauen und die Zuleitung dann zur Zisterne verlegen. Vorteil: Das Wasser wird bereits vor der Zisterne gefiltert und im Winter kann an den Fallrohrfiltern auf Winterbetrieb umgestellt werden. Der Zulauf zur Zisterne wird dann gestoppt. Weiterer Vorteil: Die bestehenden KG-Rohre in die die Fallrohre jetzt münden würden nicht "trocken stehen" und immer wieder durchströmt.

    Variante2:
    Die Fallrohre werden direkt mit neuen KG-Rohren in die Zisterne umgeleitet. Vorteil: Nur ein Filter notwendig - direkt in der Zisterne. Nachteil: Die jetzigen Leitungen wären ungenutzt/stillgelegt, was ja auch nicht gut sein wird?! Ratten?! Allerdings werden die Rohre ja auch noch von den Hausabwässern durchströhmt und es handelt sich hauptsächlich um die senkrechten Leitungen, welche dann stillgelegt wären.
    Nur mal zum drueber nachdenken, Variante 3: Wirbel-Fein-Filter vor der Zisterne mit Ablauf in die Grundleitung....
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  6. #5

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    Geht auch mit dem VF 350 von 3P. Wobei sich beide Filter nicht viel nehmen.

    @ Vollmond. Kommt immer drauf an. Filter die sich selbst reinigen wie z.B. Patronenfilter oder eben Volumenfilter von 3P, haben immer einen Wasserverlust v. 15-20%. Diese werden benötigt um die Schmutzteilchen in den Kanal zu spülen. Dagegen gibt es Filterkörbe (VA oder Kunststoff) die eine 100% Wasser ausbeute erzielen, allerdings höhere Reinigungsintervalle aufweisen.
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  7. #6
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    Hallo,

    Schonmal vielen Dank für Eure Antworten. Es wird wohl eine Kunststoff Zisterne, da man die Stelle nicht von der Straße aus erreichen kann.

    Was schätzt ihr es ein wenn die jetzigen KG-Rohre dann auf ein paar Metern nicht mehr genutzt werden? Hauptsächlich senkrechte Abschnitte.

    Michael
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  8. #7

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    Blinddeckel drauf und gut ist.
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  9. #8
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    mein Weg war:
    relativ geschützte Lage des Fallrohres in Hausecke
    Fallrohrfilter (Regendieb)
    Leitung zur Zisterne, nicht mal frostfrei
    kein zweiter Filter
    beruhigter Einlauf
    fertig

    Nutzung:
    gartenbewässerung und Toilettenspülung

    Betriebserfahrung > 10 Jahre:
    niemals auf Winterbetrieb umgestellt
    ca. jährlich kontrolliert, niemals gereinigt
    nie irgendwelche Probleme gehabt
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9

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    Hallo Manfred Abt, nur einen Fallrohrfilter (In deinem Fall sogar nur einen Laub- und Grobfilter der für kleine Dachflächen ausgelegt ist) für die WC-Spülung zu verwenden ist nicht wirklich sinnvoll. Da noch zuviel Kleinschmutzteilchen in die Zisterne gelangen. Gut ist natürlich das du einen beruhigten Einlauf gewählt hast, sodass die Sedimentationsschicht nicht aufgewirbelt wird. Aber mich wundert das deine WCs noch nicht zerkratzt sind

    Ps. Mit Interesse habe ich mir deine Webseite angeschaut. Schade das Du nicht in meinem Einzugsgebiet bist.
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  12. #10
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    @stevie82
    vielleicht wollte ich einfach mal ausdrücken dass es Bereiche gibt, wo man nicht immer hitech braucht sondern wo auch mal lowtec ausreicht.

    wie gesagt: in meinem Fall bei der von mir gewählten (und zugegeben sehr einfachen!) Lösung: keine Probleme und auch keine Kratzer in der Schüssel oder andere Schäden, Sedimentationsschicht miminal
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