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  1. #1

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    GK Decke mit Schattenfuge

    Hallo Trockenbauexperten,

    Wir wollen in unserem Neubau die Decke mit GK verkleiden. Holz Lattung ist vom Haushersteller schon vorhanden. Wir werden 2x1.25m große Platzen verwenden.
    Eine Sache ist mir noch nicht ganz klar.
    Ist es korrekt am Anschluss Decke Wand eine kleine Schattenfuge ( 5-10mm) zu lassen, dazwischen ein Trennfix einzulegen , dann die Fuge zu verpachteln und zuletzt Acryl entlang?
    Habe die Monteure vor Ort gefragt und diese meinten sie würden immer auf Stoß verlegen. Mit dem Papierbewehrungsstteifen würde das gehen.



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  2. GK Decke mit Schattenfuge

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  3. #2

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    wenn du schattenfuge machst, dann gehört da auch nix rein geschmiert. sonst kommt der name der fuge nicht zum tragen. dazu gehört dann aber ein geradliniges abschlussprofil an der gipskartonkante und die fuge muss hinterlegt sein, damit du nicht ins nirvana einer decke schaust.

    papierstreifen zum anarbeiten und überstehendes papier später abschneiden geht auch - aber nicht zur bewehrung!

    holz ist nicht der ideale unterbau!
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  4. #3
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    Ok verstehe. Aber bei der Variante mit dem Papierstreifen wird trotzdem der Rand noch gespachtelt oder nur Acryl?


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  5. #4

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    nur gespachtelt, acryl taugt sowieso nix in dem fall, wie in vielen anderen fällen auch.
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  6. #5
    Avatar von Peeder
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    Das Papier oder auch ein Fugenband/Papier dient zur Trennung. Je dünner das Band, um so kleiner die Fuge.

    siehe hier


    Peeder
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hallo,
    Habe in einem Video so ein Bewegungsfugenband ( "für magische Ecken ") gesehen.
    Kennt das jemand und eignet sich das generell bei anschlussfugen?


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  8. #7

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    Zitat Zitat von Peeder Beitrag anzeigen
    Das Papier oder auch ein Fugenband/Papier dient zur Trennung. Je dünner das Band, um so kleiner die Fuge.

    siehe hier

    Der Text in dem Link sagt: "Die verbleibende Fuge kann nun gestalterisch je nach Breite verdeckt werden. ( z.B. Acryl )"

    Ist es nun sinnvoll vor dem streichen nochmal mit Acryl drüber zu gehnen oder kann man sich den Arbeitsgang sparen (bei Verwendung von handelsüblichen Malerkrepp)?
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  9. #8
    Avatar von Peeder
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    Hallo Zille,

    Malerkrepp ist nicht so geeignet, du kannst nicht sauber darauf beim Spachteln abziehen.
    Ich empfehle geripptes PVC Band ( Malerband ) , da es nicht gleich den Karton mit abreisst, und sehr dünn ist.

    Nach dem Spachteln verbleibt eine Haarfuge, die sich beim streichen schon mit Farbe auffüllt, oder du machst eine Pinselfuge mit Acryl.

    "für magische Ecken "
    kenn ich nicht, magische Ecken gibt es nur im inneren eines Kreises


    Peeder
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  10. #9

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    Danke Peeder.

    Eine Frage hätte ich noch. Im Merkblatt 3 von Türkn...f steht, dass man bei einspringenden Massivbauteilen (also L-förmiger Raum) eine offene Feldfuge oder eine gleitende Feldfuge vorzusehen ist (Abb. 25 bzw 26).

    Bei der gleitenden Feldfuge brauch ich ja eine zweilagige Belankung wo die Fuge in den einzelnen Lagen seitlich versetzt sind, so dass man nicht auf die Decke durchschauen kann. Aber wofür idt der dort gezeigte Gipsplattenstreifen zwischen unter Lage und Rohdecke gut. Von der Optik her wäre er doch über.

    Bei der offenen Feldfuge, hab ich dann eine Lücke in der Decke oder wie muss man sich das in der Praxis vorstellen.

    http://www.knauf.de/wmv/?id=1280
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  11. #10

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    steht doch daneben:
    -mit hinterlegtem Plattenstreifen bei Brandschutzanforderungen
    im Bereich der Fuge würde die 2 Plattenlage fehlen und somit wäre kein Brandschutz mehr gegeben

    Bei der offenen Feldfuge, hab ich dann eine Lücke in der Decke oder wie muss man sich das in der Praxis vorstellen.
    genauso ist es, mir pers. würde das nicht gefallen, außer es wären Dehnungsfugen erforderlich
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Gipser Beitrag anzeigen
    steht doch daneben:
    im Bereich der Fuge würde die 2 Plattenlage fehlen und somit wäre kein Brandschutz mehr gegeben
    Ok. Das macht natürlich dann Sinn. Danke.

    Zitat Zitat von Gipser Beitrag anzeigen
    genauso ist es, mir pers. würde das nicht gefallen, außer es wären Dehnungsfugen erforderlich
    Gibt es denn Alternativen dazu? Ich mein eine Fuge ist ja von der Definition her eigentlich eine Lücke. Aber wenn man sich das Merkblatt so ansieht, müsste ja in fast jedem Gebäude mit Gipskartondecke mittendrin eine Unterbrechung sein.

    Ist mir bisher so noch nie aufgefallen.
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  13. #12

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    Dehnungsfugen sind abhängig von der Länge / Breite der Decke
    Gebäudefugen müssen allerding übernommen werden
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  14. #13
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    Schon wieder etwas Zeit vorbei aber während der Estrichtrocknung konnten wir nicht anfangen.
    Ich hätte noch eine Frage an die Profis:
    Das Glasfaserband passt bei den Platten wo Vario Kante an Vario Kante trifft gut rein. Wie ist das bei Querfugen mit 2 Schnittkanten bzw. einer Vario und Schnittkante?
    Wird die Bewehrung hier nicht beim Schleifen beschädigt bzw. sollte man es überhaupt für die Querfugen benutzen wenn man eh schon Uniflott mit Bewehrungsszusatz verwendet?


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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Spachtel dicker auftragen und viiiiieeel weiter ausziehen
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  17. #15
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    Wieviel ist viel weiter auseinadergezogen? 10cm?
    Ich vermute bei solchen Fugen geht auch kein selbstklebendes welches vorher eingesetzt wird oder? Sprich, die Fuge sollte schon gefüllt sein und dann wird das Band erst eingespachtelt. Liege ich da richtig?


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