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Dimensionierung von Solaranlage + Puffer für wasserführenden Kamin

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  1. #1

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    Dimensionierung von Solaranlage + Puffer für wasserführenden Kamin

    Hallo,
    wir planen für unseren Neubau mit einem wasserführenden Kaminofen, weil wir kostenlos Holz bekommen können.
    Der Ofen soll unterstützend wirken und im WZ hauptsächlich für Gemütlichkeit sorgen.
    Das Haus wird ca. 165m² haben und mit 4 Personen bewohnt werden. Eingeheizt würde in den sehr kalten Monaten fast jeden Abend und in der Übergangszeit bei Bedarf.
    Eine Gasbrennwerttherme ist für den Rest zuständig.

    Die Solaranlage (5 m²) war bislang nur für Warmwasserewärmung mit ca. 300l Pufferspeicher ausgelegt. Dass wir für den Ofen jetzt einen größeren Speichern benötigen, ist mir klar und
    dass bei größerem Puffer auch automatisch die Kollektorfläche steigen muss/sollte auch.
    Ich würde mich aber über Tipps und Erfahrungswerte freuen, mit welcher Ofenleistungen, welcher Speichergröße und welcher Kollektorfläche man ungefähr rechnen sollte?
    Wer hat so eine Konstellation bereits im Einsatz und kann etwas berichten?

    Vielen Dank!
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  2. Dimensionierung von Solaranlage + Puffer für wasserführenden Kamin

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  3. #2

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    Heizlast des Gebäudes?
    Heizlast des Aufstellraums?

    Wenn der Ofen nur 1 Mal am Abend angeschürt werden soll, dann müsste zu dieser Zeit ja möglichst viel Energie in den Speicher geladen werden, aber das wiederum könnte zum Problem werden wenn die Raumtempataur im Aufstellraum dann durch die Decke geht. Wird die Leistung zu niedrig gewählt, dann hat man zwar eine angenehme Raumtemperatur, dafür wird der Speicher am Morgen bereits wieder "leer" sein, den Rest des Tages heizt dann die Gastherme.

    Um das Verhalten, und somit die Dimensionierung, abschätzen zu können, braucht man Zahlen. Bauchgefühl oder "Erfahrungswerte" helfen hier nicht weiter.
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  4. #3

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    Warum kein normaler Kaminofen (ohne Wasseranschluß) mit ca. 5 kw Leistung oder ein Speicherofen? Dann könnt ihr die geplante Anlage so lassen und spart weitere Kosten für eine größere Anlage und die Rohre, Install. usw. Der Ofen würde auch so die Heizung unterstützen da der Aufstellraum ja meist der größte im Haus ist.

    Und der läuft auch ohne Strom.
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  5. #4
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    Das ist natürlich ein interessanter Gedanke! Inwieweit unterstützt er denn dann die Heizung? Weil wir die FBH im Wohnzimmer dann runterdrehen würden oder könnte man sogar über die WRG der KWL von der warmen Luft im WZ profitieren?
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  6. #5

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    Ok, ihr bekommt auch noch eine Lüftungsanlage mit WRG. Bei einem 165qm Haus und Standort Osnabrück (Auslegung -12 Grad) sollte die Heizlast recht gering sein. Habt ihr dazu eine Berechnung?
    Was für eine Gastherme (Modell, Leistung) wird euch denn angeboten?
    Habt ihr euch alternative Heizmöglichkeiten überlegt?

    Ansonsten. Eine Verteilung der Wärme über KWL funktioniert nicht so toll. Allerdings dürfte der Ofen normal die gesamte Aufstell-Etage heizen. Die FBH bzw. die Gastherme muß daher natürlich weniger arbeiten. Durch die Trägheit der FBH ist eine genaue Regelung kaum möglich.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Es gibt noch keinerlei Berechnungen. Ich wollte nur mal ein bisschen rumhorchen, was andere von der Konstellation halten und ob man bei einem größeren Pufferspeicher automatisch auch die Kollektorfläche erhöhen muss.
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  9. #7

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    Achso. Meine persönliche Meinung. Für ein Haus mit wahrscheinlich einer kleinen Heizlast wäre mir das zuviel Aufwand und wohl auch zu hohe Kosten. Ich würde ebenfalls die Möglichkeit einer Wärmepumpe prüfen (Erd/Luft) und eine Förderung Bafa/Kfw. Alles nach den entsprechenden Berechnungen.

    Zu deiner Frage. Im Normalfall ist es so das man beim Einsatz eines Pufferspeichers eine größere Kolli-Fläche wählt.
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  10. #8
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    Vielen Dank. Hast mir sehr weitergeholfen.
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