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wasserdichter Keller: Hilfe von verunsichertem Bauherren gesucht

Diskutiere wasserdichter Keller: Hilfe von verunsichertem Bauherren gesucht im Forum Abdichtungen im Kellerbereich auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage wasserdichter Keller: Hilfe von verunsichertem Bauherren gesucht

    Hallo zusammen,

    bin auf dieses Forum gestoßen und finde es super klasse, sich Rat zu holen, bevor man irgendwelche Fehler macht. Also: ein ganz großes DANKE!!!

    Zu meinem Problem:

    Wir haben ein Grundstück mit Grundwasser höhen bis 2,0-2,5m.
    Daher wollen wir möglichst sicher einen wasserdichten Keller bauen.
    Man hat mir nun dieses System von Remmers als angeblich bestes System auf dem Markt verkauft.
    Ich beschreibe mal den Aufbau:

    Fundamente: Es wird eine tragende Bodenplatte mit C25/30 XC4, XF1, XA1 (WU) eingebaut. Stärke nach Statik, jedoch mindestens 25 cm

    Sperrung: waagerecht: 3 Lagen waagerechte Sperrung im Kellergschoss aus 500-er Bitumenpappe herstellen.
    1. Lage über der Bodenplatte
    2. Lage über der 1. Steinschicht
    3. Lage unter der Stahlbetonkellerdecke

    Speerung: senkrecht: das komplette Kellergeschossaußenmauerwerk im Bereich der Verfüllung erhält eine vertikale druckwasserdichte, kunststoffmodifizierte Dickbeschichtung, styroporfrei mit Gummifüllstoffen, als Bauwerksabdichtung, Fabrikat: Remmers-Sulfitton- Dickbeschichtung- Aida Kiesol System und DS-Systemschutz mit RSG-Gewährleistung, 10 Jahre gegen den höchsten Lastfall.

    Kellergeschosswände: Wienerberger-Porotonkellersteine, 36,5 ode 30,0 cm stark........

    Wie gut ist diese Isolierung? 10 Jahre Garantie...hm, das Haus soll schon ein bisserl länger trocken bleiben. Wie ist das einzuschätzen? Hält das auch 50 oder 60 Jahre dicht?

    Wäre super klasse, wenn ihr Experten mir ein wenig behilflich sein könntet!

    VIELEN DANK.

    Viele Grüße,
    Gerd
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  2. wasserdichter Keller: Hilfe von verunsichertem Bauherren gesucht

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  3. #2

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    Kmb...

    im Druckwasserbereich ist eine heikle Sache.
    Es entspricht nicht den einschlägigen DIN. Eine sachgerechte Planung und Ausführungsüberwachung von fachkundiger Seite ist zwingend notwendig.
    Ausserdem sind Schäden nur durch Aufschachten zu beheben.
    Meine Meinung: Bauen Sie mit einer Weissen Wanne.
    MfG
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  4. #3
    Themenstarter

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    Danke

    aber weiße Wanne kommt für mich nicht in Frage, dann eher Bodenplatte und kein Keller....

    Zum Wasser bekommen wir auch unterschiedliche Aussagen: das Bauamt sagt, dass da kein Grundwasser ist, sondern nur Schichtenwasser.

    Das Bauunternehmen, welches zufälligerweise 200m entfernt, seine Büros hat, hat dort neu gebaut und angeblich ab 1,2m Grundwasser.

    Es gab ein Bodengutachten vom ganzen Baugebiet. In dem steht Grundwasserhöchststand bis zu 2-2,5m.

    Soll ich nun selbst noch ein Gutachten machen lassen? Welcher Lastfall liegt vor?

    Danke......

    Viele Grüße,
    Gerd
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  5. #4

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    Zitat Zitat von gerdviol
    aber weiße Wanne kommt für mich nicht in Frage, dann eher Bodenplatte und kein Keller....


    Viele Grüße,
    Gerd
    Dann lasse den Keller weg, alles andere ist ein Spiel mit dem Feuer. Es gibt Sache,da ist nicht mit zu spaßen, was nutzt es, wenn der Keller absäuft?


    Gruß Holger
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  6. #5

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    Bitte mal erläutern...

    warum die WW nicht in Frage kommt.
    Alternativ gibts die Schwarze Wanne.
    Baugrundgutachten würd ich immer machen lassen. Allein an den viele widersprüchlichen Aussagen sehen Sie doch, dass entweder keiner (oder nur einer - aber wer) Ahnung hat oder das die Verhältnisse sich auf ein paar hundert Metern massiv verändern können.
    MfG
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  7. #6

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    Im Bodengutachten..

    ..haben sie dann auch eine Angabe über Ihren Grundwasserstand und den daraus notwendigen Abdichtungsmaßnahmen, die daraus erforderlich werden.

    keine WW: Würde mich auch interessieren warum nich? Der Aufpreis für ein EFH ist nicht exorbitant hoch.
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  8. #7
    Themenstarter

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    also

    keine weiße Wanne, da ich auf keinen Fall einen Betonkeller haben möchte.
    Das Gutachten gibt leider nicht viel her, ist auf das gesamte Baugebiet bezogen. Muss dann wohl doch ein Gutachten speziell für unser Grundstück machen lassen....
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    spar dir das geld für ein baugrundgutachten, wenn da sachen drinstehen, die du nicht lesen willst
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  10. #9
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    ??

    jetzt steh ich auf dem Schlauch..
    Wie meinst du das denn?
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  11. #10
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Darf ich helfen?

    ... da steht dann drin, dass Du entweder einen Betonkeller machen (was spricht eigentlich dagegen - kapier ich nicht) oder den Keller weglassen musst. Sach ich mal.
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  12. #11
    Themenstarter

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    kein WW

    wegen des Klimas und der Kosten. Der ganze Keller kostet mich dann nochmal 12.000€ mehr und ich kann ihn wohnraummäßig nicht nutzen.
    Kann denn beim Gutachten nicht aus ruaskommen, dass wir keine WW brauchen?
    Laut Bauamt haben die in der Nähe unseres Grundstücks gebohrt und bis 5m kein Wasser angetroffen (im August). Allerdings ist wohl Schichtenwasser/Wasseradern vereinzelt vorhanden....

    Jetzt bin ich noch verunsicherter...
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  13. #12
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    Willst Du oder kannst Du nicht verstehen?

    Du sollst ein Bodengutachten für Dein Grundstück einholen und danach entscheiden, ob der Keller als sog. weiße oder schwarze Wanne ausgeführt werden muß bzw. auf einen Keller verzichtet wird, weil Du aus irgendwelchen, nicht nachvollziehbaren Gründen keinen Betonkeller haben möchtest.

    Die KMB-Dickbeschichtung wäre beim derzeit zu befürchtenden Lastfall Grundwasser nicht anerkannte Regel der Technik. Hat der Bauunternehmer, der ja selbst von Grundwasser ausgeht, hierauf hingewiesen und über alle Vor-und Nachteile des Einsatzes von Remmers-KMB bei Grundwasser belehrt?

    Wenn nein, wäre die Frage zu stellen, ob es der richtige Vertragspartner ist, der durch Rat und Tat zuverlässig dafür sorgt, daß das Haus auch nach " 50 - 60 Jahren noch dicht ist ".

    Was sagen denn der Archi und der Statiker dazu, daß der Lastfall noch nicht zuverlässig geklärt ist? Oder gibts die nicht?
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  14. #13
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Ich darf vielleicht nochmal hier erwähnen ...

    ... dass u.a. die DIN 1054 in der Fassung vom Januar 2005 schon bei normalen Risiken einen "Geotechnischen Bericht" (= Bodengutachten) fordert! Und zwar für jedes Bauvorhaben. Grund- und Schichtenwasser machen halt immer noch was sie wollen und nicht, was in irgendeinem Plan steht.

    Eine Weisse Wanne erfordert gegenüber einem gemauerten Keller mit KMB-Abdichtung und der erforderlichen fachgerecht ausgeführten Drainage keine wesentlichen Mehrkosten, schon gar nicht 12.000 €.

    Wer hat Dir den "Klima"-Unfug in den Kopf gesetzt?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    sorry

    habs kapiert
    Wir wollen mit einen Generalunternehmer bauen. Anscheinend habe die alle keine Ahnung.
    Das mit dem schlechten "Klima" haben bis jetzt alle erzählt!
    Ich werde also doch ein Gutachten machen lassen und auf jeden Fall die Finger von KMB lassen. Falls das Gutachten sagt. dass wir eine weiße Wanne brauchen, gibts halt keinen Keller, dafür ein größeres Haus.

    Gibts denn von euch Empfehlungen für einen Bauunternehmer, der mir ein fast schlüsselfertiges Haus "fachgerecht" im Kreis Wetterau erstellen könnte?

    Ich würde mir ja auch einen Architekten nehmen, kenne aber keinen Guten und denke, dass das eher teuerer wird....

    Vielen Dank an euch alle!
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  17. #15
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    Eine RICHTIGE WW Wanne muss nicht Teurer - und schon garnicht wesentlich Teurer sein als eine RICHTIG SW gegen drücjkendes Wasser. Hier gehört auch DEUTLICH mehr zu als nur die Bahnen davor klatschen und KMB gegen drückendes Wasser "ohne Not" würde ich mich weigern. Und von beiden glaube ich ein wenig zu verstehen.
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