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  1. #1

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    Frage Planung unseres Kellers nach 18195-6

    Hallo!
    Wir können hoffentlich bald mit dem Bau unseres EFH beginnen und haben ein Bodengutachten, das von zeitweilig aufstauendem Sickerwasser ausgeht. GWSpiegel unterhalb von 10m. Die Bodenplatte ist aus 20 cm WU-Beton. Mit einer Bitumendickbeschichtung hatten wir uns schon abgefunden, bei der Frage plus Drainage oder nicht scheiden sich die Geister, unser Gutachter empfielt sie, der Gutachter vom Nebenhaus sieht keine Notwendigkeit: Was machen wir mit dieser Aussage?
    Jetzt schlägt der Bauleiter einen WU-Beton-Keller vor - ist das mit Kanonen auf Spatzen geschossen?
    Wir wollen den Keller durchaus auch nutzen, haben Heizung und 6cm Perimeterdämmung geplant und ein offenes Treppenhaus nach oben. Ich habe hier schon viel gelesen, aber keine Lösung gefunden! Bitte um Hilfe!
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  2. Planung unseres Kellers nach 18195-6

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  3. #2

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    Servus,

    warum habt Ihr Euch mit einer Dickbeschichtung "abgefunden"?
    Die müsstet Ihr doch sowieso machen.

    Da isses wieder, das Märchen vom WU-Beton Keller.
    Es heißt "weiße Wanne" mit allen konstruktiven Details die dafür notwendig sind und ausgeführt mit Beton mit niedriger Eindringtiefe.
    Einfach Betonkeller mit diesem Beton ist rausgeworfenes Geld, weil Thema verfehlt.
    Wo ist den eigentlich Euer eigener Planer?
    Ich geh mal davon aus das der genannte Bauleiter nicht von Euch, sondern von der Baufirma ist.
    Zur Draiange: Wenn Ihr ne richtige weiße Wanne ausführen lasst, braucht man sie nicht. Daher vielleicht auch die Ausage des anderen Gutachters (Bodengutachter??)
    Bei Ausführung des Kellers in Mauerwerk oder Beton und Abdichtung mit Verfahren nach DIN 18195-6 braucht Ihr sie.
    Wohin wird denn das Drainagewasser geleitet? Muß meist auf dem Grundstück versickert werden.
    Und, das Du hier ausgerechnet zu diesem Thema nichts gefunden haben willst, was Dir weiterhilft, glaub ich nicht.
    Die Sache wurde hier schon zig-mal durchgehechelt.
    Also mit offnene Augen weitersuchen
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  4. #3

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    Zitat Zitat von MLiebler
    Servus,

    warum habt Ihr Euch mit einer Dickbeschichtung "abgefunden"?
    Die müsstet Ihr doch sowieso machen.
    Das ist nicht richtig. Wo steht, dass Dickbeschichtung gemacht werden muß ?? Dickbeschichtung muß nicht (!!) gemacht werden.
    Meine Meinung:
    Bei dem Lastfall reicht weiße Wanne und wenn angeboten, Gürtel mit Hosenträger, die Dickbeschichtung. Geldschneiderei ist die zusätzliche Dränage. Damit kann nur die Baufirma eventuelle Baufehler/undichtigkeiten
    vertuschen. Auf welcher Seite steht der Gutachter eigentlich ?
    MfG
    Schwabe
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  5. #4
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    WW oder eine Wasserunduchlässige Beton-Sohlenkonstruktion mit / oder ohne Dampfsperre (mehr bedarf es dann nicht mehr) ist eine Glaubensfrage deren Streit - Gräben immer breiter werden.
    Hier können Sie mal nachlesen: http://www.sv-carden.de/ww_o_ad_ardt.html
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  6. #5
    Themenstarter

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    Frage alles eine Frage des Geldes?

    Hallo!
    Vielen Dank erst einmal für die Antworten.
    Ich darf zusammenfassen:
    -Absicherung gegen das Sickerwasser brauchen wir auf jeden Fall (daher "abgefunden")
    - Weiße Wanne ist eine WU-Bodenplatte mit WU-Wänden (was bitte ist eine "richtige" Weiße Wanne??? )
    - bei höherwertiger Nutzung wie geplant sollten wir wohl auch noch die Bitumendickbeschichtung drauflegen
    -> dann können wir uns die Drainage sparen.
    Tja,
    bisher wird unser Keller gemauert, mit WU-Bodenplatte. Ich dachte, daß man mit der Bitumedickbeschichtung da drauf dann das gleiche Ergebnis erreicht, als wenn man auf eine WU-Wand Bitumendickbeschichtung draufmacht - sollte doch so oder so dicht sein, oder ist das der Unterschied zwischen Theorie und Realität? Wenn wir beides brauchen, wird das ja deutlich mehr kosten...knirsch
    Die Lichtschächte/Kellerfenster-Abböschung werden wir in unsere Regenwasserkanäle entwässern, die einer externen Rigole zugeführt werden, geht wohl im Gefälle ohne Pumpe. Geht von der Höhe der Kanäle her leider nicht mit einer sockelnahen Gebäude-Drainage, da bräuchten wir eine Pumpe.
    Entnehme ich dem allgemeinen Tenor, daß ein eigener Gutachter parallel zu unserer "Schlüsselfertig"-Firma eine verflixt gute Idee wäre?
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  7. #6

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    Zitat Zitat von nicki
    Entnehme ich dem allgemeinen Tenor, daß ein eigener Gutachter parallel zu unserer "Schlüsselfertig"-Firma eine verflixt gute Idee wäre?

    Ja

    Gruß Holger
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  9. #7
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    Wenn die Dauerhaftigkeit der Dränanlage gesichert ist und diese nach DIN 4095 mit allen Komponenten erstellt wird, dann in der Vorflut, wo die Pumpe dann sitzen wird, ein Eletronischer Warngeber installiert wird (letzteres kein muss aber auf jeden Fall besser)- dann sollte es klappen, mit dem Mauerwerk und der KMB - Regelkonform ist es dann jedenfalls.
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  10. #8
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    =Entnehme ich dem allgemeinen Tenor, daß ein eigener Gutachter parallel zu unserer "Schlüsselfertig"-Firma eine verflixt gute Idee wäre?
    Ich war gestern erst im Raum Hattingen unterwegs - ich glaube der AG ist froh jemanden auf seiner Seite zu haben - auch wenn ich unparteiig sein muss.
    Also, hohlen Sie sich jemanden an Ihre Seite.
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