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  1. #1

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    Frage Wasserdichter Keller wirklich ausgeführt?

    Hallo!

    In unserem Bauvertrag steht folgender Passus:

    Wasserdichter Keller
    Ausführung des Untergeschosses in wasserundurchlässigem Beton, mit doppelter Bewehrung zur Rissbreitenbegrenzung auf max. 0,15 mm Ringsumlaufendes Fugenblech zwischen Bodenplatte und Umfassungswänden.
    Außenabdichtung mittels Vanex-Schlämme und davorgestellten Sickersteinen.

    Nachträglich bekamen wir noch bestätigt, dass der Keller genauso hergestellt wurde, wie dies üblicherweise bei eine "weißen Wanne" praktiziert wird.

    Ausgeführt wurde der Keller mit WU-Beton B25??? und doppelter Bewehrung mit Q188 Stahlmatten.
    Die Bodenplatte ist auf Streifenfundament und nur 20cm stark. Die Lichtschächte wurden mit Betonfertigteilen und die Bodenabläufe auch ohne besondere Massnahmen realisiert.

    Ist dies alles wirklich ausreichend für einen wasserdichten Keller oder wurden wir hier schlicht und einfach verarscht?
    Welche Nachweise sollten wir noch anfordern?
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  2. Wasserdichter Keller wirklich ausgeführt?

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Dann lasst Euch mal ...

    Zitat Zitat von baujo
    Nachträglich bekamen wir noch bestätigt, dass der Keller genauso hergestellt wurde, wie dies üblicherweise bei eine "weißen Wanne" praktiziert wird.
    Die Bodenplatte ist auf Streifenfundament und nur 20cm stark.
    ... den Nachweis der Fremdüberwachung zeigen (bei Weisser Wanne zwingend erforderlich!).
    Die Bodenplatte ist mit 20cm zu schwach für eine WW.
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  4. #3
    Bauexpertenforum
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    Wasserdichter Keller
    Ausführung des Untergeschosses in wasserundurchlässigem Beton, mit doppelter Bewehrung zur Rissbreitenbegrenzung auf max. 0,15 mm Ringsumlaufendes Fugenblech zwischen Bodenplatte und Umfassungswänden.
    Außenabdichtung mittels Vanex-Schlämme und davorgestellten Sickersteinen.
    Das ist m.E. keine WW, sondern ein Betonkeller mit Außenabdichtung mit Vanex-Schlämme ( was immer das sein soll, habe jetzt keine Lust danach im Internet zu suchen ).

    Warum solls denn entgegen der zitierten Vereinbarung im Bauvertrag eine WW sein? Erfordernis? Lastfall laut Bodengutachten?
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  5. #4
    Themenstarter

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    Frage Antworten

    Sorry Vanex sollte Vandex heissen, vielleicht gibts das eher!
    Im Bebauungsplan steht als Empfehlung eine weisse Wanne drin, da der Grundwasserspiegel teilweise sehr hoch ist.

    Wir gingen bisher davon aus, dass wir mit einem wasserdichten Keller besser dran sind als mit einer weissen Wanne, da wir einen Hobbyraum im UG haben, der evtl. mal zur Einliegerwohnung für unsere Kinder umgewandelt werden soll.

    Wer ist die Fremdüberwachung??
    Das Haus wurde von einem Generalunternehmer gebaut, der dieses schlüsselfertig erstellt hat. Der Chef hat ursprünglich nur Rohbauten erstellt und ist dann vor einigen Jahren auf schlüsselfertige Häuser umgestiegen.
    Er hat eigentlich den Ruf sehr solide/konservativ zu bauen.
    Leider ist er wohl beim Stand der Technik (siehe auch Beitrag: Wärmebrücken an Balkon und Terrasse "Cobra gibt weiter an Eric") in den 70er-Jahren hängen geblieben.
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  6. #5
    Bauexpertenforum
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    Da es aus der Baubeschreibung nicht hervorgeht - ein Wasserdichter Keller ist numal immer geschuldetes Soll, die Frage nach dem Vertrag. Haben Sie ein VOB Vertrag - dann haben Sie nicht das erhalten was laut Vertrag geschuldet ist. Haben Sie einen BGB Vertrag, müsste ersteinmal festgestellt werden, ob der Bewehrungsanteil für 0,15mm Rissbeschränkung ausreichend ist - das bezweifele ich hier aber. Dann wäre festzustellen, ob das Vandex in der Richtigen dicke aufgebracht wurde (Fast nie der Fall - wo keine Fremdüberwachung vorliegt)
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "hmmm"

    Vandex iss nix anders als ne Zementgebundene Dichtungsschlämme ... taugt natürlich ned gegen diffusion und kennen tue ich des aus meiner Lehrzeit ... lang iss es her und seidem hab ich die nimmer gesehn
    .
    @ Fragesteller mit Ihren Bedenken sind Sie da ned etwas spät dran ??? ... des Haus steht doch bereits (!) ... 20cm Bodenplatte und Fugenband =
    .
    ich halt mich da raus iss eh nachdem das Gebäude scho steht ne juristische Geschichte
    .
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  8. #7
    Bauexpertenforum
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    Nachträglich bekamen wir noch bestätigt, dass der Keller genauso hergestellt wurde, wie dies üblicherweise bei eine "weißen Wanne" praktiziert wird.
    Die Aussage ist falsch. Sie haben einen Betonkeller mit Dichtschlämme als Abdichtung. Das ist keine WW.

    Zu prüfen wäre: War für Ihr Baugrundstück unter Berrücksichtigung des tatsächlich anstehenden Lastfalls eine WW nach den aRdT erforderlich? Das wäre dann der Fall, wenn der Lastfall drückendes Wasser > Grundwasser vorliegt. Dafür spricht die Empfehlung im Bebauungsplan.

    Nach Ihrere Schilderung wurde Ihnen ein Betonkeller mit außenliegender Dichtschlämme als WW " angedreht ".

    Liegt drückendes Wasser ( Grundwasser ) vor, dann entspricht die Ausführung nicht den aRdT und wäre damit mangelhaft. Im übrigen war wegen der höherwertigten Nutzung im Keller ( Wohnung ) selbst bei WW eine zusätzlich Abdichtung gegen Dampfdiffusion erforderlich. Wie Josef und der Internetseite von Vandex zu entnehmen ist, taugt die Dichtschlämme Vandex nicht als Diffusionssperre.

    Empfehlung: Sachverständigen einschalten und begutachten lassen.
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  9. #8

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    Hallo baujo,

    wie Sie schreiben, haben Sie einen „wasserdichten“ Keller bestellt. Dafür ist bei ordnungsgemäßer Ausführung einer weißenWanne keine (!!) Außenabdichtung notwendig.
    Ob die Bewehrung ausreicht bund die Bodenplatte stark genug ist, sollte ein von Ihnen beauftragter Gutachter/Statiker ermitteln.
    Mit freundlichen Grüßen
    Schwabe
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  10. #9
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    Das mit der Höherwertigen Nutzung kann ich nur nirgendwo lesen - dann ist das sowieso ein Verstoß gegen die aRdT - nur wo steht das - anderer Thread?
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  11. #10
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    hat sich erledigt - Baufuchs war schneller
    Geändert von Carden, Mark (13.03.2006 um 09:04 Uhr) Grund: Baufuchs war schneller
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  12. #11

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    da stehts..

    Zitat Zitat von baujo
    ..da wir einen Hobbyraum im UG haben, der evtl. mal zur Einliegerwohnung für unsere Kinder umgewandelt werden soll..
    undnochdiezehnbuchstaben
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  13. #12

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    ist ein forenbug.
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  14. #13
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    Ach da steht das - hatte nur die Ausgangsfrage gelesen.
    Dann wird es aber schon ein wenig eng für die Beteiligten.
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  16. #14
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    Ich seh das etwas differenzierter:

    1. Frage: Was war laut Bauvertrag vereinbart? M.E. ein Betonkeller mit Dichtschlämme als Abdichtung und keine WW. Was der Unternehmer dann später dazu erklärt hat, was das, was im Bauvertrag steht, sein soll, wäre belanglos; im übrigen wahrscheinlich mangels Zeugen nicht beweisbar.

    2. Frage: Wenn nach Bauvertrag nur ein Betonkeller mit Außenabdichtung geschuldet war, dann kann der so hergestellte Keller gleichwohl mangelhaft sein, nämlich wenn er in Bezug auf den konkret anstehenden Lastfall ungeeignet ist, insb. den aRdT nicht entspricht und das Risiko der Schadensentstehung besteht.

    Denn wenn ich es richtig verstanden habe, hat hier der AN die Planungsleistungen übernommen. Er hat dem AG empfohlen, den Keller so zu erstellen, wie es im Bauvertrag niedergelegt ist.

    Wars anders, d.h. war ein vom Fragesteller beauftragter Archi mit der Planung beauftragt, dann nochmals melden.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von sepp
    ist ein forenbug.
    Ich würd ma eher sagen der Beitrag war in ein nicht für alle zugängliches Forum verschoben worden. Gehen tut das eigentlich schon z.B.:
    http://www.bauexpertenforum.de/attac...achmentid=8002
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