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  1. #1

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    Wer hat Tips für die Renovierung eines Fachwerkhauses??

    Hallo liebe Forumsmitglieder.
    Ich hoffe das ich hier ein paar hilfreiche Tips für die Renovierung meines Fachwerkhauses bekomme.

    Es geht um folgende Um- bzw. Zustände:
    Fachwerkhaus, erbaut ca. 1930, voll unterkellert, 3- Geschossigkeit (mit Keller) + großer Dachboden der unausgebaut ist.

    Die Kellerwände sind im Grunde genommen trocken und werden von Innen mit einer Negativabdichtung und Sanierputz ordentlich gemacht.
    Leider wird das Ausschachten ringsum kaum möglich werden und wenig Sinn machen, und für die Kellernutzung auch nicht unbdeingt nötig sein.
    Der Boden ist wie damals üblich, aus gestampftem Lehm, dort wird der Boden etwas ausgehoben und ein Estriche auf Schweißbahn eingebaut
    Die Decke ist eine Gewölbedecke.
    Im Erdgeschoss sind zum Teil Fliesen (im Flur) jedoch aber Größtenteils Dielen.
    Dort beginnen meine Probleme. Ich möchte dort im EG Küche mit Wohnbereich her richten und überlege nun was ich mit dem Boden machen kann.
    Es brauchen nicht unbedingt Fliesen in der Küche sein, im Wohnzimmer wäre sicher Parkett o.ä. schön.
    Ich habe meine Bedenken das der Wasserdampf, der durch die Kellerdecke kommt, den neuen Fußboden schädigen kann.
    Die alten Bretter sind aber auch nicht mehr so gut erhalten und vor allem nicht Eben, als das ich sie drin lassen möchte.

    Was würdet Ihr hierzu vorschlagen??

    Fenster schwanke ich zwischen Alu- Holz- oder doch ganz einfach Kunststoff, da hätte ich am liebsten Holz, aber die Pflege ist evtl. doch etwas höher als bei Alu oder Kunststoff.

    Welche würdet Ihr im Fachwerkhaus empfehlen?

    Die Fächer der Wände (nur etwa 20cm dicke) sind mit Lehm ausgebaut, Innen ist auch Lehmputz, den möchte ich auf alle Fälle erhalten.
    Ich denke an eine Innendämmung mit Holzwolleplatten, die dann auch mit Lehm überputzt wird.

    Außen ist (leider) eine Asbest- Verschieferung aufgebracht die ich auch irgendwann, am besten aber schnellstens runter nehmen werde.
    Derzeit hab ich aber keinerlei Idee was ich dann für eine Fassade gut und praktisch finden soll.
    Vorgesetztes Fachwerk ist nicht so mein Ding. Was vielleicht eine Idee wäre, wäre eine Tresspa?- Fassade??
    Oder halt irgend etwas Dauerhaftes und Pflegeleichtes, also auch kein Putz wenn es was besseres gibt.

    Das Obergeschoss bewohne ich derzeit, dort würde ich dann anfangen wenn ich unten fertig bin.

    Heizung (Gas-Brennwert) kam erst letztes Jahr neu rein, Plattenheizkörper würde ich am liebsten gegen Fußbodenheizung tauschen, soweit das möglich ist.
    Für Wandheizung reichen die Wandflächen meiner Einschätzung nach nicht, wäre aber auch eine tolle Lösung.

    Das Dachgeschoss kommt dann irgendwann auch noch einmal dran, Ziegeln sind relativ neu, aber die Unterpannbahn ist minderwertig, eine Sparrendämmung oder ähnlich auch ist nicht verbaut.

    Also im Großen und Ganzen eine Großbaustelle.
    Die Arbeiten würde ich überwiegend von Firmen machen lassen, was mir fehlt sind die Möglichkeiten die sich mir bieten, das ganze Ordentlich und wirtschaftlich an zu gehen.

    Habt Ihr vielleicht ein paar Tips? Womit sollte ich überhaupt anfangen Eurer Meinung nach???


    Grüße und Danke schonmal für Eure Mühe
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  2. Wer hat Tips für die Renovierung eines Fachwerkhauses??

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Na, doch wohl mit einer Bestandsaufnahme durch einen fachkundigen Planer!

    BJ ca. 1930 und dann Lehmfachwerk auf Gewölbekeller erscheint mir übrigens wenig glaubwürdig.
    Kann es sein, daß Du Dich um ein Jahrhundert (oder eher mehrere) geirrt hast...?
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  4. #3
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    Schon möglich das das Haus auch älter ist, spielt aber an sich keine Rolle.
    Unter Denkmalschutz steht es nicht.
    Einen Architekten habe ich im Auge, möchte aber vorweg gern mehrere andere Ideen und Meinungen hören und evtl auch Erfahrungen was garnicht geht☺️
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  5. #4

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    Zitat Zitat von CGausB Beitrag anzeigen
    Schon möglich das das Haus auch älter ist, spielt aber an sich keine Rolle.
    Unter Denkmalschutz steht es nicht.
    Einen Architekten habe ich im Auge, möchte aber vorweg gern mehrere andere Ideen und Meinungen hören und evtl auch Erfahrungen was garnicht geht☺️
    Aus eigener Erfahrung und regelmäßigem mitlesen hier. Das geht nicht. Du kannst dir Feedback für Lösungen deines Architekten holen, aber andersrum mangels Kenntnis des Objektes und des nicht zu leistenden Aufwandes ist das nicht machbar.

    Weiterhin kannst du dich in viele Themen hier einlesen (um ein Gespür zu bekommen) und ggf. deinen Architekten damit löchern, mach ich auch.
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  6. #5

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    Ohne zu wissen wie das Haus aussieht kann man rein gar nichts sagen.

    Vorneweg ist zu sagen: Ein Jahrhunderte altes Haus ist nichts für den Liebhaber gerader Linien und korrekter Neubauten. Solche Häuser sind etwas für Liebhaber und Nostalgiker, die auch mit ungewöhnlichen Lösungen leben können und nicht auf das 08/15 pochen wie sie es seit der Kindheit gewöhnt sind. Finde dich damit ab, das ein Planer dir Lösungen vorschlägt, die irgend wie nicht in den Vorstellungen eines Vorstadt EFH-Besitzers passen.

    Wenn Du den Charme des Hauses erhalten willst, wenn die Bude einen solchen hat, dann würde ich schauen, dass möglichst wenig an diesem Charme verändert wird, dazu gehören auch unebene Dielen.

    Aber wie gesagt, ohne Bilder kann man rein gar nichts sagen.
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  7. #6

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    Von der Bauleitung zum Formularausfüllen
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    Ich würde an Deiner Stelle vor allem 3x überlegen mit nem Planer, ob man was macht. So ein Keller mit Lehmfußboden z. B. Ich würde eher sowas tendenziell lassen ( never change a running system) Sowas bekommt man in einem Neubau nie hin.
    Und sei auf Überaschungen und Mehrkosten gefasst. Gerade bei alten, mehrfach um und aufgebauten Gebäuden kann sich einiges auftun.
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  8. #7
    Avatar von Flocke
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    Jeder Tip ohne vorherige Bestandaufnahme ist hier völlig zweckfrei. Eine Sanierung im Altbau ist online nicht planbar.Im Zweifel muß ein Gesamtkonzept erarbeitet werden und dafür muß man vor Ort sein und sollte über die nötigen Fachkenntnisse verfügen
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