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Kamin schief

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  1. #1

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    Kamin schief

    Hallo,

    ich hab am Wochenende festgestellt, dass in unserem Neubau der Kamin (steht auf der Bodenplatte im Keller und geht durchs ganze Haus) im Dachgeschoss schief ist - auf 2 m Höhe ca. 3 cm. Das macht auf die gesamte Raumhöhe ca. 5 cm.
    Ist das schon ein Mangel oder noch in der Toleranz? Und wie kann das repariert werden?
    Ist das dann nur ein optisches Problem (bzw. ein praktisches wegen der kleineren Wohnfläche, soll mit TB verkleidet werden), oder sind auch Auswirkungen bezüglich Standfestigkeit zu befürchten?
    Hier Bilder (Wasserwaage ist lotrecht, ging einhändig ohne Helfer leider nicht besser):
    20150829-_DSC3010.jpg
    Libelle:
    20150829-_DSC3010-2.jpg

    Kamin im Rohzustand (jetzt ist ein Glattstrich drauf):
    20150517-_DSC2247.jpg
    Ist ein Fertigkamin aus geschoßhohen Elementen, die auf der Baustelle zusammengeschraubt wurden.

    Danke, Bernhard
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  2. Kamin schief

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  3. #2

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    schick doch dem auftragnehmer eine mängelanzeige, wie das korrigiert wird, liegt in seinem verantwortungsbereich. das muss er dir dann mitteilen. 3 cm auf 2 m muss anhand din 18202 und vertrag geprüft werden.
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  4. #3

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    Auf die Funktionsfähigkeit hat das sicherlich keinen Einfluss. Standsicherheit? Vermutlich kein Problem, aber das müsste der Hersteller der Fertigteile beurteilen.
    Optik? Tja, das ist der Knackpunkt. Wenn ich mir die Bilder so anschaue, könnte man den Eindruck bekommen, dass die Situation durch das Verputzen noch verschärft wurde. Ob man das optisch wieder angleichen kann, das könnte man den Verputzer fragen.
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  5. #4

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    bild 1 zeigt auch eine trockenbauverkleidung, verschwindet das teil im schacht?
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  6. #5
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    Ja, da soll noch eine Trockenbauverkleidung rum.
    Hier sind nochmal Bilder, das die Gesamtsituation besser zeigen:
    20150801-_DSC2732.jpg
    20150827-_DSC2992.jpg

    Da die Verkleidung ja die Schräglage ausgleichen muss, muss sie halt dann 5 cm weiter im Raum stehen und nimmt so etwas mehr Platz weg als bei gradem Kamin nötig.

    (Warum kommt man auf solche Probleme eigentlich erst, wenn schon das Dach zu ist und die Dachschrägenverkleidung inkl. Dampfbremse dran ist??)
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  7. #6

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    Moin,
    ich denk mal das kein Maurer den Kamin absichtlich schief aufsetzt.
    man sollte mal überprüfen ob die Deckenlöcher auch senkrecht übereinander
    angeordnet waren.
    Im DG ist der Wechsel für den Kamin zu weit unten, passt so nicht.
    Ist das Haus ein Fertighaus oder "von Hand" gemauert mit Betondecken?
    Bauleiter/Architekt wird sicherlich etwas zu sagen haben.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Elias73 Beitrag anzeigen
    (Warum kommt man auf solche Probleme eigentlich erst, wenn schon das Dach zu ist und die Dachschrägenverkleidung inkl. Dampfbremse dran ist??)
    Versteh ich nicht. Die Bilder in #1 sind doch schon viel früher entstanden, bevor irgendwas verkleidet war, oder nicht?
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Elias73 Beitrag anzeigen
    (Warum kommt man auf solche Probleme eigentlich erst, wenn schon das Dach zu ist und die Dachschrägenverkleidung inkl. Dampfbremse dran ist??)
    das kann ich dir schreiben - wenn man nach erstellung eines solchen bauteils keine qualitätskontrolle macht.
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  11. #9

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    Ich glaub eher das der Kamin in gerade freistehend gemauert wurde (sieht aus wie in sich gerade) und dann irgendwie schief gerückt wurde. Evtl. vom Dachdecker oder Zimmermann.
    Selbst ein besoffener Maurer nimmt eine Wasserwaage und kriegt irgendwann mal mit das das derart aus dem Ruder läuft.
    Ist der Kamin mit der Mauer dahinter verbunden?
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  12. #10
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    Zitat Zitat von zille1976 Beitrag anzeigen
    Versteh ich nicht. Die Bilder in #1 sind doch schon viel früher entstanden, bevor irgendwas verkleidet war, oder nicht?
    Nö, nur das letzte Bild aus #1 ist älter (ca. Mai 15), die ersten beiden sind vom Wochenende.

    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    das kann ich dir schreiben - wenn man nach erstellung eines solchen bauteils keine qualitätskontrolle macht.
    Ja, den Eindruck habe ich auch. Ist ein Haus vom Bauträger (56 Häuser insgesamt bei diesem Bauvorhaben), und bei vielen Dingen mußten wir nochmal hinterherkontrollieren, ist ja eigentlich Sache der Bauleitung. Dass man auch sowas kontrollieren sollte (und vermutlich auch wiederholt in zeitlichen Abständen), daran hatte ich nicht gedacht.

    Zitat Zitat von Fliesenfuzzi Beitrag anzeigen
    Ich glaub eher das der Kamin in gerade freistehend gemauert wurde (sieht aus wie in sich gerade) und dann irgendwie schief gerückt wurde. Evtl. vom Dachdecker oder Zimmermann.
    Selbst ein besoffener Maurer nimmt eine Wasserwaage und kriegt irgendwann mal mit das das derart aus dem Ruder läuft.
    Bist Du da sicher? Wir hatten schon einige schiefe Wände im Bauvorhaben.

    Zitat Zitat von Fliesenfuzzi Beitrag anzeigen
    Ist der Kamin mit der Mauer dahinter verbunden?
    Nein, da ist noch eine Mineralwolle-Lage dahinter.

    Der Kamin ist aus geschoßhohen Fertigelementen zusammengesetzt, die miteinander verschraubt werden. Der Rohbauer musste da nicht mehr viel tun. Es sieht so aus, als ob der Kamin zwischen OG und DG irgendwo leicht abgeknickt ist. Das oberste Element wurde aber erst nach Sparrenmontage eingesetzt.
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