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  1. #1

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    Zuluftkanal für raumluft(un)abhängige Kaminanalage in Kellerdecke und Probleme

    Hallo zusammen,

    auch wenn ich schon einiges zu Zuluftkanälen gelesen habe, die im Estrich liegen und für eine raumluft(un)abhängige dienen (also nicht echt raumluftunabhängig sondern mit Heizkamineinsatz) wollte ich noch mal bei euch nachfragn, was auf mich zukommt.

    Wir kaufen vom Bauträger, es wird ein Schornstein einzugig ausgeführt, die Vebrennungsluft kommt von der Terrasse durch die Kellerdecke bzw. Estrich im Wohnzimmer (ca. 4m Rechteck-Kanal) zur Kaminanlage. Außen geht die Luft ca. 0,5 m über dem Boden in die Wand, dann über den ersten 90° Bogen runter zum Estrich und dann mit einem weiteren 90° weiter zur Kaminanlage.

    Abgesehen davon, dass auf dem Kanal wenig Platz für Estrichmaterial ist (ich glaube rechnerisch 2 cm) wollte ich mal fragen, wie diese Kältebrücke (es ist doch eine) sich bemerkbar macht, da wir Fußbodenheizung haben und Parkettboden möchten.

    Wie viel "Platz" sollte für Isolierung und Estrich über dem Kanal vorhanden sein, damit ich ruhigen Gewissens die Fußbodenheizung betreiben kann und das Parkett nicht kauptt geht?

    Wie stark muss ich den Kanal isolieren, damit es keine Kältebrücke gibt?

    Geht mir das Parkett kaputt, wenn ich bei -10° C Außentemperatur den Ofen starte und die kalte Luft nur unter dem 20°C warmen Parkett durchgeführt wird?

    Bildet sich Kondenswasser und ich brauche ein Gefälle, in welche Richtung auch immer?

    Bis jetzt sieht es an der Wand zur Terrasse so aus.:
    außen: cg_20150714_172339.jpg und innen: cg_20150714_172353.jpg
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  2. Zuluftkanal für raumluft(un)abhängige Kaminanalage in Kellerdecke und Probleme

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  3. #2

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    Das Kondenswasser wird sich meist außen am Rohr bilden und Dir damit Dein Parkett schädigen.
    Das ist so nicht sinnvoll ausführbar.
    Warum liegt das Rohr nicht unter der Decke im Keller? Da wären die Probleme wesentlich geringer und wohl auch genug Platz für eine vernünftige Dämmung des Zuluftrohres.
    2cm Estrichüberdeckung sind auch für keinen Estrich fachgerecht.
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  4. #3
    Themenstarter

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    das heißt, selbst wenn ich den Kanal gut isoliere, wird sich Kondenswasser bilden. Ist es denn für das Parkett auch schädlich wenn sich kein Kondenswasser bilden würde nur der Temperaturabfall, wenn bei beheiztem Boden die Kaminanlage in Betrieb genommen wird?
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  5. #4

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    kältebrücke wirst du nicht erhalten, wenn, dann eine wärmebrücke.

    der kanal muss gedämmt werden, wie dick, muss berechnet werden und schon passt der fußbodenaufbau nicht mehr. ohne planänderung geht's ins höschen.
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  6. #5
    MoRüBe
    Gast
    Warum baut man nicht einen Schornstein mit integrierter Zuluft? Dann brauch man nicht solche Verrenkungen machen
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  7. #6
    Themenstarter

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    ist halt vom Bauträger so als Option vorgegeben. Einzugiger Schornstein bestehend aus einer Isolierung und einem Edelstahlrohr. Ich weiß auch nicht, warum man das so macht.
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  8. #7
    MoRüBe
    Gast
    Dann trete ihm in den allerwertesten. Sag ihm ganz einfach, daß Du seinen geplanten Murks so nicht abnimmst. Vorher!!! Hinweise hast Du bekommen.

    Es gibt auch im Bereich der Trockenbauschornsteine welche mit Zuluft. Und sooo viel teurer sind die auch nicht. Ich würde sogar sagen: unterm Strich sind die günstiger als das, was er da vorhat.
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  9. #8

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    Geht es denn um ein EFH oder um eine Etagenwohnung?
    Welche Etage? Unterkellert?
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  10. #9
    Themenstarter

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    Es geht um eine DHH, vollunterkellert, der Kanal soll in den Estrich der Kellerdecke bzw. des Bodens im EG
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Fragt man sich nur, warum!
    Sinnvoll wäre er z.B. unterhalb der Kellerdecke angebracht.

    Allein schon die vorhandene senkrechte Führung als Rechteckkanal in der Außenmauer ist ne vorzügliche Wärmebrücke.
    Grausam!
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  13. #11

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    Unter die Decke habe ich schon in #2 geschrieben, scheint aber aus unerfindlichen Gründen keine Option zu sein.
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