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  1. #1

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    Frage Fensteranschluss auf WDVS?

    Hallo liebes Forum,
    wir haben vom Architekten eine Skizze bekommen, wie er sich den Fensteranschluss oben/unten/seitlich vorstellt. Wandaufbau ist monolithisch Porenbeton 36,5cm.
    Jetzt wollte ich gerne mal eine dritte Meinung dazu hören.
    Wo ich bisher am grübeln bin:
    1) Ist es sinnvoll, oben das Fenster an der Dämmung anzuschließen? (Mein Verständnis hier war Fenster bis Mauer und dann WDVS bis Fenster)
    2) Sollte am unteren Anschluss die innere Dämmung nicht mit einem Dichtungsband abgeschlossen werden?
    3) Kann man den Rolladen (Voro Bravo) tatsächlich wie gezeichnet auf die Dämmung montieren?
    Was ich auf jeden Fall machen werde, ist unseren Architekten fragen, warum er nicht die 36,5 Stürze verwendet anstatt der gezeichneten 21,5 mit Dämmung.
    Vielen Dank für weitere Meinungen,
    Christoph Ballhause
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  2. Fensteranschluss auf WDVS?

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  3. #2

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    Vielleicht sollten Sie jemanden fragen, der sich damit auskennt. Ihr Architekt ist diese Person jedenfalls nicht.

    Gruß khr
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  4. #3

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    Oweiah...

    ..oberer Anschluß verkehrt, unter Anschluß unvollständig, Rolladenhersteller kenne ich nicht, wie soll die Kurbelwellenführung von aussen nach innen funktionieren? Hausaufgaben nochmal machen
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  5. #4
    Avatar von Olaf (†)
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    Netter Versuch...

    aber als Detail geht das nicht durch, abgesehen von den Fehlern.
    Wenn ich das richtig interpretiere sind das bodentiefe Elemente? Überdämmt sind dann die Decken und die Unterzüge (?). Ansonsten würde es keinen Sinn machen, dass unten auf einmal (nach der Wanddarstellung ohne) wieder Dämmung auftaucht. Dann stellt sich aber automatisch die Frage, wie man 2Meter30 Rollladen in einen 167er Kasten kriegt. Oben sollte ne Verbreiterung bis zur Decke gehen, an die die Dämmung angeschlossen wird, seitlich gibts überhaupt keine Anschlussabdichtungen, oben genau so wenig.
    Muster ohne Wert oder nix genaues weiß man nicht. So wirds jedenfalls nichts.
    Ein Crashkurs für den Archi reicht hier nicht und außerdem hat er noch andere Sachen um die Ohren. Und auf ein "Ich weiß was" von Dir dürfte er etwas sensibel reagieren.
    EIN Vorschlag um es richtig hinzukriegen und den Archi zu entlasten: Erweiterung des Auftrages an den Fensterbauer, die Montageplanung zu machen und die Detaillösungen mit dem Angebot einzureichen (das wäre dann in Richtung RAL-Güteüberwachung)
    Nich gleich rummeckern: Es gibt tatsächlich Monteure, die das können.
    "Luft" solltest Du bei der Sache jedenfalls nicht ranlassen, sonst ärgerste Dich (oder die Wand) später schwarz.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Dies und das

    Erstmal vielen Dank für die Kommentare, sowas in der Art hatte ich schon befürchtet...
    Zur Aufklärung: Voro Bravo ist nur das Modell des Rolladens, hergestellt wird er von Schlotterer. Die Rolläden werden elektrisch gesteuert, daher auch keine Wellendurchführung.
    In der Tat handelt es sich teilweise um bodentiefe Elemente, dabei wird der Kasten natürlich größer sein, ich verstehe die Zeichnung vom Architekten allerdings auch nur als Skizze, d.h. die Maße sind sicher nicht in "Stein gemeißelt".
    Wir haben den Architekten auch schon gehörig gestresst mit dem Einbau der Fenster. Dummerweise hat er unsere Vorschläge/Auszüge aus diversen Seiten nicht so beachtet, wie wir das gern gehabt hätten.
    Quintessenz: Ich werde ihn heute abend anrufen und versuchen, daß wir relativ schnell einen Termin zusammen mit dem Fensterbauer bekommen um das Thema zu klären.
    Zur genaueren Erläuterung bzgl. der Einbausituation hab ich mal noch ein Bild weiteres Bild angefügt. Wenn ich das richtig interpretiere, handelt es sich beim oberen Anschluss tatsächlich um die Unterzüge.
    Geändert von Tschibo00 (16.03.2006 um 13:39 Uhr)
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  7. #6

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    Oweiah, die 2.te...

    ..ich hoffe nicht, das Dein Kellerwandfugenband so ausgeführt wurde, wie auf der Zeichnung

    Soll der Vorbaurolladenkasten im Sturzbereich direkt im Anschluß an den Betonsturz gedämmt sein? Wenn nicht, oweiah, die 3te.
    Geändert von Harald W. (16.03.2006 um 14:52 Uhr) Grund: ergänzung
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  8. #7
    Avatar von Olaf (†)
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    mysteriös...

    dat sieht ja auf einmal ganz anders aus?
    Wandaufbau 20/10, Fenster in der Dämmung, Rollladen an Verbreiterungselementen befestigt.
    Aber eins hat Kontinuität: 2,30 Rollladen in 170er Kästen
    Macht Euer Archi eine sogenannte gleitende Planung
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Harald W.
    ..ich hoffe nicht, das Dein Kellerwandfugenband so ausgeführt wurde, wie auf der Zeichnung
    @ Harald: Warum nicht? Es gibt z.B. von Tricosal Fugenbänder, die so verarbeitet werden können. Macht unter Umständen sogar preislich Sinn, wenn die Oberlage der Bewehrung zwingend durchlaufen muss.
    Erfordert nur Erfahrung und Sorgfalt beim Schalen.
    Mfg
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  10. #9

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    So gesehen..

    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer
    ..Erfordert nur Erfahrung und Sorgfalt beim Schalen..
    ..hoffen wir für die Beteiligten das Beste
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  12. #10
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    Heute mittag...

    ...werde ich den Architekten nochmal ins Gebet nehmen.
    Dabei werden wir die Konstruktion des Kellers und den Fenstereinbau nochmal klären. Insbesondere werde ich darauf drängen, daß wir einen gemeinsamen Termin mit dem Fensterbauer vereinbaren.
    Ich werde Euch auf dem laufenden halten (das war jetzt keine Drohung )
    Soweit erstmal Danke für den ganzen Input!
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  13. #11
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    Zwischenstand

    Hallo liebes Forum,
    mittlerweile hat sich einiges getan:
    Die Innendämmung ist nach außen gewandert, d.h. innen keine Dämmung mehr, dafür außen 16cm.
    Diese wird auch nicht, wie ursprünglich geplant, in die Schalung gelegt, sondern nachträglich aufgeklebt.
    Wie sich herausgestellt hat, gibt es ein Fugenband, daß auch mit der ganzen Bewehrung noch mittig eingebaut werden kann, d.h. das außenliegende Fugenband ist jetzt auch geändert.
    Bzgl. der ursprünglichen Fensterthematik hat sich auch einiges getan, das müssen wir allerdings noch mit dem Fensterbauer durchsprechen. Wenn ich hierzu näheres weiß, werde ich mich wieder melden.
    Christoph
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