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  1. #1

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    Oberfläche von Bauschaum zu Mauerwerk

    Hallo zusammen,

    Randbedingung: Ziegelmauerwerk S10. Kunstofffenster mit Aufsatz-Rollladenkasten. Innen: Folie von Mauerwerk zu Fensterrahmen. Mitte: Bauschaum. Außen: Folie zwischen Mauerwerk und Fensterrahmen. Die Rolladenführungsschienen sind auf den Rahmen aufgeschraubt.

    Frage 1: Muss der Bereich zwischen Mauerwerk, Fensterrahmen und Rolladenführungsschiene ausgeschäumt werden, oder darf dort ein Hohlraum verbleiben, falls der Außenputz nicht den kompletten Raum zwischen Mauerwerk und Rolladenführungsschiene ausfüllt?

    Frage 2: Muss der Schaum, mit dem der Hohlraum zwischen Rolladenkasten und Mauerwerk ausgefüllt wurde, bündig zum Mauerwerk eingebracht werden, oder darf dieser "nach hinten" stehen?

    Frage 3: Wie kann man normalen Bauschaum von Schaum unterscheiden, der zum Ausschäumen von Fensterfugen geeignet ist? (ohne Dose und ohne Labor?)

    Grüße von Oli
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  2. Oberfläche von Bauschaum zu Mauerwerk

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  3. #2

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    Das meinst du nicht ernst?
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  4. #3
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    Hallo Artibi,

    ich habe meinen Beitrag nochmal durchgelesen und mir überlegt, worauf sich Deine Frage beziehen könnte. Vielleicht kannst Du mir das genauer erläutern. Meine Fragen sind tatsächlich ernst gemeint.

    Angeblich schreibt der Hersteller der Rolladenkästen nur vor, diese zu 2/3 auszuschäumen. Der Bereich hinter der Rolladenführungsschiene muss angeblich nicht ausgeschäumt werden, weil dieser Bereich nicht mehr zur Dämmebene des Fensters gehört.

    An einigen Stellen, an denen sehr wenig oder kein Schaum oberhalb des Rolladenkastens war, hat der Bauleiter des GÜ "kulanterweise" selbst ausgeschäumt. Ich bezweifle allerdings, dass es zugelassener Fensterschaum war.
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  5. #4

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    zu 2:
    Naja, der Bauschaum hat halt keine digitale Endlage, es wird meistens einen Überstand geben, der dann geschnitten wird. Aaaber..der Hohlraum gehört da nicht hin, daher die erstaunte Rückfrage von Artibi! Und wenn das schon geschäumt werden soll dann ist wichtiger, dass für den Übergang geeignete Gewebeamierieung eingebracht ist, bei deinem Foto ist nur mit der Kelle rübergeschmiert und das wird später reissen.

    zu 1: Es ist unklar, welche Position du meinst, ein Detail wäre hilfreich, egal, Bauschaum gehört da eh keiner hin. Der "Steg" vor der Schiene in der Fensterleibung wird später geputzt und ist eine neuralgische Stelle und muss ordentlich eingearbeitet werden mit so Gewebeputzschienen (Terminus mir unbekannt), die sind Stellen sind Schlagregenbefallen und thermisch kritisch, der Putz zieht hier viel Nässe.

    zu 3. dieser ockerfarbene Schaum wird kein geeigneter sein, die sind oft grün, es gibt wohl aber auch andere Varianten. Wenn normaler Bauschaum eingebracht ist wird der nicht mehr zerstörungsfrei rausoperiert werden können. Ist auch nicht unbedingt tragisch, wenn er nicht wochenlang der Sonne ausgesetzt war - eingeputzt bleiben seine Eigenschaften erhalten.
    Trotzdem wäre da geeigneter Schaum angezeigt, das Rückbauen wird dir wohl die Praxis im Umgang mit solchen Mängeln auf dem Bau vereiteln.
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  6. #5

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    Bzgl. des Bauschaums braucht man sich keine Sorgen machen, kein mir bekannter Schaum ist nicht für
    die Fenstermontage geeignet (ausser vllt. Brunnenschaum), die Farbe ist völlig irrelevant. Viele Fensterschäume sind ockerfarben, dies ist einfach produktionsbedingt.
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  7. #6
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    Hi Bughandle,

    zu 2: Ja, die Gewebearmierung fehlt teilweise ganz. Die Überlappung am Materialübergang am Rollladenkasten ist auch zu klein. Das Gewebe liegt (wo vorhanden) direkt auf der Ziegeloberfläche und wurde mit Leichtputz Typ I "überspachtelt". Trotz schriftlicher Mängelrüge wurden zwei Seiten des Hauses so verputzt, wie es auf den Bildern zu sehen ist. Das Ergebnis ist jetzt bereits sichtbar: Lange Risse diagonal von den Fensterecken nach oben. Eigentlich ein lehrhaftes Beispiel für den GÜ und den Putzer, die mich beharrlich ignorieren. Die anderen beiden Seiten sind noch unverputzt.


    zu1: Vielleicht hilft das folgende Bild: So sollte es meiner Meinung nach aussehen: Der Schaum sollte höchstens minimal zurückstehen.
    An den meisten Fenstern ist das aber nicht so, sondern anders: Man denke sich den Schaum, der zwischen Rollladenführungsschiene und Mauerwert vorhanden ist, weg. Der Spalt müsste dann vom Putz ausgefüllt werden, sonst verbleibt ein Hohlraum. Gibt es eine Vorschrift (und welche), dass der Schaum bündig zur Vorderkante (oder mit einem leichten Rüchstand) sein muss?
    IMG_5344.jpg


    zu 3: Wir reden hier davon, dass der Schaum seit März/April in der Sonne steht. Wenn man den anfasst, dann zerbröseln die ersten paar Millimeter.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Bauking Beitrag anzeigen
    Bzgl. des Bauschaums braucht man sich keine Sorgen machen, kein mir bekannter Schaum ist nicht für
    die Fenstermontage geeignet (ausser vllt. Brunnenschaum)
    dazu würde mich interessieren, was die fachliche Grundlage dieser Aussage ist.
    woraus leitest du die Eignung von Bauschaum "für die Fenstermontage" denn ab, hast du da eine Quelle ?
    Und warum soll gerade "Brunnenschaum" dafür nicht geeignet sein?

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  9. #8

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    Zitat Zitat von Bughandle Beitrag anzeigen
    zu 2:
    Naja, der Bauschaum hat halt keine digitale Endlage, es wird meistens einen Überstand geben, der dann geschnitten wird. .
    ...den Spruch muss ich mir merken...
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  10. #9

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    Foto von #6
    Da muss ich lachen, der Bauschaum ist ja jetzt schon im Auflösungsprozess.
    Der Spalt ist auch (mehr als!) üppig, und normaler Bauschaum gehört da nicht hin. Vielleicht ein Kompriband, wenn das hier nicht sogar über 2.5 cm sind, sollen aber andere etwas zu sagen.
    Finde auch dieses Gewebeband spannend, ist das mit Bitumen angeklebt? Es gibt bitumöse Gewebebänder deren Haftwirkung wird aber auf der Klebeseite mit Acrylaten bindetechnisch hergestellt, und das sieht hier anders aus. Zum Bauschaum: ob glatt oder mit leichtem Rücksprung besser ist, wird nicht die Geige spielen. Die Armierung muss richtig passen.
    Und was die Eignung der Schäume angeht. Ich hatte den gleichen Gedanken wie reezer.!!...lieber wäre mir da Brunnenschaum, oder diese "Kellerschäume" zum abdichten weil die wasserresistenter sind (jaja, auch dampfundurchlässiger), ..und noch lieber keine gar keine Lücken.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Bughandle Beitrag anzeigen
    Und was die Eignung der Schäume angeht. Ich hatte den gleichen Gedanken wie reezer.!!...lieber wäre mir da Brunnenschaum, oder diese "Kellerschäume" zum abdichten weil die wasserresistenter sind (jaja, auch dampfundurchlässiger)

    das glaube ich jetzt nicht so ganz...
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  12. #11
    wasweissich
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    nach den bildern zu urteilen , ist der schaum das kleinste problem .....
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  13. #12

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    Zitat Zitat von reezer Beitrag anzeigen
    das glaube ich jetzt nicht so ganz...
    das mocht doch nix, oder was denn eigentlich, dass die 1komponentigen PU-Schäume für Perimeterverklebung im Grundwasser wasserresistenter sind?!
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  14. #13

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    Zitat Zitat von reezer Beitrag anzeigen
    dazu würde mich interessieren, was die fachliche Grundlage dieser Aussage ist.
    woraus leitest du die Eignung von Bauschaum "für die Fenstermontage" denn ab, hast du da eine Quelle ?
    Und warum soll gerade "Brunnenschaum" dafür nicht geeignet sein?

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    Schau mal in die technischen Merkblätter der 0815-Bauschäume, der Schaum dient hier lediglich als Dämm-Material, unabhängig vom Gepfusche des TS.
    Warum der TS keinen unabhängigen Sachverstand einkauft, sollte er sich als erstes fragen, bringt sicher mehr als ohne Fachkenntnisse gegen einen GU zu quaken...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Mibe25 Beitrag anzeigen
    Gibt es eine Vorschrift (und welche), dass der Schaum bündig zur Vorderkante (oder mit einem leichten Rüchstand sein muss.
    Wir reden hier davon, dass der Schaum seit März/April in der Sonne steht. Wenn man den anfasst, dann zerbröseln die ersten paar Millimeter.
    gegenfrage - gibt es eine detailplanung, die das funktionieren von fuge, putz, führungsschiene darstellt. eine vorschrift hilft dir wenig, wenig kritische details nicht geplant werden.

    schaum verträgt die sonne längere zeit nicht.

    das foto #6 zeigt baumurks vom feinsten!!!
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  17. #15
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    Hi Rolf,

    angeblich gibt es einen Detailplanung des GÜ. Ich habe diese mehrfach (auch anwaltlich) angefordert - leider erfolglos. Im Gespräch mit den Handwerkern kommt eher heraus, dass die _keine_ Pläne bekommen, sondern mit Material auf der Baustelle sind mit dem Auftrag: "Mach mal Fenster rein!"

    Das Foto aus #6 ist zeigt wirklich Baumurks vom Feinsten - irgen etwas muss der GÜ ja können. . Zum Glück ist es "historisch", und diente wirklich nur dem Veranschaulichen, was ich mit "zwischen Rolladenführungsschiene und Mauerwerk meinte."
    Der eingekaufte Sachverstand hatte damals einiges bemängelt: Zu geringer Überstand der Abtropfkante über die fertige Fassade (wären nur 10mm gewesen bei fertigem Putz), Aufstand der Rollladenführungsschiene auf der Fensterbank, fehlendes Kompri-Band zwischen FB und Mauerwerk, fehlende Abdichtung zwischen Fensterbank und Fensterrahmen (Silikonfuge ist Murks), Dichtungsebene unter der Fensterbank nicht wannenförmig, zu wenig Gefälle der Fensterbänke. Vom SV kamen dann auch die nötigen Details: Kompriband seitlich und hinten an der FB, Führungsschienen kürzen, APU-Leisten, Mindestgefälle, Mindestüberstand, etc., alles perfekt belegt mit einem Auszug aus der jeweiligen Fachregel. Trozzudem waren es endliche Diskussionen und Anwaltbriefe, bis die Fensterbänke ausgebaut wurden.
    Daraufhin wurde alles rausgerissen und neu gemacht. Seit dem ist allerdings zwischen Rolladenführungsschiene und Mauerwerk kein Schaum mehr. Und ich frage mich, ob das tatsächlich o.k. ist. Der Sachverständige meinte dazu, dass er im Rahmen von Sanierungen an dieser Stelle schon oft Hohlräume vorgefunden hat, aber sich dort kein Schimmel gebildet hat, so dass das Fehler seiner Erfahrung nach nicht zu einem Problem führt.
    Meine Frage geht aber darüber hinaus: Ist das Fehlen regelkonform? Wenn ich mir überlege, dass man sich in der Regel darüber unterhält, wer den Fensterschaum bündig abschneidet (Fensterbauer oder Putzer), bin ich eher geneigt zu denken, dass der Schaum bündig sein muss!

    Die Fugen zwischen Rolladenkasten und Mauerwerk wurden an den beiden Hausseiten, die nicht verputzt sind, wieder geöffnet und ausgeschäumt. Nach Meinung des GÜ aus reiner Kulanz, da nur an vereinzelten Stellen minimal (0,5-2cm) Schaum fehlten, auch wenn der GÜ weiß, dass ich Bilder gemacht habe und es nicht nach "minimal" aussieht:
    IMG_7654.jpg

    An den bereits verputzten Hausseiten soll alles so bleiben.

    Meine Frage, die im Moment sind: Muss der Schaum bündig zu den Rollladenführungsschienen abgeschnitten werden und wo ist das festgelegt?
    Muss Fensterschaum verwendet werden und wo ist das festgelegt?
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