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Rußige Wand verputzen

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  1. #1

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    Rußige Wand verputzen

    Hallo,
    nachdem jetzt drei Kamine im Haus abgetragen sind, habe ich an zwei Wänden reste der rußigen Schamottsteine frei liegen.
    Ich wollte die Steine gerne entfernen, aber die ist aus statischen Gründen nicht möglich.
    Es liegt quasi eine der 4 Innenwände des kamins frei.
    Meine Frage ist jetzt:
    Wie kann ich die Steine vor dem Verputzen versieln, damit im nachhinein kein Ruß durchschlägt.
    Es sollten keine gesundheitsschädlichen mittel verwendet werden.
    danke
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  2. Rußige Wand verputzen

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  3. #2

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    Zitat Zitat von tuonostefan Beitrag anzeigen
    Wie kann ich die Steine vor dem Verputzen versieln, damit im nachhinein kein Ruß durchschlägt.Es sollten keine gesundheitsschädlichen mittel verwendet werden.danke
    praktisch garnicht
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  4. #3

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    Warum verputzen und nicht mit Abstand eine Vorsatzschale davor?
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  5. #4
    Themenstarter

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    was ist denn eine Vorsatzschale?
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  6. #5

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    Zitat Zitat von tuonostefan Beitrag anzeigen
    was ist denn eine Vorsatzschale?
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  7. #6

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    Zitat Zitat von tuonostefan Beitrag anzeigen
    was ist denn eine Vorsatzschale?
    http://lmgtfy.com/?q=Vorsatzschale
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  8. #7
    Themenstarter

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    Was es alles gibt....
    Sollte denn zwischen Vorsatzschale und verunreinigten Steinen eine Folie oder ähnliches eingebracht werden?
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  9. #8
    Stolzenberg
    Gast
    Ein Fachmann würde solch eine Schicht runterfräsen, allerdings sind die Schutzmaßnahmen hier etwas umfangreicher...

    Bei starkem Glanzruß sind PKD-Topfscheiben mit 6 bis 8 Segmenten von 1-2mm besser als Diamant-Topfscheiben. Ein MUSS wären Folienabschottung, Unterdruckhaltung, Absaugung und Raumluftfiltrierung für den Schwarzbereich, sowie Schutzanzug, Handschuhe und Atemschutz für den Anwender. Flächenleistungen pro Maschine liegen dann bei ca. 3m² pro Stunde!

    Wenn es um Details ginge: Nachfragen...
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  10. #9

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    @Stolzenberg,

    Du hast ja die praktische Jahrelange Erfahrung.

    Vor Jahren war auch schon mal solch ähnliche Situation-Reko eines fast 100 Jährigen Hauses.Der abgebrochene Kaminschacht war dermaßen versottet.
    Der Architekt grübelte auch zwischen fräsen oder Abbruch.
    Nach Rücksprache mit einem Statiker wurde doch für Abbruch und neu aufmauern aus Kostengründen entschieden.

    Gruß Helge 2
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  11. #10
    Themenstarter

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    könnte ich den Überstand auch einfach mit der Flex ca 1cm wegschneiden, oder befindet sich der Ruß nocht
    tiefer im Schamott?
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  12. #11
    Stolzenberg
    Gast
    Hier bot sich laut Beschreibung keine zusätzliche Option welche auf "Abbruch" lautete. Da ich immer ein gedankliches Problem mit technischen Barrieren habe bevorzuge ich bei einem wirtschaftlich vertretbaren Aufwand generell eine Beseitigung der Belastung um zukünftigen Sekundärbelastungen entgegenzusteuern.

    Ob sich überhaupt eine Notwendigkeit zur näheren Betrachtung ergibt sagt in der Regel die Analytik. Da diese Arbeiten durch den Gesetzgeber nicht besonders stark regelementiert sind und sich daher auch die Möglichkeit einer Ausführung in Eigenregie ergibt treten die wirtschaftlichen Aspekte möglicherweise sogar in den Hintergrund.

    In einem aktuellen Projekt haben wir in einer Schule einen Schwarzanstrich an einer Giebelwand einer Schule. Olfaktorisch gab es hier zunächst keine Anhaltspunkte für eine massive Belastung. Die Analytik ergab allerdings eine Bündelung auf die höhersiedenden EPA-PAK's im mehrstelligen Gramm-Bereich. Trockeneis schied nach Bearbeitung einer Testfläche generell aus, abstemmen war statisch fragwürdig und hätte zusätzliche Analysekosten von ca. 1.000 EUR und Mehrkosten für eine Deponiezuweisung verursacht.

    Entgegen des ursprünglichen Plans wird jetzt alles runtergefräst weil wir eine Annahmeerklärung für die entstehenden Stäube bekommen haben, aber nicht für gestemmtes (stückiges) Material.

    Prinzipiell ist die Bearbeitung der Fläche kein Problem und auch nicht kostenintensiv. Teuer sind im Grunde genommen nur die vorbereitenden Arbeiten (Abschottungen und Schleuse) und die eingesetzte Technik (Raumluftfiltrierung Klasse H mit Aktivkohlefilter und Unterdruckhaltegerät). Alle weiteren Maschinen gibt es beim freundlichen Verleiher (Fräse, Topfscheibe und Sauger mit Klasse M bis H).

    Unter dem Strich ist es viel Aufwand für wenig Arbeit!
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  13. #12
    Stolzenberg
    Gast
    @TE: Wenn man nicht unmittelbar im Taupunktbereich arbeitet dann reichen die ersten 3 bis 4 Millimeter um die Gesamtmenge der PAK's bis auf ein Minimum zu verringern. Die angedachte Aktion (siehe Dein Beitrag #10) ist wegen der entstehenden Stäube nicht so ohne weiteres möglich zumal Du bei Schamottsteinen in der Regel auch mit Chrom VI zu rechnen hast welches sich aus Chrom IV thermisch gebildet hat. Wenn Du nach Abschluss der Fräsarbeiten (zwingend unter Absaugung) einen sauberen und feucht gewischten Bereich hinterlässt bevor die Folien beseitigt werden dann bist Du auf der sicheren Seite. Trick ist immer ein möglichst kleiner Schwarzbereich und eine möglichst staubarme Bearbeitung!!!
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  14. #13
    Themenstarter

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    Danke Stolzenberg für die ausführliche Erläuterung.
    Die PAK`s machen mir jetzt ein wenig sorgen, evtl. konnte ich die Steine besser mit dem Meißel bearbeiten um einen kleinen
    Teil der schadhaften Oberfläche zu brechen.
    Sollte dafür nicht eine normale Staubmaske reichen?
    Das Haus ist komplett entkern und steht leer.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Stolzenberg
    Gast
    Wenn Du ohne Abgrenzung zum restlichen Wohnbereich arbeitest, dann wäre im Anschluss theoretisch alles (also das gesamte Haus) mit einem H-Sauger zu reinigen. Diese Kosten stehen in keinem Zusammenhang zum Nutzen. Lieber eine 0,4mm Baufolie ziehen und dahinter arbeiten. Ob dies dann mit dem Meißel oder Fräser ist wäre prinzipiell egal. Allerdings wird die Fläche mittels Fräser deutlich sauberer als mit einem Meißel (Steinmetze vielleicht ausgenommen).
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  17. #15
    Themenstarter

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    Ich habe jetzt mal versuch die Oberflache der Steine abzutragen, leider gelingt dieses nicht.
    Egal ob Flex,Fräse oder Meißel es ist einfach zu eng.
    Wäre es vertretbar die Oberfläche mit Norax oder ähnlichem zu versiegel,dann mit Rotband verputzen
    und zu guter letzt noch eine Rigipsplatte montieren?
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