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  1. #1
    Carsten W
    Gast

    "Zusatzdämmung"

    Hallo, ich will ehrlich sein, habe die Frage auch im HTD, aber bisher keine
    richtige Antwort, glaube da sind mehr die Heizungsspezi`s :-)
    Wenns Recht ist, kopiere ich es hier rein.

    Hallo

    ich habe letztes Jahr ein Haus gekauft, von einem privaten Bauherrn, dem laut eigener Aussage das Geld ausging. (war alles irgendwie dubios, vor allem verstehe ich nicht wie das passieren kann da per Bank finanziert, aber egal war ein Schnäppchen).

    Nun, das mit dem Geld schien zu stimmen, man merkte es da der Bau offensichtlich hochwertig anfing und nach und nach billiger wurde.

    Nun ist fast alles "saniert"... Bis auf eine Sache.
    Das Haus ist aus Ytong 30cm + 7cm Pur Fassadendämmung.
    Jetzt kommt es. Das Haus sollte ein KFW 40 Haus werden. Die Wand müsste U 0,17 haben.

    Das Dach ist ein Ytong Massivdach, auch 30cm.
    Ursprünglich war eine zusätzliche Aufsparrendämmung geplant. Jetzt hat er diese aus Kostengründen weggelassen. (und das neue Dach will ICH aus Kostengründen auch nicht abdecken lassen)

    Ytong gibt es in verschiedenen Lambawerten, welche treffend ist kann ich nicht herausfinden. Aber im besten Fall bei Lambda 0,9 hat das Dach bestenfalls
    U 0,30.

    Jetzt will ich gerne innen zusätzlich dämmen.
    Wie Dampfsperre usw. geht weiß ich gut bescheid.

    Jetzt habe ich alles durchsucht, und über Taupunkt wird viel geschrieben mit langen komplizierten Formeln (-;
    Jetzt will ich keinen Dr. darüber ablegen, sondern nur gerne wissen, wie speziell mein 30er Ytong sich verhält, ob ich eine PUR Dämmung innen verwenden kann ohne ungünstige Taupunktverschiebung.
    Wo und wie Dampfbremse hin muß weiß ich.

    Wer weiß hier bescheid und kann mit Rat helfen?

    Gruß Carsten
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  2. "Zusatzdämmung"

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

    Registriert seit
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    52

    Eigentlich fast egal

    Durch eine Innendämmung wird der Taupunkt IMMER weiter nach innen verlegt, d.h. in den ungünstigen Bereich.
    Da Sie aber sowieso eine Damofsperre anbringen wollen, spielt die Taupunktlage keine Rolle.
    Solange kein Wasserdampf zum Taupunkt diffundieren kann, kann dort auch kein Kondensat auftreten.
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  4. #3

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    Beruf
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    28
    Stimmt, da Sie eine Dampfsperre anbringen, spielt der Taupunkt keine Rolle.
    da schliesslich keine Feuchtigkeit durch die Dampfsperre durchdringen kann
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Mike
    Stimmt, da Sie eine Dampfsperre anbringen, spielt der Taupunkt keine Rolle.
    da schliesslich keine Feuchtigkeit durch die Dampfsperre durchdringen kann
    Was soll denn der Unfug ???
    Zeigt mir bitte mal eine Dampfsperre, durch die nie...nimmer....nicht Wasser hindurchdiffundiert !!!!
    Desweiteren gibt es IMMER kleinere oder größere Fehlstellen, da kann man noch so penibel vorgehen. Und ganz zu schweigen vom Wasserdampf, der bei "ungünstiger" Witerung durch den Ytong nach innen gelangt und dann irgendwo in der Konstruktion für Schäden sorgt.

    Solch eine Innendämmung sollte sich immer ein Experte vor Ort anschauen und beurteilen obs überhaupt funktionieren kann.
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von stefan ibold
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    gefährliches halbwissen

    Moin,

    selbstverständlich spielt der Taupunkt eine Rolle. Der MUSS in der Wäremdämmung liegen. wäre er VOR der WD, dann würde an der Dampfbremse Tauwasser ausfallen (s. a. 20% Faustregel).

    Die Problematik, die Heidemann anspricht, ist die Umkehrdiffusion. Die spielt immer dann eine nicht unerhebliche Rolle, wo die Räumlichkeiten klimatisiert sind.

    Es darf übrigens - setzte ich als bekannt voraus - durchaus Tauwasser in der Konstruktion ausfallen. Die Menge darf je nach Konstruktionsart und gem. DIN allerdings nicht so groß sein, dass sie schädigend wirkt.
    Und ab einem Sperrwert von ca. 2,5 m wird es in vielen Fällen so sein.
    Nur: luftdicht ist ein absolutes MUSS. Die kleinsten Fehlstellen lassen sich zum Beispiel durch eine Hinterlüftung der WD nicht heilen, da die Mengen, die einkonvertieren (können) einfach zu groß sind.

    Grüße
    stefan ibold
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  7. #6
    Carsten W
    Gast
    Hallo,

    vielen Dank zunächst für die Antworten.
    Die Antworten sind ja doch etwas unterschiedlich ausgefallen.

    Ich wollte mir eigentlich noch Literatur diesbezüglich besorgen, da mich dieses Thema allgemein interssiert.

    Ich dachte bisher auch, der Taupunkt hat nichts mit der Feuchte zu tun, welche von innen eindringen kann, was ja eine fehlerhafte Dampfbremse/sperre vorraussetzen müsste.

    Ich bin mir aber sicher, die (wohl besser Sprerre) könnte ich 100% menschenmöglich optimal verlegen. Mein bester Freund hat gerade gebaut,
    da haben wir dies auch gemacht, und alles beachtet.
    (Edelstahltacker, diese nochmal mit Rissan überklebt, Anpresslatte, obwohl es sogar ohne erlaubt war usw.)

    (Zumal wegen der Lüftung sowieso ein Dichtheitstest erfolgt)

    Der Taupunkt wird ja momentan irgendwo im 30er Ytong liegen.
    Eine Zusatzdämmung hätte doch max. zur Folge, dass der Taupunkt etwas weiter nach innen verlegt wird.
    Solange man den Taupunkt nicht verschiebt zwischen Zusatzdämmung und
    Ytong, müsste es doch OK, sein?

    Verflucht.... ich glaube dies war eine der schlechtesten Sparmaßnahmen vom Vorbesitzer.

    Ich bin jetzt ernsthaft am überlegen es bei dem U-Wert von knapp 0,30 zu belassen, bzw. mit Putz 0,28.
    Ist aber sehr schade, da der Rest mit 0,17 ja sehr gut gedämmt ist. :-(

    Grüsse Carsten
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  8. #7
    gerdk
    Gast

    auch ein Laie...

    Was ist denn auf dem YTONG Massivdach? Sparren und Zwischensparrendämmung? Da muss doch mit dem U-Wert was zu machen sein, oder?????
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8
    Carsten W
    Gast
    Hallo,

    nein das Dach ist bereits außen fertig belegt.
    Da geht leider nichts mehr.

    Gruß Carsten
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  11. #9

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    Also ich habe gelernt, dass man innerhalb der Dampfspere nur 20 Prozent der Dämmung anbringen darf, die ausserhalb der Dampfspere liegt.

    Beispiel:
    20 cm zwischensparrendämmung ergibt maximal 4 cm Unterparrendämmung. (Wenn ich davon ausgehe, dass die Dampfsperre direkt unter dem Sparren hängt.
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