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  1. #1

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    Fertigbau vom GU oder Massiv vom Architeckt

    Hallo,

    ich weis die Frage ist recht doof und wurde auch schon oft gestellt aber ich muss es einfach los werden.
    (Ich habe mir vor längerer Zeit schon mal hier angemeldet habe aber meinen Benuzternamen vergessen und kann
    auch meine alten Beträge nicht mehr finde, ging umd den Hauskauf in Dittelbrunn vill. weis ja jemand was darüber)

    Aber zurück zum Thema.:

    Folgendes ist passiert, meine "bald" Frau und ich sind heute einfach mal aus Spaß zu unserem Grundstück im Ort
    gefahren. Wir hatten ein Maßband dabei und wollten einfach mal kurz drüberlauf um in etwa zu wissen wie lang und
    breit es ist. (Die Kopie der Unterlagen vom Katasteramt waren nicht genau)
    Also ausgemessen haben wir, hat soweit auch gepasst, 786 qm laut Katasteramt, voll erschlossen alles Wunderbar.
    Als wir gerade wieder weg fahren wollten, kommt unser "bald" Nachbar aus seinem Gartentürchen. Kurzerhand
    beginnen wir uns zu unterhalten seine Frau kommt dazu und bei Laden uns ein zu einer kurzen Führung durch Ihr
    haus (Es handelt sich um ein Neubaugebiet). Alles wunderbar, es ist ein Fertighaus in Holzständerwandbauweise
    sieht alles sehr sauber und ordenlich aus.
    Nachdem wir also etwas geplaudert hatten und ich fragte wen Sie den als Fertighausbaufirma hatten sagte der
    Nachbar:" Ich habe die Fertighausfirma vor 3 Jahren gekauft und mir dann mein eigenes Haus gebaut."
    Dann hat er mir erzählt wie es dazu kam, Geschichte hat auch Hand und Fuß. Dann haben uns die
    beiden natürlich nett beraten das fand ich wirklich sehr angenehm. Am Ende gab er mir sein Karte und
    sagte ich könne mich einfach Melden wenn ich Interessse ein einem Fertighaus habe.

    So jetzt kommt mein Dilemma:

    Am Mittwoch (30.09.2015 ) haben wir bereits den ersten Planungstermin mit unserem Architketen.
    Für meine Parternin und mich kam nie ein Fertighaus in betracht weil wir beide in Massiven häusern aufgewachsen sind.
    Das Haus welches wir heute aber gezeigt bekommen haben, sah wirklich sehr gut aus, es hat uns wirklich gut gefallen
    und wir sind jetzt in einer Zwickmühle. Ich will eigentlich ein Massivhaus (weil ich es halt so gewohnt bin) aber
    auch die Fertighäuser haben sich wohl weiterentwickelt und für uns stellt sich die Frage, ist das eine Alternative zum Massivhaus ?

    Folgende Punkte sind uns Unklar:

    -Wie sieht es mit der Langlebigkeit aus, das heist wie lange kann man darin wohnen.
    Ist das Haus in 30 Jahren oder in 50 Jahren immernoch zu gebrauche ?

    - Kann ein solches Haus überhaubt sanniert werden wenn es denn mal 30, 50 oder 80 Jahre alt ist

    - Kann so ein Haus überhaupt 80 Jahre alt werden ?

    - Wie sieht es mit der Wertstabilität aus. Wenn ich das Haus in 20 Jahren verkaufen will. Wieviel
    weniger kriege ich im Vergleich zum Massivhaus ?(das wird mir im Forum niemand beantworten)

    - Und die alles entscheidende Frage: Können meine Frau und ICH in einem solchen Haus leben ?
    (Auch diese Frage kann mir das Forum nicht beantworten

    Ich hoffe das sich einer der hier anwesenden Experten in meine Lage versetzten kann.

    Vielen Dank ich hoffe die gemachten Angaben sind Hilfreich
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  2. Fertigbau vom GU oder Massiv vom Architeckt

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  3. #2

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    Hi, haben ähnliche Situation. Im Massivbau groß geworden. Jetzt im Holzständer zur Miete und planen das eigene in Massiv. Warum: Bauchgefühl. Holzständer ist schön und wir haben kein objektives Argument dagegen. Aber selber neubauen - nur massiv.
    Hat zwar deine Fragen nicht beantwortet - aber wer kann das schon ��
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Baufix123 Beitrag anzeigen
    -Wie sieht es mit der Langlebigkeit aus, das heist wie lange kann man darin wohnen.
    Ist das Haus in 30 Jahren oder in 50 Jahren immernoch zu gebrauche ?
    Ja. Natürlich muss es gepflegt werden etc.

    Aber diese Zeitspannen sind ja schon für viele Fertighäuser abgelaufen und man kann sich die Objekte ansehen.


    Zitat Zitat von Baufix123 Beitrag anzeigen
    - Kann ein solches Haus überhaubt sanniert werden wenn es denn mal 30, 50 oder 80 Jahre alt ist
    Ja - kann. Ist die Frage des Aufwandes. Stellt sich aber bei Massivhäusern auch.

    Zitat Zitat von Baufix123 Beitrag anzeigen
    - Kann so ein Haus überhaupt 80 Jahre alt werden ?
    Sicher.

    Eines der ältesten Fertighäuser in Deutschland ist ca. 115 Jahre alt:

    http://www.wz-newsline.de/lokales/wu...kauf-1.1083877

    Also 100 Jahre sollten für eine funktionierende Konstruktion drin sein. Allerdings wird man dazwischen schonmal einiges an Geld für die Sanierung hineinstecken.

    Man sollte sich fragen welche anderen Sachen man für eine Zeitspanne von 80 Jahren vorhersagen kann... da ändern sich so viele Parameter das das nur eine Sache von vielen ist.

    Zitat Zitat von Baufix123 Beitrag anzeigen
    - Wie sieht es mit der Wertstabilität aus. Wenn ich das Haus in 20 Jahren verkaufen will. Wieviel
    weniger kriege ich im Vergleich zum Massivhaus ?(das wird mir im Forum niemand beantworten)
    Warum fragst du es dann? ;-)

    Am Ende zählt vor allem die Lage. Was auf die Wertstabilität einen negativen Einfluss haben kann ist das man in einem Holzrahmenbau nicht einfach so Durchbrüche machen kann oder Wände verschiebt. Der Aufwand kann hier sehr hoch werden oder Dinge die im Massivbau möglich sind sind einfach nicht durchführbar. Wenn ein Käufer dann vor dem Kauf feststellt das eine Grundrissänderung nicht machbar ist springt er ab oder zahlt halt deutlich weniger.

    Wenn man kurzfristig verkaufen will spielt vermutlich die Ausstattung die größte Rolle (Ankleide? Kochinsel? )


    Zitat Zitat von Baufix123 Beitrag anzeigen
    - Und die alles entscheidende Frage: Können meine Frau und ICH in einem solchen Haus leben ?
    (Auch diese Frage kann mir das Forum nicht beantworten
    Da bin ich ganz pragmatisch: wenn dein Bauch sagt "massiv" - dann bau "massiv". Lass den Kopf nicht den Bauch überstimmen.

    Ich wohne in einem Fertighaus - das nächste (falls ich das bauen sollte) wird massiv. Das hat natürlich auch damit zu tun das ich die eine Bauweise nun gut kenne und die andere nur aus der Theorie ;-)

    Was mich unheimlich stört (den Rest der Familie aber nicht so) ist der Schallschutz und das Schwingungsverhalten der Decke. EG/OG. Wenn die Kinder toben rumpelt es schon sehr laut. Das ist aber auch quasi der einzige Aspekt den ich als richtig negativ empfinde. Ansonsten haben wir ein Haus bekommen was exakt die Kosten eingehalten hat die vorher angekündigt waren - welches einen geringen Energiebedarf hat - in dem ich nicht überall mit dem Schlagbohrer anrücken muss wen ich was an die Wand hängen will (nervt im Keller!).

    Setz dich mit allem auseinander - aber hör am Ende auf deinen Bauch. Denn der muss auch mit im Haus wohnen.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Baufix123 Beitrag anzeigen
    Am Ende gab er mir sein Karte und
    sagte ich könne mich einfach Melden wenn ich Interessse ein einem Fertighaus habe.
    .... mit einem unbekanntem NACHBARN niemals

    LG
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  6. #5

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    Acu nicht mit einem bekannten Nachbarn
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  7. #6

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    Zitat Zitat von stockstadt Beitrag anzeigen
    .... mit einem unbekanntem NACHBARN niemals
    Insbesondere mit einem Nachbarn würde ich sowas nicht machen. Wenn es Streitigkeiten gibt führt das dann gleich ins private rein. Da hätte ich keine Lust drauf.
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  8. #7

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    Wenn Du eigentlich immer massiv bauen wolltest, warum willst Du das ändern nur weil dein Nachbar zufällig diese Häuser baut? Wie meine Vorredner schon sagten würde ich das sowieso nicht mit dem direkten Nachbarn machen. So groß kann der evtl. "Nachbarschaftspreis" gar nicht sein dass man sich die Möglichkeit eines unendlichen Nachbarschaftsstreit ins Hause holen sollte.
    Es gibt viel für und wieder für die jeweilige Bauart, aber am entscheidet doch eher das Bauchgefühl.
    Auch wenn es Dir nicht wirklich hilft:
    Ich persönlich würde immer massiv bauen, wobei das auch ein Bauchgefühl ist.
    Nächste Woche ziehe ich dann in mein massiv gebautes Haus ein!
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  9. #8

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    was heißt überhaupt, sehr gut gefallen??

    der grundriß?

    jo mei, den bekommt ihr so, oder so ähnlich
    auch in massiv, wenn ihr massiv wollt.
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  10. #9

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    Ja, ich würde auch dringend davon Abstand nehmen. Nicht weil es ein Fertighaus ist sondern weil es vom Nachbarn gekauft ist.
    Wohne auch in einem (kleinen) Neubaugebiet...die ersten Streitigkeiten unter den Nachbarn begannen nach einem halben Jahr...
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Held Beitrag anzeigen
    Ja, ich würde auch dringend davon Abstand nehmen. Nicht weil es ein Fertighaus ist sondern weil es vom Nachbarn gekauft ist.
    Wohne auch in einem (kleinen) Neubaugebiet...die ersten Streitigkeiten unter den Nachbarn begannen nach einem halben Jahr...
    nicht das fertighaus wurde vom nachbarn gekauft.
    der nachbar hat die fertighausfirma gekauft.
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  12. #11

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    Es wurde noch gar nichts gekauft sondern es besteht die Überlegung ein Fertighaus vom bzw. von der Firma des Nachbarn zu kaufen, was zum Thema Streitanfälligkeit nicht wirklich einen Unterschied macht
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  13. #12

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    Du musst dich gedanklich von der Verknüpfung von Fertighaus mit Holzrahmebau trennen, denn es gibt sowohl Massivbauten als Fertighaus (Betonfertigteile, Ziegelfertigteile, Liaporfertigteile) als auch lokal erstellte Holzrahmenbauten.

    Für mich war die "Haptik" und die "Akustik" der Grund gegen einen Holrahmen/ständerbau.

    Ich war in so einem Musterhauspark (alles Holzhäuser) direkt ab der Autobahn. Immerzu so ein diffuses Rauschen. Ohr an die Wand.. Dann die leicht schwingenden Böden. Gespräche aus Nachbarräumen anderer Besucher bemerkbar.

    Hat mir nicht gefallen.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von SirSydom Beitrag anzeigen
    ...Ich war in so einem Musterhauspark (alles Holzhäuser) direkt ab der Autobahn. Immerzu so ein diffuses Rauschen. Ohr an die Wand....
    da kannst du auch nicht mit einem massivfertighaus punkten.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Das massive Musterhaus in ähnlicher Lage eines anderen Anbieters war gefühlt VIEL besser!
    Und da waren wir nur alleine drin, sprich es war wesentlich ruhiger im Haus.
    Ist aber alles nur subjektiv und auch nur bedingt vergleichbar. Ich berichte nur von persönlichen Erfahrungen.

    Oder meintest du jetzt das Massivfertighäuser einen schlechteren Schallschutz haben als Massivhäuser? Wenn ja, warum ist das so?
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  17. #15
    Inkognito
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    Massiv ist nicht gleich massiv. Wenn Sie wärmedämmendes Mauerwerk verwenden ist das nun mal was ganz was anderes, als wenn Sie Vollsteine verwenden.
    Insofern wird der Begriff "massiv" immer gerne inflationär und als Werkzeug des Marketing verwendet.
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