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  1. #1

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    Fragen zum Dach - DHH BJ 1999 - Putz Giebelwand - Dampfsperre - Abdichtung Pfetten

    Hallo zusammen,

    wir haben uns letztes Jahr eine DHH Baujahr 1999 gekauft und obwohl wir einen Gutachter dabei hatten (der auch das ein oder andere gefunden hat) sind uns ein paar neue Problemstellen aufgefallen.

    Hier in kurzer Form die Punkte:

    - Giebelwände innen nicht verputz (weder die Außenwand noch die zur Seite des anderen Hauses)
    - Fußpfetten weisen große Spalten auf (locker 2cm) an denen die Luft nach außen zieht
    - Dach (ein Fertigdach) hat innen eine 2. Dampfsperre (Metallisierte Folie) welche allerdings nicht überall luftdicht mit der Dampfsperre des Daches verbunden ist.

    Wie äußert sich das ganze:
    - Wie spüren wie die Luft nach oben wegzieht (im Dachgeschoß ist eine Decke aus Gipsplatten (ungedämmt) die allerdings wohl auch nicht ganz dicht ist)
    - Die Fußpfetten zeigen außen Spuren durch die kondensierende Feuchtigkeit
    - Die Schaltbretter im Dachüberstand zeigen auch Feuchtigkeitsspuren (Ich vermute, dass hier die Feuchtigkeit welche durch die Giebelwand dringt verantwortlich ist).

    Ich bin für Tipps dankbar wie wir die Probleme angehen können. Mir würde es auch helfen zu erfahren mit welchen Experten wir das Problem angehen können.

    So viel mal für's erste. Mehr Informationen und Beschreibung kann ich gerne nachliefern.

    Maison99

    Anbei schon mal ein paar Bilder
    001.jpgFLIR0009.jpgDSCF7522.jpgDSCF7523.jpg
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  2. Fragen zum Dach - DHH BJ 1999 - Putz Giebelwand - Dampfsperre - Abdichtung Pfetten

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  3. #2

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    Soll der Spitzboden bewohnt/beheizt werden?
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  4. #3
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    Hallo Kalle88,

    das Dachgeschoß (unter dem Spitzboden) ist ausgebaut und wird bewohnt und beheizt. Der Spitzboden ist vom Dachgeschoss durch eine Rigipsdecke getrennt. Diese ist nicht isoliert oder komplett luftdicht gemacht.
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  5. #4

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    Das war nicht die Frage....
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  6. #5
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    Sorry, du hast natürlich Recht: nein der Spitzboden soll weder beheizt noch bewohnt werden (wäre auch nicht hoch genug)
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  7. #6

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    Dann wäre die einfachste, kostengünstigste Variante raumseits auf vorhandener Verkleidung eine Luftdichtigkeitsebene erstellen zu lassen und diese anschließend unter einer weiteren Verkleidung verschwinden lassen. Oder aber die Innenverkleidungen - auch in Eigenarbeit möglich - abzunehmen, dann die Schicht anzuordnen und neu zu verkleiden. Im Zuge einer Sanierung des Deckwerkstoffes könnte dann die Energiebilanz erhöht werden, in dem die alte Dämmung entsorgt und neue Dämmung in den verbleibenden Dachschrägen eingebracht wird.

    Die Geschossdecke kann man dann gleich mit entsprechender Dämmung und EnEv konform ertüchtigen. Grundsätzlich ist das Aufgabengebiet eines Bauphysikers - was die Planung und Durchführbarkeit anbelangt. Umsetzen tut es dann ein Handwerker (Trockenbaumeister)
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  8. #7
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    Hallo Kalle88,

    die Dachisolierung scheint so weit in Ordnung (Thermographie von außen letzten Winter ergab auch keine Auffälligkeiten). Mir (als Laien) ging folgendes Vorgehen durch den Kopf:

    - Schließen der Ritzen um die Pfetten (was würde man hierfür nehmen? Ausschäumen klingt nicht so langlebig und dicht - gibt es da einen geeigneten Mörtel?)
    - Dann die Giebelwände verputzen lassen (Gips-Putz? Kalk-Zement?)
    - Dann nochmal die Dichtigkeit und den Wandabschluß der Dampfsperren checken

    Spricht was gegen dieses Vorgehen (das für mich weniger aufwendig klingt)?
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Maison99 Beitrag anzeigen
    Spricht was gegen dieses Vorgehen (das für mich weniger aufwendig klingt)?
    Ja weil es keine Luftdichtigkeit ist! Die braucht es aber und da ist es erforderlich oder besser anzuraten jene unterhalb der Mittelpfetten zu platzieren um den Schwachpunkt auszumerzen. Mit irgendwelchen "Mittelchen" wird man da nichts tun können, nichts was ich vertreten könnte. Und ihre Dampfsperre ist eine Dampfsperre aber keine Luftdichtigkeitsschicht. Das sind zwei paar Schuhe...
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  10. #9
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    Hallo Kalle88,

    ich glaube ich verstehe was du meinst. D.h. die Pfetten sind er Schwachpunkt was die Luftdichtigkeit anbelangt. Vielleicht ist es ja zu optimitisch, meine Hoffnung wäre trotzdem, dass man die Pfetten und die Giebelwände dichtbekommt. Eine komplett Luftdichte Ebene einzuziehen ist glaub ich echt schwierig, da wir im Dachgeschoß aucj die Gastherme und den Wasserspeicher stehen haben die z.B. an die Warmwasserkollektoren auf dem Dach angeschlossen ist, und da die Ziegelwändewände im Dachgeschoß in vertikaler Richtung vermutlich auch nicht Dicht sind ...

    Lass es uns doch mal durchspielen:
    Wenn wir den Versuch unternehmen würden die Pfetten und die Giebelwand dichtzubekommen, was wäre denn dann das Beste Vorgehen?
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Wir, beziehungsweise ich spiele da rein gar nichts durch. Es ist auch nicht der Anspruch dieses Forum irgendeine Bastel-Wastel-Lösung zu diskutieren. Wie man vorgehen SOLLTE habe ich Ihnen geschrieben für den Rest bin ich mir offengesprochen zu Schade für, als das ich Mühe und Zeit darin investieren wollen würde.

    Geht nicht gegen Sie, aber sie haben das Thema und die damit wirklich notwendigen Maßnahmen leider nicht verstanden. Insofern ist es müßig sich mit Ihnen über "was wäre wenn-Spielchen" auszutauschen. Entweder Sie möchten eine zuverlässige und sicher Luftdichtung haben - dann setzt es entsprechenden Invest voraus oder aber Sie lassen es so und werden in einigen Jahren die auskragenden Pfettenköpfe inkl. Flugsparren aufwändig auswechseln können - wenn jene innerhalb des Mauerwerks durchgefault sind. Erste Spuren von diesem Prozess sind auf den Bildern schon zu erkennen.
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  13. #11
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    Hallo Kalle88,

    ich schätze Ihre Engagement und es war in keinster Weise meine Absicht den Eindruck zu erwecken Ihren Rat leichtfertig über Bord zu werfen. Sorry an dieser Stelle.

    Ich versuche nur zu verstehen ob es gangbare Alternativen gibt. Ich hatte gehofft, dass der Architekt bzw. Bauherr sich bei der Konstruktion was gedacht haben (d.h. dass es eine Chance gibt das Dach in seiner jetzigen Form genügend luftdicht zu bekommen). Ich kann nautürlich nicht ausschließen, dass es hier einen groben Konstruktionsfehler gegeben hat und dass es keinen anderen Weg gibt, als die luftdichte Ebene unterhalb der Pfetten einzuziehen.
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