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Thema: Zinkdach

  1. #1

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    Zinkdach

    Guten Abend zusammen,

    ich habe mir verschiedene Angebote für den Aufbau einen Zindaches in Doppelstehfalztechnik (~50qm) eingeholt. Nun stellt sich für mich die Frage, ob ich die vorgefertigte Profile von Rheinzink von einem Dachdecker nehmen soll oder gleich den Klempner bestelle. Wird es dort qualitative und optische Unterschiede geben? Oder tut sich da nichts? Der Klempner gibt an, er mache seid 30 Jahren nichts anderes...

    Zudem unterscheidet sich der Aufbau teilweise. Einige setzen auf OSB3, andere auf Rhauspund. Ich tendiere eher zu Rhauspund, da es diffusionsoffen ist. Müssen dort auch zwangsläufig die 24mm eingehalten werden? Viele haben Rhauspund 21mm angeboten.

    Vielen Dank für Eure Rückmeldungen, danach kann ich auch beauftragen.

    Net
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  2. Zinkdach

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    ob 21 mm oder 24 mm hängt vom untergrund und von der spannweite der rauhspundbretter ab.

    ich selbst finde die handwerklich gekantete stehfalzbleche bei kleinen dächern schöner als industriell vorgefertigte elemente.
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  4. #3

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    Hi,

    also die Klempnerfachregeln verlangen bei Holzschalung mind. 24 mm Dicke, bei Holzwerkstoffplatten (OSB 3) mind. 22 mm. Allein schon, dass die Standardnägel nicht (zu weit) unten rausschauen. Ferner muss man bei Holzwerkstoffplatten immer beim Dach eine strukturierte Trennlage verwenden, was bei Holzschalung nur bis 15° DN gilt. Also ich würde bei größeren Dachflächen (mehr als Gaube) nur Holzschalung verwenden, je nach Dachaufbau und DN auch ohne Trennlage. Sollte im Normalfall auch etwas günstiger sein als OSB 3 mit strukturierter Trennlage.

    Wen du nimmst, kann man dir hier nicht empfehlen. Ich würde jemanden nehmen, der oft Zink macht, aber das soll nicht heißen, dass jemand, der es weniger oft macht, schlechter ist. Nach unserer Erfahrung ist es nur so, dass wir (machen nur Blech) bei gleicher Qualität günstiger sind, als Mitbewerber, die wenig Blech machen, oder bei gleichem Preis bessere Arbeit leisten. Also am besten ein gutes LV und dann Ausschreibung, so dass man wirklich vergleichen kann. Planer wäre hierfür gut.

    Viele Grüße

    Simon
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  5. #4

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    ich würde immer Holzschalung (mein persönlicher Favorit wäre eine imprägnierte und dann getrocknete Schalung) bevorzugen, weil diese weniger feuchteempfindlich ist...
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  6. #5

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    Ich würde aussortieren wer unter 24 mm Schalung anbietet.
    Und, egal welche Neigung, strukturierte Trennlage verwenden.
    OSB nicht verwenden am Dach.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hallo zusammen,

    Vielen dank für die antworten. Ich werde dann auf eine min 24mm Rhauspund Schalung setzen. Und einen nehmen, der oft Blech macht.

    Ein Klempner hat mir noch Prefalz angeboten in Hellgrau. Soll so wie Zink aussehen. Wie geht der Materialvergleich Zink vs. Alu aus? Mir gefaellt die vorbewitterte Zinkfarbe optisch am besten....

    Gruss Net
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  8. #7

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    Vorbewittert kannste weglassen, wird alleine grau. Die Kohle ist in ein Essen mit deiner Frau besser investiert.
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8
    Themenstarter

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    Ok. Beim sichten der Angebote ist mir noch der unterschiedliche Aufbau aufgefallen. Einige bieten den belüfteten, einige den unbelüfteten Dachaufbau an. Gibt es da grundsätzliche Präferenzen? Danke für Eure Unterstützung.
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  11. #9

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    Ich frag mich was du hier noch fragst, wenn ich dir das in zahlreichen PN's schon beantwortet habe? Wozu hab ich mir eigentlich die Mühe gemacht?

    Immer noch bleibt es dabei: Schalung auf vorhandener Konterlattung oder Lattung impliziert eine notwendige Belüftung. Da du ja selber keine Auskunft darüber gibst welche Neigung das Dach hat gehen wir mal davon aus, dass es mehr als 10° DN hat, was das Querlüften der beiden Schrägen Traufen obsolet macht. Da durch Thermik und DN die Luft eher zum First zirkulieren wird, als quer zu lüften. Da dort bei dir eine Hauswand ist braucht es eine Lösung für die Entlüftung und Zeitgleich für den Wandanschluss. Hatte ich dir aber schon geschrieben.

    Wenn nun keine Belüftung angestrebt wird - also der Abbruch der Lattung und Konterlattung - und auf das vorhandene wasserdichte Unterdach aufgebaut werden soll braucht es, so die Schweißbahn über keine Besandung mehr verfügt, Gleit- bez. Trennschichten! Bitumenverträglich ist wohl selbsterklärend. Gibt es die nicht, dann kleben dir im Sommer die Bleche an der Schweißbahn und ein arbeiten des Werkstoffes wird beeinträchtigt oder gar verhindert - MANGEL!!!

    Unberührt von der Thematik bleibt die bauphysikalische Funktion des Daches. Völlig egal ob nun etwas schon Bestand oder nicht - sollte jeder Klempner und Dachdecker mal gelernt haben. Wie so nachweisfreie Aufbauten aussehen. Bei dir weiß ja nicht mal jemand ob eine Luftdichtung besteht oder nicht, ob ein passender Sperrwert vorhanden ist - was jetzt schon anzuzweifeln ist. Aber auch das habe ich dir schon auseinander gedröselt... Dient das wasserdichte Unterdach - komplementär - als "Abschirmung" vor warmer Raumluft und soll das Blechdach vor ausfallenden Kondensat aus dem inneren Schützen. Braucht es für die darunterliegenden Schichten dennoch eine Berechnung. Das einzige was die Konstruktion in der Simulation retten kann ist die Rücktrocknung und das Simmulieren der eindringenden Feuchte. Was logischerweise dann nicht über standard Kennwerte ablaufen kann sondern mit einem entsprechenden Nutzungsprofil das der realen Benutzung entspricht. Du sagtest ja dass sich darunter Wohnraum befindet der stetig über 19C° beheizt wird. Infolge greift dann auch die EnEv, die es einzuhalten gilt.

    Was du aus den Infos machst obliegt deiner Entscheidung und Du musst dich endlich mal entscheiden. Entweder Low-Budget-Lösung mit Hoffnungsprinzip oder aber Cost-Budget-Lösung und entsprechend bescheinigter Funktion.

    Du musst den Leuten auch schon alle Fakten liefern und das nicht Häppchenweise...
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