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  1. #1

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    Betonbodenschaden

    Hallo zusammen,

    wir haben eine Halle gebaut, nun ist es so, dass wir im Betonboden einige Löcher (ca 20-30 auf einer Fläche 36m²) haben.
    Der Boden wurde geflügelt. Der Betonhersteller sagt das würde noch voll im soll liegen. Die Löcher wären entstanden durch Holzrückstände vom Kies im Beton.
    -Kann das sein?
    -Was würdet Ihr machen?
    -Gutachter holen?

    Die Löcher sind unschön und dann ist es so sollte im Winter eine Flüssigkeit hineinfließen und es gefriert kann ja eig auch der Beton reißen?!


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  2. Betonbodenschaden

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  3. #2

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    Zitat Zitat von qayxsw Beitrag anzeigen
    HGutachter holen?
    genau!
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  4. #3
    JamesTKirk
    Gast
    Das sind Holzkohleeinschlüsse, ein altes, viel strapaziertes Thema.
    Die kommen aus den groben Bestandteilen der Gesteinskörnung und sind leider in relativ hohen Mengen im Beton zulässig (gute 2 kg/m³, entspricht bei einer Plattendicke von 25 cm dann 4 m², und das ist eine ganze Menge bei dem leichten Zeug). Durch das Flügeln kommen die dann an die Oberfläche.

    Bei Dir ist es noch relativ wenig, so wird da in einem Streit mit dem Betonlieferanten nichts rumkommen bei (außer Kosten). Maßnahme ist fachgerechtes Ausstemmen dieser Holzkohleeinschlüsse und Schließen, z.B. mit einem Reaktionsharzmörtel oder einem PCC durch eine Fachfirma.
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  5. #4
    Lebski
    Gast
    Ein paar mal nass reinigen mit Pausen. Durch Aufquellen und Trocknen können noch ein paar Löcher dazu kommen.

    Reperatur mit Klebeankermörtel aus der Kartusche. Das kann man selbst machen.

    Rechtlich: Wie schon richtig geschrieben, zulässig. Splittzuschlag hätte das vermindern können, bringt aber hohe Mehrkosten beim Beton. Frostschäden sind nicht zu erwarten, Beton für Hallenböden erfüllt auch Anforderungen an Frostbeständigkeit, wenn kein Tausalz dazu kommt.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hätte die Baufirma mich nicht darauf hinweisen müssen, das so etwas beim flügeln passieren kann. Des Weiteren wollte ich die Fläche geflügelt haben um eine glatte Fläche zu haben und nicht solche Löcher.
    Wenn ich doch eine Firma damit beauftrage muss ich doch davon ausgehen das dies nicht passiert. Wenn ich das mit dem Splitt gesagt bekommen hätte, hätte ich vll. dann die zu Mischung genommen bzw. gezahlt.
    Ich musste mir noch zuvor anhören das wir den Beton von dem Betonwerk nehmen müssen weil das andere Betonwerk hauptsächlich Slitt nimmt und das nicht gut wäre.

    Müsste das Bauunternehmen dann nicht wenigstens die Löcher schließen, oder ein Preisnachlass geben?

    Was heißt ein paar mal reinigen? Wie oft und mit was? Wie bekommt man die Löcher Sauber? Wenn man das Zeug raus macht sind die echt Tief ca. 3-4cm. Kommen da noch viele Löcher raus?

    Ich bin echt frustriert das kostet soviel Geld und dann kommt das dabei raus. Ist immerhin eine Gesamtfläche von 600m² und dann hunderte von den Löcher.
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  7. #6
    Lebski
    Gast
    Zuerst müsste man mal wissen, wie der Vertrag lautet und wie es dazu gekommen ist, den Boden zu Flügeln. Und ob Hartstoff drauf ist, und was vereinbart wurde, wozu der Boden geeignet sein soll.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Es gibt nur ein Angebot. Der Rest wurde mündlich Besprochen das es ein örtliches Bauunternehmen ist. Die Fläche soll als Stall für Kühe genutzt werden.
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  9. #8
    Inkognito
    Gast
    Rinderställe... jetzt wird's interessant. Wie wird denn die Dichtigkeit sichergestellt?

    Zum lesen: http://www.beton.org/wissen/wirtscha...einrichtungen/
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  10. #9
    Lebski
    Gast
    Nachdem wir über den Inhalt des Vertrages keine vernüftige Aussagen bekommen, lässt sich zu den weiteren Fragen auch nichts vernüftiges Antworten.

    Als Stall für Kühe ist der Boden eher ungeeignet. Ob er für die Rind-Tierhaltung zulässig ist, kann ich nicht sagen, bezweifle es aber.
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  11. #10

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    Dann wäre als erstes zu klären, ob wir uns hier möglicherweise im Bereich von JGS-Anlagen befinden oder ob TRwS-Regeln bzw. die Anforderungen des WHG [WasserHaushaltsGesetz]einzuhalten sind.

    Ist die Verwendung/Nutzung des Betons und sind die umweltrechtlichen Randbedingungen bei der Planung (Auswahl der Betonsorte, Expositionsklassen, Rissbreitenbeschränkung, Bauteilstärke, etc....) und bei der Ausführung berücksichtigt worden?

    Wenn möglicherweise ein ungeeigneter Beton eingebaut wurde, dann brauchen wir über die Einschlüsse nicht mehr zu diskutieren.

    Zu lesen wären die Bröschüren "Beton für das landwirtschaftliche Bauen" ; "Bauausführung dauerhafter planbefestigter Stallfußböden", usw.
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  12. #11
    Themenstarter

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    Also nach Hallen Hersteller hätte es C30/37 XC4/XM1 Beton sein müssen. Der müsste dafür reichen. Viel mehr kann ich dazu nicht sagen. Ausser das dass Bauunternehmen gesagt hat das sie den Beton auch bei einem anderen Stall erst verwendet haben. Das komisch ist nur das dort keine so Löcher sind.

    Ist das der richtige Beton hiefür?
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  13. #12
    JamesTKirk
    Gast
    Es fehlt die Eigenschaft FD-Beton (flüssigkeitsdichter Beton), wenn er für JGS-Anlagen geeignet sein soll. Insofern scheint der Hallenhersteller auch nicht ganz in der Materie zu stecken.
    Was sagt denn der Planer dazu (den es ja geben muss, wenn einer eine "Halle herstellt") ?
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  14. #13
    Inkognito
    Gast
    Fehlt da nicht XA1?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Bei Vorgabe XM1 und nicht XM2 (also keine Lauffläche und keine Entmistungsbahn) sehe ich in der Tabelle 3.8 des Bauteilkataloges in Zeilen 'i' und 'j' noch die Forderung XA2.

    Also: Welche Nutzung? Welche Anforderungen? Welche Stoffe haben Kontakt zum Beton? Welche mech. Belastung des Betons (Räumer, Lauffläche, Entmistungsbahnen, ...) ?
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  17. #15
    Themenstarter

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    MH mein Hallenhersteller ist der Planer.
    Es soll ein Tiefstreustall werden für die Wintermonate.
    Was bedeutet es dann wenn es der falsche wäre?
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