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  1. #1

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    Kelleraussentreppe Abbruch und Neuaufbau

    Hallohalli,
    das ist meine erste Frage hier im Forum, ich hoffe ich gebe genug Informationen:

    Wir haben uns letztes Jahr in München ein Einfamilienhaus (BJ 1937, unterkellerter Anbau von 1954) zugelegt.
    Nachdem wir 'drinnen' mit renovieren (nahezu) fertig sind, bleibt ein Sorgenkind:
    die Kelleraussentreppe. Diese wurde vor gut 50 Jahren mit 'Kiesbeton' betoniert und muss ersetzt werden (Stufen sehr verwittert). Ausserdem muss die Wand zum Garten hin (Treppe läuft am Haus entlang) erneuert werden (diese hat schon Risse und beult sich Richtung Treppe aus, vermutlich ohne Armierung). Mit was für Kosten muß ich ungefähr rechnen für Ausbaggern, Abriss Wand und Treppe und Neuerstellen Wand und Treppe? (unterer Sockel ca. 2,2m unter Oberfläche, Kiesboden, Grundwasser ca. 6 Meter tief). M.E. kann ein Minibagger problemlos aufs Grundstück, nur mit der Betonanlieferung bin ich mir nicht so ganz sicher: so ein großer Betonmischer-LKW kommt vermutlich nicht durch - gibt es auch Mini-Betonmischer-LKW (so in Transportergröße)?
    Wie wird denn die neue Treppe an der Kellerwand befestigt (falls das nötig ist)?
    Ich hoffe das war jetzt nicht zu wirr;-)
    Falls mir jemand helfen (oder Angebot erstellen) kann, wäre ich sehr verbunden.
    gruß und dank,
    def
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  2. Kelleraussentreppe Abbruch und Neuaufbau

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Wenn ich das richtig sehe ...

    ... soll´s ja nicht in Eigenleistung ausgeführt werden.

    Dann gibt´s nur eins: zwei örtliche Bauunternehmer zu einer Ortsbesichtigung bitten und den vertrauenswürdigsten beauftragen.
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  4. #3
    Avatar von numerobis1
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    ...und ich würde ergänzend einen Fertigteil-Treppenlauf nehmen....
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  5. #4

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    Wie soll der denn...

    nach hinten kommen, wenn der Betontransporter schon klemmt?
    Vier Mann, vier Ecken, oder wie.
    Sorry aber Arnie hat schon nen festen Job und wird zum Glück auch nicht geklont.
    MfG
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  6. #5
    Avatar von numerobis1
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    da wir alle die konkrete Situation vor Ort nicht kennen, können wir nur spekulieren

    ..ich könnte mir schon vorstellen, daß da, wo ein Betonmischer nicht durchkommt ein einsprechender Ladearm eines Lasters hinkommt...

    wie gesagt Spekulation, deshalb ist die Anfrage an die Unternehmer genau richtig....

    derengelfrank hatte nach der Befestigung der Treppe an der Kellerwand gefragt: daher der Hinweis aufs Fertigteil, die Realisierbarkeit muss vor Ort entschieden werden!
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  7. #6
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    eigentlich 'nur' Logistikproblem

    danke erstmal für die Antworten;
    Die Baustelle befindet sich von der Straße aus gesehen hinter dem Haus. Die maximale Durchfahrtsbreite ist 2 Meter (durch den Vorgarten, an diversen Bäumen vorbeirangieren und rund ums Haus rum).
    Einen Eindruck der Platzverhältnisse vermitteln evtl. die Bilder unter
    http://www.familie-engel.org/hausrenovierung/index.html
    Auf dem Bild oben rechts ist die Treppe genau hinter dem Baum (zwischen Haus und 'Swimmingpool', der Baum ist inzwischen gefällt).
    So wie ich das sehe, werde ich vermutlich auf große Fertigteile verzichten müssen (wegen der Anlieferung) und der Beton muss vor Ort angemischt werden...
    Dann stehe ich allerdings vor der Frage, ob nicht selbst betoniert werden soll...

    Dazu hätte ich dann ein paar Überlegungen:
    1. Kann die Wand zum Erdreich (wie ist denn die richtige Bezeichnung dafür?) mit Hohlblocksteinen aufgemauert und mit Beton ausgegossen werden (dann brächte ich vermutlich keine Schalung und muss weniger Beton anmischen), mit ein paar senkrechten Baustahlstangen als Bewehrung?
    2. gibt es Fertigteil-Beton-Treppenstufen-Systeme, die zusammengesetzt werden können (mit geeignetem Verbindungssystem)?
    3. Wie muss der Anschluss zu bestehenden Kellerwand ausgeführt werden (bisher ist m.E. einfach 'ranbetoniert' worden)
    4. Wie muss der Untergrund vorbereitet werden? Kann einfach eine Schicht Beton als Fundament auf den Kies gegossen und darauf gemauert werden?
    Wie dick? Armierung?

    Ich muss dazu sagen, daß ich zwar bisher viel mit Putz, Estrich, Maurerarbeiten, Fliesen etc. im Innenbereich gearbeitet habe, aber Aussenarbeiten (mit Beton) Neuland für mich sind...
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  8. #7
    Avatar von numerobis1
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    wenn ihr den Zaun vorne abmontiert kommt da doch ein Laster zur Anlieferung oder ein Betonmischer locker hin....
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  9. #8
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Ich zitiere mich ...

    Zitat Zitat von VolkerKugel
    ... Dann gibt´s nur eins: zwei örtliche Bauunternehmer zu einer Ortsbesichtigung bitten und den vertrauenswürdigsten beauftragen.
    Das kriegst Du alleine nicht hin (zeigt schon die Fragestellung bei # 6).

    Nicht böse sein - ist nur gut gemeint .
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  10. #9
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    so, ich hab mich doch drangewagt...

    ..nachdem die Kostenvoranschläge ab EUR 6000 aufwärts waren.
    Materialkosten waren bei mir ca. 1700 EUR. Wobei ich Trottel beim Baustoffhändler eingekauft habe. Beim -hier im Forum oft geschmähten- Baumarkt wäre ich weitaus günstiger gefahren. Nur als Beispiel: für 8mm
    Baustahl, 6 Meter lang verlangt der Baustoffhändler EUR 4,-, Baumarkt dagegen EUR 2.50. Zement 25 Kg Baustoffhandel EUR 3,50, Baumarkt EUR 1.65 (GLEICHER HERSTELLER!).
    Egal, die Treppe ist inzwischen (fast) fertig. Na ja, war meine erste Betonarbeit (ca. 2.5 Kubikmeter, im Mischer angemischt); in der Wand und der Abdeckplatte habe ich noch recht flüssig angemischt. Bei der Treppe war ich zu vorsichtig (ich hatte Angst, es würde unten alles rausdrücken) und habe teilw. zu trocken gemixt. Muss halt nachgespachtelt werden.
    Im Anhang sind noch ein paar Fotos:
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Hi,

    so eine Treppe haben wir im Haus meiner Eltern auch. Der Unterschied ist, das hier fertige Stufen aus Beton eingebaut wurden. Sieht besser aus als selbstgegossen. Auch hier sind die Aussenwände aus Hohlblocksteinen.

    Wie hasst du den die Wände abgedichtet ? Hier ist jedes Jahr streichen angesagt, da Wand "nass" ist und die Farbe abblättert. Das anstreichen mit Bitumenfarbe von aussen beim Bau hat keine Wasserdichtigkeit gebracht.

    Irgendwann muss das mal abgerissen werden, und richtig gemacht werden...

    bye
    Oli
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  13. #11
    Themenstarter

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    abdichtung:

    unterm betonfundament pe-folie, die Wand zum Erdreich mit Bitumen-Dickbeschichtung und Noppenfolie. Bisher ist die Wand auch nach den ausgiebigen Regenfällen der letzen Wochen trocken.
    Die alte Treppe hat übrigens ohne jedwede Abdichtung und Armierung ca. 40 Jahre gehalten, wobei der Beton aus faustgroßen Kieselsteinen mit a bisserl Zement und Sand bestand....
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