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  1. #1

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    vorhandenen Putz spachteln

    Hallo,
    unser Haus aus den 50ern wird gerade saniert, dabei sind so einige Schlitze für Kabel entstanden.
    Der Putzer will die Schlitze mit MP75 zuputzen und dann die Wände Spachteln.
    Ich mache mir jetzt ein wenig sorgen bezüglich Raumklima und evtl. Schimmel,
    da MP75 und auch der Kna.. Flächenspachtel auf Gips basis sind.
    Der vorhandene Putz scheint ein alter Kalkzementputz zu sein.
    Wäre es möglich mit einem Kalkspachtel die Wände richtig glatt zu bekommen?
    Als Endbeschichtung soll Keim Biosil Silikatfarbe verwendung finden.
    Oder sind meine Befürchtungen übertrieben?
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  2. vorhandenen Putz spachteln

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Dein Raumklima wird doch überwiegend durch heizen, lüften, evtl. Feuchteregulierung bestimmt. Das bisschen Putz an der Wand hat darauf keinen nennenswerten Einfluss.
    d.h wenn die Rahmenbedingungen stimmen dann ist es völlig egal was für ein Putz da an der Wand hängt, auch Tapete, Holz, Fliesen oder was auch immer sind kein Problem.

    Wenn Du Dir Sorgen um Schimmel machst, dann würde ich nicht auf einen Putz vertrauen sondern dafür sorgen, dass die Umweltbedingungen so sind, dass sich kein Schimmel bilden kann. Raumtemperatur, lüften, und dafür sorgen, dass es keine kalten Stellen gibt an denen die Raumluft kondensieren kann.

    Ungeachtet von Schimmel & Co. wäre zu überlegen, ob Gips auf Kalkzement, und darauf dann wieder Kalkzement, eine gute Idee ist. Das könnte vor allen Dingen dann spannend werden wenn mit hoher Feuchtigkeit zu rechnen ist. Die Suchfunktion findet dazu einige Themen hier im Forum. Zu weiteren Details sollen sich andere äußern, Putz ist nicht so mein Revier.

    Bsp.:

    http://www.bauexpertenforum.de/showt...z-auf-Gipsputz

    http://www.bauexpertenforum.de/showt...mentputz-nicht
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  4. #3
    Themenstarter

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    Danke R.B.
    Es soll nicht Gips auf Kalkzement und wieder Kalkzement aufgetragen werden.
    Der Aufbauvorschlag meines Putzers wäre
    1.alter Kalkzementputz bleibt drauf
    2.Schlitze werden mit MP75 verschlossen
    3. die ganze Wand wird mit Flächenspachtel auf Gipsbasis geglättet
    so hätte ich drei verschiedene Produkte auf einer Wand.
    Ich lese immer wieder hier im Forum wie toll Kalk ist und eher negatives zum Gips,
    daher meine Unsicherheit.
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  5. #4
    Avatar von applegg
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    ausserdem ist gips normalerweise nicht für eine Silikatfarbe geeignet, da keine Verkieselung stattfinden kann.
    Lustigerweise steht im Merkblatt der Keim Biosil, dass Gips ok ist. Das würde ich mal tippen, der Gehalt an Styrolacrylatharz brnigt sie zum halten.

    Aber was spricht denn gegen einen Schlitze schliessen mit Kalkzementputz und spachteln mit einer Mineralische Putzglätte. Bei mir im Keller wurde dies mit weber.dur 114 gemacht, ist einwandfrei glatt und es bleibt mineralisch. Die Putzer waren auch begeistert, die hatte das vorher auch immer nur mit Gips gemacht.

    Grüße
    Stefan
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  6. #5
    Themenstarter

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    Das hört sich gut an.
    Werde die Schlitze mit Kalkzement zuputzen und der Putzer kann dann das Zeug von Weber nehmen.
    Es gibt aber zwei Putzglätten auf Kalkbasis erkenne nur keinen Unterschied.
    Weber Dur 114 und 178
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  7. #6
    Avatar von applegg
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    114 = Kalk zement
    178 = kalk pur

    Ich würde mal tippen, der 114 ist fester durch den Zementgehalt. aber evtl. können da die Profis hier noch was dazu sagen.
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7
    Avatar von applegg
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    ach so, nicht erschrecken, das Zeug ist nicht ganz billig aber als spachtel ja sehr ergiebig.
    und schau, dass der basisputz möglichst wenig gekörnt ist, jedes lose korn macht streifen im spachtel. wir sind bei uns nochmal vorher mit einer kräftigen Bürste und der spachtelkelle drüber gegangen.
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  10. #8
    Themenstarter

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    Danke danke,
    der Putzer und auch mein Fliesenleger sind der Meinung das der alte Putz auf Gipsbasis erstellt wurde 1954.
    falls diese Annahme so richtig ist spricht doch eigentlich nicht dagegen die Schlitze mit MP75 zu schliessen und anschliessend
    den Multifinisch Spachtel zum glätten zu benutzen oder?
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