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  1. #1

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    Frage Dachboden - Letzte Geschossdecke dämmen...Feuchtigkeit?

    Hallo liebe Forumsgemeinde,

    ich habe folgende Frage. Wir wollen den unbewohnten Dachboden unseres Neubaus dämmen. Die Decke wurde vor ca. 6Monaten betoniert.
    Das Dach an sich ist mit 35mm Pavatex verplankt, darauf Lattung und Ziegeln. Darunter befindet sich der unbeheizte Dachraum.

    Dieser soll zu Lagerzwecken begehbar gedämmt werden. Die oberste Geschossdecke ist aus 200mm Beton.

    Unsere Zimmerei hat uns geraten eine Dampfsperre vollflächig auf dem Beton zu verlegen und sauber mit den Wänden und an den Rändern zu verkleben. Darauf soll 2 lagig, versetzt, jeweils 80mm EPS035 verlegt werden (gesamt 160mm EPS035). Hierauf 18mm OSB.

    Zu OSB wurde uns geraten da Rauhspundbretter/Bretter sehr „wackeling“ seien…

    Wir haben nun in diesem und vielen anderen Foren gelesen dass es bei diesem Aufbau (mit OSB) zu Feuchtigkeitsproblemen unter den OSB Platten kommen kann.

    • Was wäre eine Alternative?
    • OSBs anbohren?
    • Stöße/OSB nicht verleimen?
    • Sollten wir mit der Verlegung noch warten (Beton trocken – dies dürfte aber Jahre dauern)?
    • Gibt es Erfahrungen mit dem Aufbau?
    • Einige unserer Bekannten haben damit keine Probleme…



    Es wurde uns allerdings geraten die Dämmung vor dem Einbringen des Estrichs (in ca. 1Monat so weit) zu verlegen da sonst an der kalten Betondecke sehr viel Feuchtigkeit kondensieren wird. Angeblich wird dies durch die Dämmung gemindert.
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  2. Dachboden - Letzte Geschossdecke dämmen...Feuchtigkeit?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Vielleicht ist es besser, zuerst die Betondecke komplett trockenen lassen und erst danach die OSB-Platten und Dampfsperre zu verlegen? (z.B nach erster Heizperiode )
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  4. #3
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    Dies haben wir uns auch so gedacht. Aussage war jedoch dass beim Trocknen/Heizen des Estrichs das gesamte Wasser an der kalten Betondecke kondensiert.
    Dies würde angeblich durch eine verlegte Dämmung auf dem Dachboden gemindert.

    Ich habe mir nun gedacht erst die Dampfsperre und das Styropor zu verlegen.
    Danach den Estrich einbringen (Dachluke verklebt/geschlossen) um dann, nach der Heizperiode/Trocknen Estrich die OSBs zu verlegen.
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  5. #4

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    Dat taugt alles nix... Vielleicht sollte man erstmal die thermische Hülle festlegen, wird ja wohl irgendwer geplant haben. Was macht man mit dem Anmachwasser? Unterseitig am OSB kondensieren lassen? Gute Idee....
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Klaus1981 Beitrag anzeigen
    Ich habe mir nun gedacht erst die Dampfsperre und das Styropor zu verlegen.
    Und wenn die Dampfsperre auf der OG-Decke liegt, was passiert mit der Betonrestfeuchte?
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  7. #6
    Themenstarter

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    Aufbau soll der folgende sein:
    A) Ungeheiztes Dachgeschoss, Kalt
    1. OSB 18mm
    2. 035ESP 160mm
    3. PE-Dampfsperrfolie
    4. 200mm Betondecke

    B) Wohnraum
    Wie wird das üblicherweise eingebaut?
    Laut unserer Zimmerei ist das durchaus so üblich.

    Restfeuchte Beton:
    Diese ist jahrelang im Beton gebunden. Würde bedeuten einige Jahre zu warten bevor irgendeine Schicht/Dämmung/Dampfsperre oben aufgebracht wird.
    Estrich:
    Die Feuchtigkeit des Estrichs soll/muss eben über die Fenster in den Wohnräumen gelüftet werden und darf nicht ins kalte Dach aufsteigen. Dies wird über das Verkleben der Luke so gut es geht gewährleistet.
    Wird die Dämmung vor dem Estrich aufgebracht so hätte das, laut BU den Vorteil dass die Betondecke nicht so stark auskühlt, ergo nicht so viel Kondensat an deren Untereite anfallen würde. Nachteil das Risiko dass die Feuchte durch die undichte Luke nach oben steigt und im Dachgeschoss kondensiert. Der Nachteil ist hier, meiner Ansicht aber erheblich gewichtiger als der Vorteil dass „nur temporär das Wasser von der Decke tropft“…nach dem Trocknen ist dieser Nachteil wieder „verschwunden“…
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  8. #7
    Avatar von saarplaner
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    Gibt es eine Aufkantung im Bereich der Traufe/ des Ortganges? Oder ist da nur die Fußpfette?

    Wie sieht der Wandaufbau aus?

    Wie soll das Detail generell aussehen?

    Zeig doch mal den Schnitt und das Detail der Traufe.
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  9. #8
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  10. #9
    Avatar von saarplaner
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    Scheint ja ne tolle Wärmebrücke zu geben...
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  11. #10
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    Ausgeführt wurde es wie folgt:
    Vor der Fußpfette wurde jeweils 160mm XPS-Dämmung angebracht.
    Oben auf der Fußpfette, zwischen den Sparren wurde ebenfalls 160mm XPS-Dämmung angebracht.

    Unbenannt.jpg
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Klaus1981 Beitrag anzeigen
    Ausgeführt wurde es wie folgt:
    Vor der Fußpfette wurde jeweils 160mm XPS-Dämmung angebracht.
    Oben auf der Fußpfette, zwischen den Sparren wurde ebenfalls 160mm XPS-Dämmung angebracht.

    Unbenannt.jpg
    und dann gleich die Frage, wie es belüftet wird?
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Klaus1981 Beitrag anzeigen
    Ausgeführt wurde es wie folgt:
    Vor der Fußpfette wurde jeweils 160mm XPS-Dämmung angebracht.
    Oben auf der Fußpfette, zwischen den Sparren wurde ebenfalls 160mm XPS-Dämmung angebracht.

    Unbenannt.jpg
    da wäre diese Ausführung wärmebrückentechnisch etwas günstiger
    [var_2.jpg
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  14. #13
    Avatar von saarplaner
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    Das Problem bei Dachstühlen mit Pavatex ist oftmals die Hinterlüftung bzw. Belüftung des Dachstuhls.

    Ruckzuck fangen die Platten (bei falscher/fehlender Belüftung) an zu schimmeln.

    Ganz wichtig ist auch die luft- und dampfdichte Bodentreppe.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Oha...das wurde nicht erwähnt, danke für diese Tipp!
    Nun ist die Frage ob ich die Keile aus XPS zugunsten der Hinterlüftung wieder entfernen sollte...oder entsprechend der Zeichung von aladini ergänze...
    Unten an den Sparren ist ein Gesimskasten angebracht...dieser würde aber dann auch keine Belüftung ermöglichen...

    Vorne und hinten am Giebel ist ein Fenster angebracht dass immer auf Kipp steht. Es zieht eigentlich dauernd auf dem Boden.
    Die OSB-Platten, die leider schon am Dach stehen (mit dem Kran rauf gehoben) könnte man regelmäßig mit Bohrungen versehen...sodass eine Diffusion ermöglicht werden würde.
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  17. #15

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    Mir scheint dein Zimmermann hat wenig Ahnung von Bauphysik. Ich halte den Aufbau für ziemlich sinnlos, weil hier auf Krampf irgendwat zusammen gestückelt werden soll, damit die OSB dann irgendwie doch nicht ganz wegschimmelt...

    Beton an sich hat grundlegend schon einen relativen dampfbremsenden Charakter. Sorgt man oben also nicht für dichtere Schichten, dann braucht es auch keine Dampfsperre - eine Luftdichtung braucht es dennoch, gerade an der Bodenluke! Die Dampfsperre könnte, nach entschwinden der Restfeuchte, obsolet werden. Zu mal ich bezweifel, dass eine PE-Folie auf rauem Beton eine längere Sache darstellt. OSB ist einfach unbrauchbar wenn von hinten mit Wasser zu rechnen ist und oben drauf Kälte herrscht. Aber Hauptsache es ist nicht so "wackelig"

    Ist der First geöffnet oder sind die Platten geschlossen?
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