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"Eingangstür" mit Styropor dämmen?

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  1. #1

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    "Eingangstür" mit Styropor dämmen?

    Moin liebe Experten,

    ich bin Mieter in einem 2-Familienhaus (unten der Vermieter, oben im Dachgeschoss ich). Ich habe einen separaten Eingang durch ein verglastes Treppenaufgang, unten durch eine Glastür verschlossen, wo oben dann eine einfache Holztür mit Glasfenster (einfach verglast) als Eingangstür funktioniert. Diese Tür ist etwas vom Raum zurückversetzt. Eine Skizze hänge ich hier mal an, um das ganze etwas besser verständlich zu machen.
    Nun wird es draußen ja langsam wieder etwas kälter, dabei herrschen im Treppenaufgang so ziemlich ähnliche Temperaturen wie Außen. In dieser Konstellation schaffe ich es nicht, den 1. Raum über eine Temperatur von 19 °C zu heizen. Mein erster Versuch war eine Decke als Vorhang vor die Tür zu hängen, um wenigstens ein kleines Luftpolster zur "Dämmung" zu erzeugen, was in einem geringen Maße auch funktioniert. Leider nicht genug, daher war meine Idee zusätzlich eine Styroporplatte von Innen an die Tür zu kleben/kletten/was auch immer, um noch mehr Wärmeverlust entgegenzuwirken. Die Styroporplatte ist in der Skizze rot eingezeichnet.

    Also was meint ihr? Bringt das was? Und wie sieht das mit Feuchtigkeit aus? Wenn sich zwischen Scheibe und Styropor Kondenswasser sammelt, kann dies ja nicht mehr verdunsten und lässt im schlimmsten Fall den Lack abplatzen oder Schimmel entstehen, oder?
    Oder habt ihr noch bessere Ideen?

    Wie das ganze aussieht ist mir relativ egal, da ja eh ein Vorhang davor ist. Ich möchte nur nicht mehr frieren und nicht unnötig Heizkosten verplämpern.


    Vielen Dank schonmal
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  2. "Eingangstür" mit Styropor dämmen?

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  3. #2

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    das wäre hübsch unklug wenn du so etwas machen würdest
    wenn du innen Styropor anbringst, kann es passieren daß irgendwo Kondenswasser anfällt und die Tür gammelt weg.
    am Schluß kannst du eine neue Tür bezahlen.

    ich würde den Vermieter auffordern daß er eine geeignete Tür einbaut, oder das Problem anders löst
    (unter Umständen Mietkürzung)
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  4. #3

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    Wenn es bei den jetzigen Außentemperaturen nicht gelingt die Innentemperatur über 19°C zu lupfen wird es, wenn es mal richtig frisch wird, in diesem Raum sicher noch weniger gemütlich werden. Damit ist dieser Raum m.E. als Aufenthaltsraum nicht geeignet (evtl. aber zum lagern leicht verderblicher waren!) und zudem scheint ohnehin die Heizung auf "Vollast" zu bollern, was ja auch nicht ganz ohne Kosten an Dir vorbeischliddern wird.

    Ist natürlich die Frage, ob alleine die schlecht dämmende Tür für eine derart starke Auskühlung sorgt oder ob andere Faktoren hinzukommen, als da wären: eine schwachbrüstige (=unterdimensionierte) Heizung oder schlecht gedämmte Außenwände oder alles zusammen?

    Es wäre tatsächlich zu klären ob hier nicht ein ganz happige Mietminderung ins Haus stehen würde....dies sollten aber eher die Rechtsexperten hier beantworten können.
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  5. #4

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    Die 2,x m² wärmeabgebende Fläche werden nicht den Unterschied zwischen 19 und 22° ausmachen, zumal wenn die gute alte Pferdedecke vor der Tür keinen Erfolg zeigt.

    Ich würde eher auf Luftundichtigkeiten tippen.
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  6. #5

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    ...oder ein un- oder nur mäßig gedämmtes Dach.

    Gerade bei den Häusern der 50er Jahre waren es häufig exakt 0,00cm WD + eine raumseitige Putzträgerplatte (Heraklith), die als Dämmung herhalten mußten.

    Aber die Infos des TE sind hier noch etwas mager...mal sehen, ob da noch was kommt.
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  7. #6

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    ist doch normal oder nicht?
    50-er jahre bude, treppenhaus nicht beheizt.
    50-er jahre bude, treppenhauswände arschkalt,
    50-er jahre wohnungseingangstür, durch die es zieht wie hechtsuppe.
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  8. #7

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    Halt, Andreas,...keine Ahnung ob die Hütte aus den 50er Jahren ist. Nur: wenn dem so wäre, würde ich die Ursache für die Unterkühlung nicht nur in der Tür suchen.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Ich würde eher auf Luftundichtigkeiten tippen.


    Darauf hatte ich ihn schon in seinem letzten thread (im letzten jahr) hingewiesen.

    Die Tür mit Styropor "bekleben", in einer Mietwohnung, in meinen Augen keine gute Idee.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    Halt, Andreas,...keine Ahnung ob die Hütte aus den 50er Jahren ist....
    naja, macht den kohl auch nicht fett, ob sie aus den 60-ern, 70-ern oder 80-ern ist .....
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  11. #10
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    danke erstmal für die schnellen Antworten

    Laut der Typenschilder an den Dachfenstern, wurde das Haus um die Anfang 80er gebaut. Hier zieht es auch ordentlich durch, neue Fenster will der Vermieter aber nicht einbauen... Die Eingangstür lässt auch schon den ein oder anderen Luftzug durch. Diese habe ich im letzten Winter schon versucht etwas abzudichten. Mir war vor dem Einzug auch bewusst, dass Häuser aus dieser Zeit schlechter gedämmt sind als neuere. Aber wenn ich eine günstige, umsetzbare Lösung finde versuche ich es natürlich erstmal so, bevor ich die Miete kürze. Das wäre dann wirklich der allerletzte Ausweg.

    Beheizt wird die gesamte Wohnung mit einer Fußbodenheizung, mit der ich auch nicht wirklich zufrieden bin... Diese ist gekoppelt mit der des Vermieters, die Regler sind hinter einer Holzkiste versteckt und eigentlich nur für eine gelegentliche Einstellung gedacht. Die Vorlauftemperatur (35 °C) und Einschaltzeiten werden durch die Einstellung des Vermieters unten vorgegeben. Einen warmen Fußboden hatte ich aber noch nie wirklich so wie ich es von anderen Fußbodenheizungen kenne. Aber das ist eine andere Geschichte.

    Aber so wie es hier aussieht, ist eine schnelle kurzfristige Lösung wohl kaum zu finden... Ich war mir nur über die Schimmelgeschichte nicht ganz sicher, also fällt die Styroporvariante schonmal raus...
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  12. #11
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen


    Darauf hatte ich ihn schon in seinem letzten thread (im letzten jahr) hingewiesen.

    Die Tür mit Styropor "bekleben", in einer Mietwohnung, in meinen Augen keine gute Idee.
    Danke R.B. Mir war nicht bewusst, dass ich die selbe Frage hier im letzten jahr schon gestellt habe. Kann man diesen Beitrag verschieben, dort anfügen oder schließen??? Das ist mir jetzt etwas unangenehm
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  13. #12

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    ne du, dass mit dem styropor ist eine ganz schlechte idee.
    je nach dem wie lange du dort wohnst, gammelt dir die tür,
    zu 87% weg.

    dann darfst du beim auszug dem vermieter, eine neue tür
    spendieren.

    und überhaupt wie willst du das styropor wieder schadenfrei
    abbekommen? das ist ja nicht dein eigentum?
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Salzwedeler Beitrag anzeigen
    Danke R.B. Mir war nicht bewusst, dass ich die selbe Frage hier im letzten jahr schon gestellt habe. Kann man diesen Beitrag verschieben, dort anfügen oder schließen??? Das ist mir jetzt etwas unangenehm
    Schließen braucht man nicht gleich, und die beiden Themen miteinander verheiraten...falls jemand Lust dazu hat, ansonsten lassen wir das einfach laufen. Vielleicht ist in der Zwischenzeit ja was Neues hinzugekommen.

    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?86916-W%E4rmverlust-bei-komplett-verglasten-Treppenaufgang-und-Dachfenstern-reduzieren

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  16. #14

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    btw. als ich student war, auch in einer dachgeschosswohnung,
    hatte ich im winter manchmal eisblumen am fenster. innen!!

    war trotzdem eine geile butze und der mietpreis war erschwinglich.
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  17. #15

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    Mietminderung wird auch eher schwieriger. Die Wohnung wurde ja mit diesem Mangel angemietet, er ist eben nicht nachträglich entstanden, genau wie die undichten Fenster. Deshalb sollte man sich vor Vertragschließung genau angucken wo man einziehen will.
    Und, ACHTUNG, wohnen in diesem Haus nur der Vermieter und eine Mietpartei? Sollte das so sein, ist die Kündigung glaube ich vereinfacht. Mietminderung sollte man nur mit Anwalt angehen.

    Vielleicht hilft eine dicke "Pferdedecke" über die komplette Seite incl. Wände?
    Fussbodenheizung mit niedriger Vorlauftemperatur ist eigentlich eher was für besser gedämmte, luftdichte Häuser, oder?
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