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  1. #1

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    Rohrbegleitheizung Hausanschluss

    Hallo zusammen,

    ich besitze ein Hanggrundstück. Die Rohrleitungen liegen im Hang ca. 80 cm im bekanntlich dann frostschutzsicheren Erdbereich. Noch ist der Hausanschlussgraben beim Neubau offen und ich überlege, ob ich die Wasserleitung mit einer Rohrbegleitheizung (ca. 50 €) ummanteln und darüber zusätzlich eine Rohrisolierung (20 €) anbringe. Ein digitales Thermostat könnte mir außerdem die Tempertur (15 €) im Graben anzeigen. Alles wäre noch unkompliziert anzuschließen.

    Tiefer als 80 cm komme ich aufgrund der Grundstücksgegebenheiten nicht. Großzügig Material darüber bekomme ich auch nicht. Ich befürchte Tage, wo es auch mal deutlich unter 20 ° kalt wird.

    Was denkt ihr, macht diese relativ geringfügige Investition gegen ein eher unwahrscheinlich/selten entreitenden Fall eines Frostschadens sinn?

    Gruß Walter.
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  2. Rohrbegleitheizung Hausanschluss

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  3. #2

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    Was sagt der Versorger dazu?
    Das fällt doch in seinen Verantwortungsbereich, er muss die Leitung entsprechend schützen (oder auch nicht). In einem EFH wird der Anschluss normalerweise täglich genutzt, so dass die Gefahr des Einfrierens schon mal deutlich reduziert ist. Auch wenn der Frost bis in diese Tiefe kommen sollte, wird die Leitung nicht gleich einfrieren. Es fließen ja pro Tag vielleicht um die 200 Liter Wasser mit "Plustemperaturen" durch die Leitung. Da sind wir schnell bei mehreren hundert Wh an "Wärme" die durch das Trinkwasser transportiert und an das Erdreich abgegeben werden.

    Bevor man hier eine Begleitheizung installiert, sollte man zuerst den Versorger fragen ob der damit einverstanden ist. Sollte ein Schaden entstehen, warum auch immer, dann muss sichergestellt sein, dass nicht derjenige in die Röhre schaut, der die Begleitheizug installiert hat.

    Ich habe bisher bei uns noch nie erlebt, dass Wasserleitungen im Erdboden eingefroren sind, selbst bei Wintertemperaturen um die -20°C war das die letzten 30 jahre nicht der Fall. Kritisch könnte es werden wenn das Wasser über einen längeren Zeitraum stagniert und dann über viele Tage solche Extremtemperaturen herrschen. Damit der Boden aber bis in eine Tiefe von 80cm gefriert, muss schon viel passieren.
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  4. #3

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    ich weiß gar nicht, ob die Rohrbegleitheizung, die du dir da ausgesucht hast überhaupt für die Verlegung im Erdreich zugelassen sind.
    Abgesehen davon gilt das schon von Ralf gesagte, ich kenne keinen einzigen Fall wo das passiert ist und im Schadenfall wäre es eh Sache des Versorgers. Ich denke man kann guten Gewissens darauf verzichten.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Danke für die hilfreichen Rückmeldungen. Ich hatte mir zwischenzeitlich eine Rohrisolierung PE 10m NMC für ein paar Penny angeschafft. Diese würde im Zweifel den Prozess bis zu einem eher unwahrscheinlichen Einfrieren der Leitung wohl noch ein wenig verlangsamen. Das beim Verlegen einer Heizung der Versorger im Zweifel genauer hinsieht, okay - aber bei so einer Rohrisolierung doch nicht, oder? Auf die Heizung verzichte ich dank eurer Einschätzung und sehe ansonsten zu, dass das Rohr mindestens 80 cm unter dem Erdreich ist.

    Gruß, Walter.
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  6. #5

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    Es geht ja nicht darum ob er hinsieht. Sollte der Versorger aus irgendwelchen Gründen mal die Leitung ausbuddeln wollen, dann wird er das auf jeden Fall bemerken. Zudem bringt es ja nichts, wozu also unnötiges Risiko eingehen?
    Ich würde mich entspannt zurücklehnen. Ab Zähler bist Du verantwortlich, vor dem Zähler nur dann wenn der Versorger das in seinen Versorgungsbedingungen (TAB) vorgibt. Meist gilt als Trennstelle der Zähler, was davor liegt ist Sache des Versorgers, was danach kommt ist Sache des Hauseigentümers. Wie das in Bonn gehandhabt wird, kann man über den Versorger in Erfahrung bringen.
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