Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1

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    Deckenöffnungen....einfach bohren, Öffnung planen aber zu lassen, oder herstellen

    Unser Anbau wird die gleiche OKFF wie der Altbau bekommen. Da damals nur 8cm Fussbodenaufbau eingeplant war komt die Decke im Anbau 5cm tiefer damit der Fussbodenaufbau im OG besser wird.
    Heisst 18cm Filigrandecke + 13cm Fussbodenaufbau... für FBH, Trittschall- und Wärmedämmung (Teilweise Kalträume im EG drunter)..

    Nun hat der Architekt 3 Öffnungen für Abwasser in der Elementdecke eingeplant. Der Sanitärmann möchte diese jedoch gerne selber bohren um die Löcher an den Stellen zu haben die er wirklich braucht und nicht "2cm daneben".
    Den Einwand ... "Dann treffen sie aber genau die Gitterträger die lieber heil bleiben sollen" lässt er nicht gelten und meint dann muss man dies nur entsprechend einplanen.. 20x20 Zone vorhalten die er selber durchbohrt....

    Geht sowas? Der Mann hatte bisher nicht durch Unwissenheit geglänzt... hier aber schlägt mir der Architekt den Sani wechsel vor....

    Was nun ?
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  2. Deckenöffnungen....einfach bohren, Öffnung planen aber zu lassen, oder herstellen

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  3. #2
    Inkognito
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    Das sollte problemlos möglich sein wie der Sani das vorschlägt, lassen Sie aber aus Haftungsgrünen den Tragwerksplaner drübergucken und/oder fragen im Halbfertigteilwerk, es gibt immer mal Ecken, in die man besser nicht bohrt und vorher drüber sprechen hat noch keinem geschadet.
    Der Architekt hat den Sinn und Zweck der Gitterträger nicht verstanden, aber es ist ihm zumindest zu gute zu halten, dass er auf der sicheren Seite bleiben will.
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  4. #3

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    Ich möchte dem Sani in keinster weise zu nahe treten aber könnte es sein das er versucht auf diese weise Arbeitsstunden in Rechnung zustellen um größere einnahmen zu haben.

    mfg
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  5. #4

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    könnte es sein das er versucht auf diese weise Arbeitsstunden in Rechnung zustellen um größere einnahmen zu haben.
    das klingt so als wenn er die Stunden ohne Gegenleistung abrechnen würde, alle Halsabschneider diese Handwerker.....
    und was wenn er recht hat und die Öffnung doch nicht passt, ja das passiert öfter als man sich vorstellen kann, dann muss er doch bohren
    und der BH zahlt zweimal....
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Diamand Beitrag anzeigen
    Ich möchte dem Sani in keinster weise zu nahe treten aber könnte es sein das er versucht auf diese weise Arbeitsstunden in Rechnung zustellen um größere einnahmen zu haben.
    das ist unfug, die deckenöffnung kostet so oder so geld. jetzt muss der architekt abwägen, geht es eng zu und jeder cm ist wichtig, dann ist nachträgliche und passgenaues bohren nach freigabe des tragwerksplaners eine möglichkeit. vielleicht sagt der tragwerksplaner auch - nachträgliches bohren geht nicht - dann wird der durchbruch planmäßig angelgt.

    den sanilöter wegen dieses vorschlags wechseln - weil er mitdenkt - ist schon eine nummer!
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  8. #6

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    Wir reden hier von einzelnen Bohrungen mit ca. 15 cm Durchmesser? Es mag im Einzelfall Stellen geben, wo das problematisch sein könnte, in der Regel nicht. Dazu kann man den Statiker befragen.

    Andererseits habe ich den Verdacht, dass der Sanitärmann sich im Vorfeld keine Gedanken darüber machen will, wo die Löcher eigentlich genau hinsollen. Wo ist das Problem, wenn für ein 100er Rohr ein Durchbruch 20x20 gemacht wird? Das ist doch maßlich kein Problem! Man könnte auch die Elementdecke unten durchlaufen lassen (statisch berücksichtigt ohne Gitterträger) und oben drauf Styroporklötze setzen, so dass nur die Filigrandecke durchbohrt werden muss. Dass ist das Verschließen von unten einfacher und der Sanitärmann hat sein Loch millimetergenau dort, wo er es genau haben will.
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  9. #7

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    Deckenaussparung im vorgesehenen Bereich in der Statik berücksichtigen und in den Plänen darstellen.
    Bewehrung, Gitterträger, Randeinfassungen, U-Böckle, usw. entsprechend anpassen (im Sanibereich aussparen bzw. weglassen)
    Sani-Bereich mit ausbetonieren, so dass der Sani-Bereich quasi "unbewehrt" ist
    Sani-Fachmann kann im vorgegebenen Bereich bohren, ohne tragende Bewehrung zu treffen.
    Gegebenen falls können ja ein paar Angsteisen reingeschmissen werden.
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