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Dämmung Kellerdecke - möglichst dünn

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  1. #1

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    Dämmung Kellerdecke - möglichst dünn

    Hallo,

    parallel zu dem anderen offenen Thread hier stellt sich mir inzw. auch die Frage.... Kellerdecke dämmen oder nicht, und wenn ja womit?

    Situation:
    HAR, HWR, Flur, "Hobbykeller" sind Grundrisstechnisch vorhanden
    - HAR wird als Vorratsraum verwendet, Stahlfenster aus den 70ern, keinen Heizkörper
    - HWR wird als Waschraum verwendet, Waschmaschine, Trockner, Heiztherme (keine Brennwert, aus den 90s), Hemden und Hosen werden im Raum getrocknet, alles andere via Trockner oder draussen, keinen Heizkörper
    - Flur mit offenem Treppenhaus zum KG, Zugang zu allen drei anderen Räumen im Keller durch nahezu stets geschlossene einfach Wabentüren, einfacher Flachheizkörper.
    - Hobbykeller ca. 30qm, 2 Stahlfenster aus den 70ern (Stichwort Hechtsuppe), großer Stahlrippenheizkörper

    Beide Heizkörper im Keller stehen nur auf "Frostschutz", sind aber immer etwas "lauwarm".

    Ich überlege nun die Kellerdecke in den Kellerräumen (ausser Flur) zu dämmen, habe aber nicht viel Platz zur Verfügung. OK-KG -> Decke sind 2.25m (Also mit Bodenaufbau noch weniger, habe nur aktuell kein anderes Maß an der Hand)

    Ist dämmen in der Konstellation mit der Heizsituation sinnvoll? Was wäre wenn ich später den Hobbykeller gerne im Winter heizen möchte? Kann es hier zu Problemen mit Kondensatbildung kommen?

    Wenn Ihr es als sinnvoll erachtet zu dämmen, bräuchte ich einen einerseits effektiven und andererseits aber auch recht dünnen Dämmstoff. 10cm Dicke z.B. fände ich schon fast zu viel. Gibt es da etwas auf dem Markt?
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  2. Dämmung Kellerdecke - möglichst dünn

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  3. #2

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    Es müssen nciht gleich Vakuum-Paneele sein, man kann auch mit PUR in WLG 025 oder 024 arbeiten, ja sogar 0,21 ist erhältlich.
    Dadurch kann man die Aufbauhöhe gegenüber typische Dämmmaterialien mit WLG035 (oder höher) deutlich reduzieren.

    Bereits mit 60mm PUR in WLG024 kriegst Du die Kellerdecke auf einen U-Wert um die 0,3W/m2K.

    Für den HWR und Hobbyraum würde ich mir überlegen, wie man die Luftfeuchtigkeit kontrollieren kann. Man wird sicherlich einiges an Energie in die Umwelt blasen, aber es sollte möglich sein, trotz der Nutzung schadensfrei zu bleiben.
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  4. #3
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    Mit kontrollieren meinst du überwachen? Oder für stetigen Luftaustausch sorgen?
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  5. #4

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    Zitat Zitat von OlliL Beitrag anzeigen
    Mit kontrollieren meinst du überwachen? Oder für stetigen Luftaustausch sorgen?
    Ich meinte "überwachen" damit man bei Bedarf reagieren kann. Ständig Lüften betrachte ich hier als nicht notwendig. Ich vermute auch, dass aufgrund des Alters des Gebäudes die Luftdichtigkeit sowieso nicht perfekt ist.
    Es geht schlichtweg darum, eine länger anhaltende zu hohe Luftfeuchtigkeit zu vermeiden. Steigt die Luftfeuchtigkeit kurzfristig mal über die Schmerzgrenze dann ist das noch kein Beinbruch. Steht "tagelang" der Dampf im Keller, dann muss man reagieren, da ansonsten Schäden auftreten können.
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  6. #5
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    OK, im Hobbyraum habe ich eh einen Luftfeuchtemesser. Im HWR kann ich sowas auch hinpacken.

    50mm WLG021-PUR - bekommt man das irgendwo als Normalsterblicher im Baumarkt? Die meisten hier haben nur EPS / XPS als geschäumte Ware.
    Kann ich das einfach mit entsprechendem Kleber an die Decke pappen oder muss ich irgendwas wichtiges beachten? (Trip Trap DIY ick hör dir trapsen).

    Merkt man die Einsparung finanziell wirklich?
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  7. #6
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    Da fällt mir ein... ich habe im großen Hobbyraum eine Trennwand mit raumhohen Türen. Die Wand will ich erhalten. Da bekomme ich ja Probleme wenn ich oben was an die Decke klatsche.... die Tür oben kürzen geht auch nur bedingt, da ich dann Probleme mit den obersten Scharnieren bekomme welche ich dann auch noch versetzen müsste... geht alles - Forster Bohrer habe ich auch da (ob passender Durchmesser... unbekannt) aber mh.... mehr Arbeit als gedacht....

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  8. #7

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    Keine Ahnung ob man das im Baumarkt bekommt, ich kenne deren Lieferprogramm nicht so gut. Es sollte aber kein Problem sein ein paar Pakete zu bestellen, dann kommen halt noch Versandkosten dazu. Die Pakete sind zwar leicht, dafür aber mit entsprechendem Volumen. Deswegen unbedingt die Versandkosten beachten.

    Es gibt Kleber dafür. Danach könnte man sich nur noch Gedanken darüber machen, ob man eine Verkleidung zusätzlich anbringen möchte. Nicht jeder steht auf diese Optik.

    Merkt man die Einsparung finanziell wirklich?
    Das Einsparpotenzial ist überschaubar, hängt halt von den Temperaturen und der Deckenfläche ab, und das Nutzerverhalten spielt auch noch mit rein. Man muss/sollte auch an das Thema Flanken denken.
    Ich würde mal auf irgendwas um die 15kWh/m2 tippen die man einsparen könnte. Das kann man aber wirklich nur ganz grob abschätzen.
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  9. #8
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    15kWh/m² im Jahr? Macht bei 50qm also rund 40 EUR? Hatte mal auf der großen Aktionsplatform geschaut... da ist man so bei WLG021, 50mm bei Brutto 16 EUR der qm dabei. Rentiert sich dann also so in 20 Jahren.... hmmmmm
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  10. #9

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    Zitat Zitat von OlliL Beitrag anzeigen
    50mm WLG021-PUR - bekommt man das irgendwo als Normalsterblicher im Baumarkt?
    Bekommt man im Fachhandel. Bergisch-Gladbach, Köln, NE-Uedesheim ... Gibt so einige in der Region.
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  11. #10

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    Es ist immer schwierig das Einsparpotenzial abzuschätzen. Auch wenn man mit U-Wert, bzw. dessen Verbesserung, schon ein bisschen spekulieren kann, meist sorgt das Nutzerverhalten dafür, dass alle Abschätzungen für die Tonne sind.
    Das geht schon los mit der Raumtemperatur die man für den Keller ansetzen soll. Erschwerend kommt dann hinzu, dass die Räume ja nur spporadisch genutzt werden, Du wirst den Hobbyraum ja nicht ganzjährig auf 20°C heizen, also habe ich nur mal mit 10°C geschätzt. Dann wird oftmals unterschätzt welche Energiemengen durch Luftwechsel "verloren" gehen. Luft kann zwar nicht viel Energie transportieren, aber bei ständigem Luftwechsel, 24/7, kommt am Ende des Jahres doch schon einiges zusammen.

    Wenn es Dir ausschließlich um die Energieeinsparung in Form von Euro geht, dann werden sich die meisten Maßnahmen in absehbarer Zeit nicht rechnen.
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  12. #11
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    Nun - um was sollte es mir sonst gehen?
    Komfort? Werde ich merklich wärmere Füße haben im EG? Kann ich mir nicht so recht vorstellen. Unter dem Estrich im EG befindet sich noch "Mineralwolle auf 2,5cm zusammengedrückt = 0,025/0,035 = 0,714 lt. Statik - was immer das für Zahlen sind Und die ist auch verbaut worden - das habe ich "nebenbei" festgestellt. Insgesamt hat die Kellerdecke aktuell 0,823 (Estrich 0,029+Mineralwolle 0,714+Stahlbeton 0,080) Lt. Statik waren damals "erforderlich 1/Zeichen ähnlich dem Delta = 0,75
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  13. #12

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    Zitat Zitat von OlliL Beitrag anzeigen
    Nun - um was sollte es mir sonst gehen?
    Dann musst Du sehr langfristig denken.

    Die Fußbodentemperatur im EG wird sicherlich etwas ansteigen. Ob man das wirklich spürt, da würde ich den Einfluss des Oberbelags (bzw. dessen Temepraturleitfähigkeit) als schwerwiegender einschätzen. Die Dämmung der Kellerdecke wird bei weitem nicht die Einsparung ermöglichen wie die Dämmung eines beheizten Raumes gegenüber Außenluft. Vorteilhaft ist, dass sich die Maßnahme relativ kostengünstig umsetzen lässt. Im Vergleich zu einer Fassadendämmung muss man nur mit einem Bruchteil der Kosten rechnen. Meist liegen solche Maßnahmen irgendwo zwischen 10 und 20 jahren bis sie sich amortisiert haben, das kommt darauf an, welchen Energieträger man einsetzt und wie man dessen zukünftige Preisentwicklung einschätzt.
    Ich würde es machen denn sicher ist, billiger wirst Du diese Maßnahmen nicht bekommen, die Preise für Material (und Arbeitslohn) steigen unaufhörlich. Wenn ich die Preise für Dämmung vor 5 jahren oder 10 Jahren betrachte, dann hat man durch Abwarten nichts gewonnen, ganz im Gegenteil.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von OlliL Beitrag anzeigen
    Nun - um was sollte es mir sonst gehen?
    Komfort? Werde ich merklich wärmere Füße haben im EG? Kann ich mir nicht so recht vorstellen. Unter dem Estrich im EG befindet sich noch "Mineralwolle auf 2,5cm zusammengedrückt = 0,025/0,035 = 0,714 lt. Statik - was immer das für Zahlen sind Und die ist auch verbaut worden - das habe ich "nebenbei" festgestellt. Insgesamt hat die Kellerdecke aktuell 0,823 (Estrich 0,029+Mineralwolle 0,714+Stahlbeton 0,080) Lt. Statik waren damals "erforderlich 1/Zeichen ähnlich dem Delta = 0,75
    Bei uns war es extrem spürbar...
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  16. #14
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    Mh...ich muss mal die Temp.differenz zw. EG (~23°) und Keller ermitteln im Winter. Gefühlt - ohne besonders drauf geachtet zu haben - fühlt sich der Boden im EG nicht viel kälter an als im OG. Problem ist halt die niedrige Deckenhöhe. Die Standard 2m Türen haben geschätzt noch 7cm über der Zarge Platz. Und dann kommen noch die Zig Leitungen die alle an der Decke lang gehen.... und dann in "x Jahren" wenn die Badsanierung inkl. aller Leitungen ansteht nochmal alles ab.... und dann bei der nächsten neuen Therme nochmal alle Heizungsrohre.... umso länger ich drüber nachdenke, umso mehr schreckt es mich vor der Arbeit zurück. Und wenn ich dann daran denke an den Aussenwänden auch noch so hässliches PUR Zeugs oben als Flankendämmung kleben zu haben... mit ner Decke könnt ich ja leben, das ist wenigstens eine Fläche - aber so "ein bischen Dämmung" im Oberen Wanddrittel.... sieht doch total dämlich aus. Mein HWR ist deckenhoch gefliest. Da klebe ich mir dann so PUR Zeugs drauf?....... Bekomm ich ja Augenkrebs
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  17. #15

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    Wir haben nur die Decke gedämmt, das hat hier schon gereicht... Allerdings ist da auch eine Garage drunter, die hatte aber immer 10 Grad...
    Jetzt wissen wir auch wo die Wärme her gekommen ist *g*
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