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Heizwärmebedarf?

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  1. #1

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    Heizwärmebedarf?

    Hallo,

    ich habe laut Energieberater einen Heizwärmebedarf von 24,78 kwh/m2a.

    Ich habe eine Luftwärmepumpe.

    Kann ich zur Berechnung der Stromkosten fürs heizen nun einfach die 24,78 mit den 186 qm fläche und 0,28 Cent Stromkosten berechnen oder gibt es eine Umrechung zu Strom.

    Habe mal gelesen das soll ca 3 Liter öl oder 11,2 kwh entsprechen.

    Wäre sonst nämlich schon sehr teuer.

    Kann mir bitte jemand weiterhelfen?
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  2. Heizwärmebedarf?

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  3. #2

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    Mit Heizwärmebedarf meint der Energieberater den Heizwärmebedarf für den EnEV Nachweis? Dieser ist für eine erste Abschätzung noch brauchbar, aber wenn Du genauer schätzen möchtest, dann brauchst Du zuverlässigere Zahlen. Für die EnEV Berechnung wird ja mit standardisierten Annahmen gerechnet, die für statistische Zwecke noch brauchbar, aber für eine praxisgerechte Abschätzung völliger Unsinn sind.

    Hast Du den Wert H´t und die Hüllfläche sowie das beheizte Volumen? Infos ob KWL mit/ohne WRG? Dann könnte man versuchen die Heizlast abzuschätzen und damit dann auf den zu erwartenden Heizenergiebebedarf zu schließen.
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  4. #3

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    Ralf hat natürlich Recht, wenn man es genauer wissen möchte.
    Aber Deine Rechnung hat einen grundsätzlichen Fehler, unabhängig von der Genauigkeit.
    Deine LWWP wird mit einer JAZ (Jahresarbeitszahl) von 3 bis 3,5 arbeiten. Heißt: aus einer kWh Strom zu 0,2x€ werden 3-3,5 kWh Wärme.
    Nach obiger Rechnung/Abschätzung also:
    (24,78 kWh/m²a * 186m²) / 3,5 *0,28€/kWh = 430,18€/a

    Dazu kommen dann noch die Kosten für Warmwasser, wenn dieses auch über die LWWP erzeugt wird.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Zellstoff Beitrag anzeigen
    (24,78 kWh/m²a * 186m²)......
    Das wären 4.609 kWh p.a. für 186m²

    über den dicken Daumen gepeilt ca. 2kW Heizlast. Mehr als unwahrscheinlich, oder nicht?
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  6. #5

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Das wären 4.609 kWh p.a. für 186m²

    über den dicken Daumen gepeilt ca. 2kW Heizlast. Mehr als unwahrscheinlich, oder nicht?
    Nicht unbedingt. Allerdings Frage ich mich, wenn das Häuschen tatsächlich eine dermaßen gringe Heizlast hat (Ich habe das letzte Haus mit 185qm Wohnfläche mit 3,6kW Heizlast (ohne TWW) gebaut ohne größere Klimmzüge zu machen) hat, warum die notwendigen Berechnungen nicht vorliegen. Die Hülle dermaßen zu optimieren bedeutet an jeder Schraube zu drehen und das wiederum bedeutet jede nur erdenkliche Berechnung zu haben. Außerdem ist der Wärmebedarf nach enev-Nachweis ja eher statistischer Mittelwert inkl. solarer Gewinne und sagt nüx drüber aus, was benötigt wird, wenn es im Januar bei -20°C tags drei Wochen lang diesig ist.
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  7. #6
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    aja danke Zellstoff, das ergibt sind! bin fast in Ohnmacht gefallen bei dem hohen Eurobetrag 430Euro kling seeehr gut )))

    hab mal wo gelesen dass man bei einem 3 Liter Haus von ca 3 Liter öl oder aber 11,2 kwh/m2 a ausgehen kann als Umrechnung.

    Hab heute beim Energieberater angerufe der meine KFW Berechnung gemacht hat. Er meinte 24,78 Heizwärmebedarf und 39,51 Primärenergiebedarf.

    Ich habe eine isdochegal. Neuestes Modell 2016.
    Zusätzlich einen Wasserführenden Kaminofen isdochegal und eine Lüftung mit WRG.

    Ich brauche gar keine exakte Berechnung. Mir hätte ein ungefährer Anhalt über die erwartenden Kosten einfach nur interessiert.
    unter 500 Euro für die LWP wäre auf jedenfall sehr sehr gut
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  8. #7
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    Nachdem hier Fabrikatsschaulaufen nach den NUB´s nicht is ... tagte der Rotstift.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  9. #8

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    Na, beim neuesten Modell von isdochegal sind die niedrigen Stromkosten plausibel, ansonsten hätte ich hinter die 430,- € mal ein dickes Fragezeichen gemacht.

    Aber man kann ja mit Holz heizen, dann bleibt die WP aus. Das spart dann richtig viel Strom.
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  10. #9
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    Leider finde ich nirgends was über die Jahresarbeitszahl der LWP

    ja genau so ist das auch gedacht. möchte in den kalten Wintermonaten viel mit Holz heizen. Der Ofen ist dafür auch ausgelegt, ganztägig betrieben zu werden.
    der Pufferspeicher hat 1000L.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von geginator Beitrag anzeigen
    Leider finde ich nirgends was über die Jahresarbeitszahl der LWP
    Logisch, in den Datenblättern findest Du nur den COP. darauf basierend kann man eine JAZ vorläufig ermitteln (sofern Deine Rahmenbedingungen bekannt sind), aber letztendlich muss man dann abwarten bis die ersten Winter vorüber sind. Dann kann man, Wärmezähler vorausgesetzt, die erzeugte Wärmeenergiemenge ablesen, dazu den Stromzähler, und dann rechnen. Evtl. hat Deine WP einen integrierten WMZ, das weiß ich nicht auswendig.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Das wären 4.609 kWh p.a. für 186m²

    über den dicken Daumen gepeilt ca. 2kW Heizlast. Mehr als unwahrscheinlich, oder nicht?
    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Na, beim neuesten Modell von isdochegal sind die niedrigen Stromkosten plausibel, ansonsten hätte ich hinter die 430,- € mal ein dickes Fragezeichen gemacht.
    die erste Frage ist ja schon mal, welche Fläche.
    Wohnfläche nach WoFIV, Wohn/Nutzfläche nach Plan, beheizte Fläche oder gar AN aus der EnEV Berechnung?

    Aber wie auch immer. Gehen wir mal von einem halbwegs normalen (bzgl. Größe) EFH aus, das offenbar sehr gut gedämmt ist (soviel kann man schon mal sagen mit den 24,78 kWh/m²a) und auch noch eine KWL mit WRG hat.
    Egal ob die Dämmung jetzt für KfWxy reicht, die Heizkosten werden sehr sehr überschaubar sein (auch wenns real 40kWh/m²Wfla sind).
    Ich hab in meiner Rechnung oben ja sogar einen Fehler drin, weil ich nicht wie geschrieben mit JAZ 3,5 sondern nur mit 3 gerechnet hab. Mit 3,5 kommen rechnerisch sogar nur 368€ raus. Dazu auch noch ein hoher Strompreis von 0,28€/kWh, der sollte deutlich günstiger zu beziehen sein. Aber auch egal, macht evtl. nochmal 50€/a aus.

    Unterm Strich steht, dass die reinen Heizkosten für so ein Neubau EFH irgendwo um die 400€/a liegen werden, 100 hin oder her ist doch quasi egal, da muss man sich nicht krummrechnen. Und selbst wenn es nur nach EnEV gebaut wäre und keine KWL hätte, wäre man immer noch irgendwo im mittleren hundert € Bereich, von mir aus 650€ statt 400€.
    WW kommt immer dazu und die Kosten dafür sind gerade bei LWWP stark von den Nutzergewohnheiten und Komfortansprüchen abhängig, also lassen wir die mal aussen vor. Die Betriebskosten für die KWL werden hier ja auch erst mal nicht betrachtet bzw. zu den Heizkosten dazugerechnet.
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  13. #12

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    Ich hatte doch nur wegen der 4.600kWh bei 186m² zur Vorsicht gemahnt. Nicht dass Vorstellungen geweckt werden die später nicht erfüllt werden.

    und das mit den 430,- € bezog sich auf das Fabrikat "isdochegal". Smiley übersehen?
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  14. #13

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    Nene, passt schon. War auch gar nicht gegen Dich oder Deinen post. Habs nur aufgegriffen um allg a bissl zu philosophieren Sorry wenns falsch rüberkam
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Zellstoff Beitrag anzeigen
    Nene, passt schon. War auch gar nicht gegen Dich oder Deinen post. Habs nur aufgegriffen um allg a bissl zu philosophieren Sorry wenns falsch rüberkam
    Na wenn das so ist, dann philosophieren wir noch ein bisschen weiter.

    Machen wir aus der Bude ein PH, Dämmung kann niemals schaden, und dann rechnen wir noch einmal.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Na wenn das so ist, dann philosophieren wir noch ein bisschen weiter.

    Machen wir aus der Bude ein PH, Dämmung kann niemals schaden, und dann rechnen wir noch einmal.
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