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  1. #1

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    Heizstäbe beim trockenlegen von feuchten Wänden

    Hallo Forum,

    ich bin gerade bei der Trocknung einer dickeren Porenbetonwand zwischen einem Bad (abgedichtete Wand) und einem Büroraum (GK-Vorsatzwand).

    Eine Wasserleitung war nicht ordnungsgemäß verbaut und hat munter ihren Inhalt in die Wand gepumpt bis 2m weiter in einer Tordurchfahrt über Nacht eine 1,5m² große Pfütze entstanden ist. Also die Wand war nicht feucht sonder NASS! Jetzt laufen neben diversen Heiz- und Umluftgeräten seit ca. 6 Wochen Kondenstrockner der größeren Sorte. Die ziehen Wasser ohne Ende. Ein Ende ist noch nicht abzusehen. Die Wände sind natürlich auf beiden Seiten geöffnet worden. Problem ist halt dass die Geräte nur Nachts laufen können weil sonst der Bürobetrieb nicht möglich ist.

    Jetzt kam der Vorschlag, um die Trocknung zu beschleunigen, zusätzlich Heizstäbe in die Mauer zu setzten. Das ist eine Maßnahme die ich so noch nicht gemacht habe. Gibt es hier Erfahrungswerte damit? Kann mir jemand sagen wie effektiv die Stäbe arbeiten, welchen Hersteller man vorziehen sollte und wo man sinnvoll bestellen kann?

    Danke euch für die Hilfe im Voraus

    Jörg

    Sorry ich glaube ich bin im falschen Forum! :-(
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  2. Heizstäbe beim trockenlegen von feuchten Wänden

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  3. #2

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    Ich habe das Thema hierher verschoben.

    Wie dick ist die Wand? Heizstäbe in die Wand einsetzen wäre vergleichbar mit dem Trockenheizen einer Fußbodenheizung, nur mit dem Unterschied, dass man mit den Heizstäben höhere Temperaturen erzeugen könnte. Dadurch würde die Feuchtigkeit schneller aus der Mauer getrieben. Je nach Größe der Räume würde das zu einer deutlichen Erhöhung der Luftfeuchte führen, man müsste also unter Umständen zuästzlich lüften falls die Trockner das nicht packen.

    Was meinst Du mit "effektiv"?

    Eine weitere denkbare Möglichkeit wäre, die Wand mit IR-Strahlern anzustrahlen. Dadurch erhöht sich die Oberflächentemperatur was zu einer schnelleren Verdunstung führt, wodurch dann Feuchtigkeit aus dem Inneren der Wand schneller nachrücken kann.
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  4. #3
    Inkognito
    Gast
    Oder mit Mikrowelle, direkt das Wasser erwärmen. Bleibt die Frage wie rabiat man das machen kann ohne dass das Material Schaden nimmt.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Inkognito Beitrag anzeigen
    Oder mit Mikrowelle, direkt das Wasser erwärmen. Bleibt die Frage wie rabiat man das machen kann ohne dass das Material Schaden nimmt.
    Jepp. Die Stromkosten dürften auch entsprechend sein, da allein bei der Erzeugung der Mikrowellen der Wirkungsgrad unterirdisch ist. Dazu muss sichergestellt sein, dass die Antennen (meist Hornstrahler o.ä.) so aufgestellt sind, dass Personen keiner zu hohen Strahlenbelastung ausgesetzt sind. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, dann wird in den Räumen "gearbeitet", und nachdem die Trockner während dieser zeit nicht genutzt werden können, soll eine andere Lösung her die während dieser Zeit einsetzbar ist. Da muss dann nur ein Mitarbeiter dabei sein der eine HF-Phobie hat und schon hat man den Salat.

    Die Eindringtiefe der Mikrowellen in die Wand könnte man berechnen, ich schätze mal es wird sich um wenige cm handeln. Die Methode könnte interessant sein wenn man nur einen genau begrenzten Bereich trocknen möchte, bei einer "großen" Wand sehe ich das kritischer.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Danke schon mal für die Infos. Die Wand wird momentan geschätzt auf 15 bis 20 cm Dicke. Ich warte gerade auf das genaue Maß um eventuelle Heizstäbe dementsprechend zu ordern.

    Mit der Frage nach der Effektivität meinte ich ob diese Stäbe Sinn machen, also die Trocknung gut beschleunigen, oder ob das mehr Humbug ist und außer dem Stromanbieter keinem was bringt. Scheinbar ist die zu trocknende Wandfläche auf ca. 2-3 m² richtig nass. Der Rest ist wohl im "normalen" Feuchtebereich, so dass er nicht explizit mit anderen Gerätschaften getrocknet werden muss. Ich denke wenn die Nässe verschwindet dann trocknet der Rest einigermaßen zeitgleich ab. Dafür stehen ja die Trockner etc. da. Gibt es Erfahrungswerte an Herstellern oder Bezugsquellen? Ich habe bei Ebay verschiedenes gefunden, bin aber skeptisch da da nicht mal die Hersteller draufstehen.

    Ja gearbeitet wird in dem Büro. Der erste Arbeitsplatz ist nur etwa 1,5 m entfernt, Mikrowellen sehe ich da eher kritisch.
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    Ich kenne die Heizstäbe nicht, finde aber den Ansatz gut.
    Denn eine Porenbetonwand nur von Außen zu erwärmen um die Feuchtigkeit auszutreiben ist wenig erfolgversprechend.
    Die äußere Schicht wird erwärmt und trocknet aus, aber der dann wieder ansteigende Wärmewiderstand verhindert eine Erwärmung des Mauerkerns und die Nässe bleibt ewig erhalten.
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  9. #7

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    Könnte es womöglich sinnvoll sein, das kleine Stück abzureißen und neu zu bauen?

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