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  1. #1

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    Klebevinyl auf flügelgeglättetem Beton

    Liebes Forum,

    wir haben ein dringendes Anliegen. Es geht um unseren Bodenbelag, der eigentlich schon seit einem viertel Jahr feststeht. Das Klebevinyl (2,5 mm) haben wir sorgsam ausgesucht. Doch nach einem Vor-Ort-Termin mit dem Bodenleger sind wir aus allen Wolken gefallen. Wir möchten im Januar einziehen und jetzt tut sich wieder das Bodenbelagsthema auf.

    Aufgrund von Betonkernaktivierung (oder -temperierung) haben wir in unserem EFH keinen Estrich, sondern einen flügelgeglätteten Betonboden, in dem die FBH verlegt ist. Auf diesen "topfebenen" Boden möchten wir das Klebevinyl vom Handwerker, bei dem wir auch den Belag gekauft haben, verlegen lassen. Nun kommt dieser - obwohl er die Info mit dem geglätteten Beton hatte - daher, und will den Boden quasi wieder zerstören, indem er mit einer "Stachelmaschine" abgekratzt wird, die umfassend gedämmte Bodenplatte (kein Keller) mit PU überzogen und dann grundiert wird, anschließend soll noch gespachtelt und geschliffen werden, damit es wieder eben ist. Ein ebener Boden wird also wieder eben gemacht. Das widerstrebt uns!
    Grund sei, dass der Hersteller des Multiflexklebers, den der Handwerker verwendet, nur auf gespachtelten Untergründe eine Garantie gibt.

    Ich habe bei meinen Recherchen von Grundierungen für nicht-saugende Untergründe gelesen. Könnten diese diese unsäglichen "Zerstörungsschritte", die der Bodenleger vorhat (teilweise) ersetzen?
    Seht ihr andere Möglichkeiten, auf flügelgeglätteten Boden Vinyl zu verkleben?
    Gibt es Kleber, die mit jenem Beton zurechtkommen?

    Gruß
    kickex
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  2. Klebevinyl auf flügelgeglättetem Beton

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    zementschlämme kann durch das flügelglätten an der oberfläche angereichert sein. die muss runter, sonst klebt nix.

    welche toleranzen habt ihr denn beim flügelglätten vereinbart? du wirst bei diesem dünnen belag jede kleine welle und delle im boden sehen. das wird schlimm aussehen.

    mit dem foto kann niemand etwas anfangen, wenn der boden voll gelegt ist!
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  4. #3
    Themenstarter

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    Und wie bekommt man die Zementschlämme runter? Nur so wie oben beschrieben und eben vom Bodenleger anvisiert?

    Zu Toleranzen kann ich keine Angaben machen. Jedoch ist mein Urteil, das des Architekten und des Rohbauers, dass der Boden total eben ist.
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  5. #4

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    Ich würde da so auch kein Belag verlegen , ohne das mir ein Hersteller das schriftlich gibt das der Kleber auf dem Beton hält.
    An sonst ist der Handwerker der Dumme wenn sich Planken lösen, dann heißt es nur das er es Falsch gemacht hat.
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  6. #5

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    zementschlämme bekommt man durch kugelstrahlen, fräsen, schleifen runter. muss man sich anschauen, welches verfahren anzuwenden ist.

    dass der boden total eben ist - tritt in der praxis ganz selten ein.

    räum den rohfußboden mal komplett auf, fege alles einmal fein durch und leg einen scheinwerfer direkt auf den fußboden, so dass der boden parallel abgestrahlt wird. dann siehst du, wie eben dein boden ist.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Kuenken Beitrag anzeigen
    Ich würde da so auch kein Belag verlegen , ohne das mir ein Hersteller das schriftlich gibt das der Kleber auf dem Beton hält.
    An sonst ist der Handwerker der Dumme wenn sich Planken lösen, dann heißt es nur das er es Falsch gemacht hat.
    Dennoch, ich habe das Gefühl, dass hier mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird.

    Was ist mit oben angesprochenen Grundierungen?
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  8. #7
    wasweissich
    Gast
    Dennoch, ich habe das Gefühl, dass hier mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird.
    unwahrscheinlich .

    kannst ja einen suchen , der das zeug so draufpappt . und ich weiss auch , wie dein nächster thread überschrieben ist: neu verlegtes Klebevinyl (2,5 mm) löst sich und hat buckel , muss ich die rechnung bezahlen ?
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  9. #8
    Inkognito
    Gast
    Umstand nutzen und von PVC Abstand nehmen wäre mein erster Gedanke, aber das wäre für mich auch schon von vornherein nicht in Frage gekommen.
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  10. #9

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    Bei den Kleber den ich verwende wird nicht Grundiert , der Kleber wird direkt auf der Spachtelmasse aufgetragen,
    somit kann es bei deinen Bodenleger auch sein das er eine gespachtelte Fläche brauch.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Kuenken Beitrag anzeigen
    Bei den Kleber den ich verwende wird nicht Grundiert , der Kleber wird direkt auf der Spachtelmasse aufgetragen,
    somit kann es bei deinen Bodenleger auch sein das er eine gespachtelte Fläche brauch.
    Ok. Zwei Vorarbeitsschritte wären ja zu verkraften.
    Jedoch soll hier ja vorher noch mit dieser "Stachelmaschine" gearbeitet, danach Flüssig-PU aufgetragen und dann grundiert werden.
    Das klingt doch immer noch nach Kanonen.
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  12. #11

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    Ich weiß leider nicht was eine Stachelmaschine ist und wieso ein PU Schicht aufgetragen werden soll.
    Frag doch mal beim Hersteller an , was die in deinen Fall vorschlagen.
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  13. #12

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    die stachelmaschine wird eine fräse sein, die die oberfläche - zementschlämme - bearbeitet.

    kickex - du wirst an mehreren arbeitschritten - mehr als 2 - nicht vorbeikommen.
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  14. #13
    Themenstarter

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    Danke für die bisherigen klaren Antworten!

    Warum können die Grundierungen für nicht-saugfähige Untergründe nicht helfen?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    weil beton ein saugfähiger untergrund ist.
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  17. #15
    Lebski
    Gast
    Lass einen Anwendungstechniker zu dir kommen, der soll den Boden beurteilen.

    Man bekommt auf einem flügelgeglätteten Beton schon Kleber fest. Und eben genug kann er auch sein.
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