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  1. #1

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    Spalt zwischen Fassade und Attika abdichten

    Hallo zusammen,

    wir hatten einen Wassereintritt auf unserer Terrasse, genauer hat es bei üblem Unwetter den Regen mit Aufwinden nach oben gedrückt und somit unter die Attikaabdeckung, das Wasser lief dann zwischen Wärmedämmung und Mauerwerk herunter. Nicht viel, aber es reicht. Nun suche ich nach einer Möglichkeit, den etwa 1 cm großen Spalt zwischen Blech und Fassade abzudichten. Bauschaum würde ich ungern nehmen, denn irgendwann muss ich das ja wohl erneuern. Mein Favorit wäre ein imprägniertes Holz- oder Aluprofil, das dann eine Silikonnaht mit der Fassade erhält.

    Was wäre Eure Lösung? Es sollte leicht zu bearbeiten sein (muss mit einer Hand arbeiten, da ich über die Attika greifen muss) und zudem eine lokale Lösung, denn es ist ein RMH, also nichts mit neuer Abdeckung.

    Anbei noch ein Bild zur Verdeutlichung.

    Danke im voraus

    1.jpg
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  2. Spalt zwischen Fassade und Attika abdichten

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  3. #2

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    Erstmal GENAU klären, wie die Konstruktion der Attikaabdeckung aussieht. Mir sieht es so aus, als wenn die Abkantung nicht weit genug nach unten geführt wurde. Wenn diese richtig konstruiert wäre, dürfte keine Wasser hinterdrückt werden. Wenn Das zu keinem Ergebnis führt, könnte man nach eingehender Vor-Ort-Analyse über den Einsatz eines Quellbandes (Fenstermontagebereich) nachdenken.
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  4. #3

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    hallo
    einhängeprofil abkanten lassen und mit hohlnieten befestigen.

    gruss aus de pfalz
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  5. #4

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    Laut Fachregel müsste der Abstand 20mm betragen. Warum will man den zu machen? Das ergibt keinen Sinn - kommt dabei raus wenn Laien sich versuchen den Fehler zu finden.
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  6. #5

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    Und wieso kann Wasser zwischen Dämmung und Mauerwerk laufen? Von wann ist das Haus?
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  7. #6
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    Danke für die schnelle Antworten.

    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    Erstmal GENAU klären, wie die Konstruktion der Attikaabdeckung aussieht. Mir sieht es so aus, als wenn die Abkantung nicht weit genug nach unten geführt wurde. Wenn diese richtig konstruiert wäre, dürfte keine Wasser hinterdrückt werden. Wenn Das zu keinem Ergebnis führt, könnte man nach eingehender Vor-Ort-Analyse über den Einsatz eines Quellbandes (Fenstermontagebereich) nachdenken.
    Der Aufbau der Attika ist - laut meiner Erinnerung und entsprechenden Bildern - folgendermaßen: auf dem Porenbeton liegen 2 Schichten Holz, darauf ist dann die Blechabdeckung. Zwischen Unterkante Blech und Beginn Putz/Wärmeschutzdämmung liegen wohl knapp 1 cm, sieht man auf dem Bild ja auch einigermaßen.

    Sofern man das Quellband in Betracht zieht, 3 schnelle Fragen hierzu:

    -wie ist kräftetechnisch die Ausdehnung, d. h. würde sich das Blech verbiegen oder hört die Ausdehnung vorher auf?
    -Wenn ich es richtig gelesen habe, dehnt sich das Band mittels Wasser aus. Wie bekomme ich das Wasser dahin? Auf die Schnelle würde mir da nur eine Spritze einfallen, etwa wie im medizinischen Bereich.
    -Wie lange ist solch ein Band haltbar unter normalen Wettereinflüssen und wie einfach lässt es sich entfernen?

    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    hallo
    einhängeprofil abkanten lassen und mit hohlnieten befestigen.

    gruss aus de pfalz
    Aber dann müsste ich trotzdem noch eine Naht, etwa mit Silikon ziehen, damit das Wasser nicht zwischen den leichten Unebenheiten der Wand durchdringen kann, oder?

    Zitat Zitat von Kalle88 Beitrag anzeigen
    Laut Fachregel müsste der Abstand 20mm betragen. Warum will man den zu machen? Das ergibt keinen Sinn - kommt dabei raus wenn Laien sich versuchen den Fehler zu finden.
    Ich will zumachen, weil - wie im Eingangspost erwähnt - Wasser eingedrungen ist.

    btw, tut mir leid dass ich Laie hier Hilfe suche, am besten wir schließen das Forum und unterstützende Baumärkte und wenden uns bei jedem Problem sofort an den Handwerker...

    Zitat Zitat von Bauliesl Beitrag anzeigen
    Und wieso kann Wasser zwischen Dämmung und Mauerwerk laufen? Von wann ist das Haus?
    Das Haus ist von 2013 und der GU hat schon in der Vergangenheit nicht die großzügigste Sicht in Sachen Gewährleistung an den Tag gelegt, seit dem Hausbau kenne ich die Problematik bzgl Beweislastumkehr im Rahmen der Gewährleistung nur zu gut, bedeutet wenn dann geht das vor Gericht mit dem vollen Programm inkl. Gutachter. Kennen viele Häuslesbauer bestimmt nur zu gut

    Zum Wassereintritt: die Holzplatten liegen ja auf dem Mauerwerk, vermutlich ist an der Stelle, wo Holz und Wand sich berühren, eine Art Übergang bei der Wärmeschutzdämmung, sprich es wurde nicht genau bis an die Kante verputzt. An dem betroffenen Tag hatten wir schwere Unwetter mit Seiten- und Aufwinden mit heftigem Dauerregen, eigentlich den ganzen Tag/Nacht über. Bei den Nachbarn war das gleiche Problem. GU sagt, dass es richtig verbaut wurde und ein solch schweres Unwetter mit entsprechenden Winden, die das Wasser nach oben pressen, einfach höhere Gewalt wäre. Somit müssten wir wohl auf eigene Kosten (Nachbarn zeigen keine Bereitschaft) einen Gutachter beauftragen, dann würde das vor Gericht gehen, jeder der das ein Mal mitgemacht hat kennt wohl den zeitlichen Aspekt bei der Sache.

    Unter normalen Umständen würde ich halt die Blechabdeckung erneuern lassen, inkl. Abdichtung des Mauerwerkes, aber die Attika teilen wir uns nunmal mit den Nachbarn, und bei den Endhäusern trat das Problem nicht auf, somit ist hier die Bereitschaft, etliche Euro zu investieren, nicht gerade hoch. Darum suche ich eine zweckmäßige Lösung, bis in ein paar Jahren die Attika erneuert wird.
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  8. #7

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    da fehlt eine abdichtung unter dem blech und das blech ist nicht dicht!
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  9. #8

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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    da fehlt eine abdichtung unter dem blech und das blech ist nicht dicht!
    Darum geht es doch nicht, die Diagnose ist doch schon voll umfänglich abgeschlossen. Ich sag ja, der Laie ist da nicht in der Lage zu aber dieser will das nicht hören, weil Handwerker böse sind....
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  10. #9

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    Aber dann müsste ich trotzdem noch eine Naht, etwa mit Silikon ziehen, damit das Wasser nicht zwischen den leichten Unebenheiten der Wand durchdringen kann, oder?
    hallo
    nein bleibt offen. mit dem einhängeprofil wird nur der überstand nach unten vergrössert.
    nix mit quellband war da von taipan gemeint sondern kompriband - braucht kein wasser.
    Wie bekomme ich das Wasser dahin? Auf die Schnelle würde mir da nur eine Spritze einfallen, etwa wie im medizinischen Bereich.
    der war gut vergiss aber die narkose nicht.

    gruss aus de pfalz
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  11. #10
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    da fehlt eine abdichtung unter dem blech und das blech ist nicht dicht!
    Eine Abdeckung konnte ich nicht sehen. Auf der Attika sind 2 Stellen, an welchen gefalzt wurde, jeweils an den Seiten. Der Wassereintritt ist jedoch in der Mitte passiert. Ich würde jedoch sicherheitshalber dann noch die betreffenden Stellen mit Silikon abdichten.

    Zitat Zitat von Kalle88 Beitrag anzeigen
    Darum geht es doch nicht, die Diagnose ist doch schon voll umfänglich abgeschlossen. Ich sag ja, der Laie ist da nicht in der Lage zu aber dieser will das nicht hören, weil Handwerker böse sind....
    Ich habe hier keine Lust auf einen Flamewar, ich möchte einfach Meinungen bzw. Hilfe. Wenn Du es Dir anmaßt, ohne persönliches Hintergrundwissen mein Handeln negativ zu beurteilen (beginnend vom Verhältnis zum GU über die persönliche Situation inkl. Zeitauslastung bis hin zum angesprochenen Verhältnis zu den Nachbarn, welchen eigentlich alles egal ist), dann ist das Dein gutes Recht, wir leben in einem freien Land. Zudem würde ich bei der Klärung des Problems vor Ort nicht einen Handwerker fragen, sondern einen Gutachter (wegen Rechtssicherheit, Interessenskonflikt des Handwerkers usw.), aber ich habe in einem anderen Fall schon mal einen Gutachter hinzugezogen, Kostensatz dürfte einigermaßen bekannt sein, jeder der schon mal wegen einer ähnlichen Sache vor Gericht war, kennt den zeitlichen, finanziellen und nervlichen Aufwand, den man bringen muss, und hierzu kommt die angesprochene persönliche Hintergrundsituation zum tragen, und der Richter muss es ähnlich sehen, sowas endet schnell mit einem Vergleich, der eben bedeutet dass man auf einem Teil der Kosten, die beträchtlich sind, sitzen bleibt. Wer mir dies mit einem pauschal negativ formulierten Einzeiler auslegen will, so soll es sein.
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  12. #11
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    hallo
    nein bleibt offen. mit dem einhängeprofil wird nur der überstand nach unten vergrössert.
    nix mit quellband war da von taipan gemeint sondern kompriband - braucht kein wasser.

    der war gut vergiss aber die narkose nicht.

    gruss aus de pfalz
    Ok, jetzt habe ich das mit Überstand verstanden, ist also eine Art Verlängerung.

    Ich habe das mit den Bändern vorhin schnell gegoogelt, da habe ich gelesen dass ein Kompriband nicht wasserabweisend ist. Ist das korrekt?

    Das mit der Spritze wäre halt eine imho pragmatische Möglichkeit, das Wasser in das Band zu bekommen. Narkose würde meine Frau übernehmen, die hat schon mehrmals meine Ohren betäubt
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  13. #12

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    Und ich verstehe dein Geschmiere nicht was nicht zielführender ist. Was dich entsprechend rechtlich dumm da stehen lassen könnte. Aber gut, schluck die Pille deines GU. Ich kann dir sagen dass dein Vorhaben bei richtiger Ausführung nicht nötig wäre, aber ich bin nun still.
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  14. #13

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    Moin,

    hast du evtl. Bilder von der Ausführung der Attika ( bevor die Abdeckung aus Metall aufgebracht wurde )oder ein Detail, wie die Attika ausgeführt werden sollte? Auf dem Bild sieht es so aus, dass der vordere Schenkel der Attika zu kurz gekantet ist. Weiterhin hast du geschrieben, dass auf dem Porenbeton zwei Lagen Hölzer sind, wurde hier keine Abdichtung auf der Attika angebracht? Wie sieht denn die Verbindung der einzelnen Attikableche aus?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Elopant Beitrag anzeigen
    Moin,

    hast du evtl. Bilder von der Ausführung der Attika ( bevor die Abdeckung aus Metall aufgebracht wurde )oder ein Detail, wie die Attika ausgeführt werden sollte? Auf dem Bild sieht es so aus, dass der vordere Schenkel der Attika zu kurz gekantet ist. Weiterhin hast du geschrieben, dass auf dem Porenbeton zwei Lagen Hölzer sind, wurde hier keine Abdichtung auf der Attika angebracht? Wie sieht denn die Verbindung der einzelnen Attikableche aus?
    Guten Morgen,

    ich habe eins bei Fertigung gemacht, da sieht man den Aufbau recht gut:

    2.jpg

    Das Problem erscheint mir auch vorne, der "Überstand" von Kante Holz/Mauer und Unterkante Blech beträgt knapp 1,5 cm. Am betroffenen Tag konnten wir am Fenster zuschauen, die der Sturm das Wasser ganz nach oben gedrückt hat, da sind die 1,5 cm wohl kein Hindernis gewesen.

    Eine Abdichtung habe ich nicht gesehen, allerdings war ich auch nicht dabei, als das erste Brett verlegt wurde. Die Bretter sind knapp 2 Meter lang, einen Falz habe ich vorhin überprüft, schaut sauber aus, sehe keine Möglichkeit wie dort Wasser eindringen könnte. Sofern das Wasser beim linken Nachbarn eingedrungen wäre und sich dann langsam seinen Weg gesucht hätte, hätte es wohl schon früher einsickern müssen, da die 2 Meter Bretter durchgehend verlaufen. Nachbarn rechts hatten das gleiche Problem.

    Vor kurzem hatten wir 2 Tage Dauerregen ohne Pause, keinerlei Probleme. Allerdings eben ohne Sturm, nur die üblichen Winde vor Ort. Habe zusätzlich die Attika auch Beschädigungen abgesucht, alles ok, die Verfalzungen sind gut angelegt und eng, lediglich der Überstand vorne scheint das Problem zu sein. Unser Baugutachter damals hat die Attika untersucht und nichts bemängelt, die Bilder mit den Abmessungen hat er auch erhalten.

    An dieser Stelle möchte ich mich allgemein nochmal für die tolle Hilfe hier im Forum bedanken
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  17. #15

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    Ich sehe jetzt keine zusätzliche Abdichtung auf der Attika ( kann man aber auch nur schwer beurteilen auf dem Bild ), das Hauptproblem dürfte aber der zu kurze Schenkel auf der Aussenseite sein. Das kann man entweder wie in # 3 beschrieben ändern ( Optik ist halt sehr gewöhnungsbedürftig ) oder einmal neu.
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