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  1. #1

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    Wehwehchen meines Daches

    Hallo zusammen!

    Mein Haus ist nun mittlerweile 43 Jahre alt und so alt ist auch schon das Dach (Art Frankfurter Pfanne, Walmdach). Der Dachboden ist nicht ausgebaut und das Dach ist auch nicht gedämmt, es ist nur eine, sehr löchrige (halt 43 Jahre alt), durchsichtige Plastikfolie zwischen Pfannen und Dachstuhl verlegt. Da ich also von innen gut auf die Ziegel sehen kann, konnte ich auch schon feststellen, dass ein paar Ziegel und Gratsteine verrutscht sind, jedenfalls scheint da Licht durch. Ebenso konnte ich feststellen, dass sich nach viel Regen teilweise Feuchte an der Innenseite der Pfannen bildet, es aber nie tropft. Die Balken, die diesen Pfannen anliegen, werden dadurch natürlich auch teilweise feucht. Diese trocknen aber immer wieder ab und es hat sich auch noch kein Schimmel o.ä. gebildet. Da ich ein Zimmer an Monteure usw untervermiete, hatte ich letztens einen Dachdecker zu Besuch, der sich das mal angeschaut hat. Dieser meinte, dass das Dach allgemein noch einen guten Zustand hat, teilweise aber Pfannen wohl auch gebrochen sind und dadurch das Wasser rein laufen kann. Er würde daran aber nichts machen, da die Balken nie wirklich nass werden und ja auch immer wieder abtrocknen. Hat er recht mit dieser Aussage oder sollten die Pfannen (welche wohl nicht mehr so einfach zu beschaffen sind) getauscht werden? Das Haus soll übrigens nur noch max. fünf Jahre stehen, dann soll es einem Neuen weichen.

    Danke für eure Meinungen!

    Gruß aus Bremen
    Malte
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  2. Wehwehchen meines Daches

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Also wenn es eine Frankfurter Pfanne ist, ist die doch recht einfach zu bekommen.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Upps, da habe ich wohl falsch zugehört. Habe den Dachdecker grad nochmal angesprochen...er sagte, es ist ja NICHT eine Frankfurter Pfanne, die man mal so schnell nachgekauft bekommt.

    Mir geht es ja aber auch erstmal nur grundsätzlich um die Aussage, dass es nicht schlimm sei, wenn die Balken ab und zu feucht werden und dann wieder trocknen. Ist das zu vertretbar?
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  5. #4

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    Unter Berücksichtigung der 5 Jahre bis zum Abriss - ja.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Zilli84 Beitrag anzeigen
    Das Haus soll übrigens nur noch max. fünf Jahre stehen, dann soll es einem Neuen weichen.
    So lange das Wasser nicht einerweise durch´s Dach tropft, würde ich mir keine Gedanken machen. Wenn es eine Unterspannbahn gibt, dann werden wohl die Sparren nicht nass, sondern Du meist wohl eher die Lattung. Das ist zwar nicht schön, kann aber wieder abtrocknen (Hinterlüftung), und wenn das Haus sowieso nur noch 5 Jahre stehen bleibt, dann würde ich das bestenfalls beobachten, aber ansonsten nichts unternehmen.

    Darf ich fragen warum das Haus nicht einmal 50 Jahre alt werden darf? Ist es in so schlechtem Zustand?
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  7. #6
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    Nein, es tröpfelt nicht eimerweise rein, zum Glück nicht. Nur gestern, bei dem wirklich sehr heftigen Schlagregen mit Sturm kam was durch. Das werde ich aber beheben lassen. Da ist vor Ewigkeiten ein Gratstein verrutscht, aber da hat es nie rein geregnet. Nur gestern halt, weil der Wind von einer anderen Seite kam (was in 99% der Fälle nie so ist). Ist dann auf die Folie getropft, mit der der Dachboden-Boden ausgelegt ist. Hab nen Eimer drunter gestellt und gut war.

    Das Haus ist ein Fertighaus von 1972, was geerbt wurde. Und so langsam fallen jetzt auch mal Sanierungen an. Man kann dort sicherlich noch länger drinne wohnen, aber für unsere Familienplanung passt die Aufteilung nicht. Das erste Kind ist im Anmarsch und mit nem zweiten wird es dann auf Dauer zu eng. Da das Grundstück aber traumhaft ist, wollen wir da dann neu bauen. Daher der Abriss in ca. fünf Jahren, weil dann auch finanzielle Aspekte des Abtrages erledigt sind.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Zilli84 Beitrag anzeigen
    Das Haus ist ein Fertighaus von 1972, was geerbt wurde. Und so langsam fallen jetzt auch mal Sanierungen an.
    Dann kann sich der Abriss lohnen, bevor man viel Geld in die Sanierung steckt.

    Das entspricht übrigens auch meiner Erfahrung, aber ich wurde hier schon schräg angeschaut, wenn ich gesagt habe, dass man bei der Wertermittlung mancher Häuser die Nutzungs- bzw. Restnutzungsdauer geringer ansetzen sollte. Wir vergessen gerne, dass schon lange nicht mehr für x Generationen gebaut wird, und parallel die Ansprüche so schnell steigen, dass auch jüngere Häuser einfach "wert"los sind. Das bedeutet ja nicht, dass man sie nicht mehr bewohnen kann.
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  9. #8
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    Ja, groß sanieren wollen wir nicht mehr. Ich lasse jetzt nochmal die Fenster aufbereiten und mach es drinnen nochmal schön. Dann ist aber auch Ende. Energetisch gesehen, ist so ein Haus natürlich auch die Katastrophe. Fängt bei der dünnen Außenwand an, dann die Fenster und der ungedämmte Dachstuhl. Ich bin ja schon froh, dass unsere Bremer Winter nicht ganz so streng sind und ich nicht so viel heizen muss. Ob wir dann aber massiv bauen oder auch wieder in Fertigbauweise, weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall wird es aber seniorengerecht, auch wenn ich erst 31 bin. Aber man wird ja nicht jünger ;-).
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  10. #9

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    Klingt vernünftig.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Klingt vernünftig.
    Dem schließe ich mich an.
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    Zitat Zitat von Zilli84 Beitrag anzeigen
    wird es aber seniorengerecht, auch wenn ich erst 31 bin. Aber man wird ja nicht jünger ;-).
    Ich würde das nicht zu wichtig nehmen, keiner weiß was in 30 oder 40 Jahren ist. Manche können noch mit 80 Leitern hoch klettern. Der nächste ist mit 60 schon ein Pflegefall.

    Ich plane sowas nicht, weil man es sowieso nicht kann. Ich sehe lieber positiv in die Zukunft und suche mir jetzt schon mein Fully für meinen 70igsten Geburtstag aus.
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  14. #12

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    kaputte Dachsteine solltest Du grundsätzlich ersetzen.
    Das Dach gehört natürlich auch von außen inspiziert, um kaputte Dachsteine zu lokalisieren.
    Scheinstellen bedeuten nicht automatisch, daß Dachsteine kaputt sind!

    Wenn wirklich Dachsteine kaputt sind, insbesondere quer gerissene Steine, dann läuft es bei Dauerregen anständig auf die Unterspannbahn.
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