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Tiefe Regenwasserleitung

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  1. #1

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    Unglücklich Tiefe Regenwasserleitung

    Hallo zusammen,

    bei mir wurden die Regenwasserleitung so verlegt, dass sie zum Teil nur 30-35cm unter der Erde liegen:
    IMG_5832.jpgIMG_5838.jpg
    Auf den Bildern sieht man eine Latte die auf dem Streifenfundament der Garage liegt und einen Zollstock der den Abstand zur Oberkante der PVC Rohre misst.
    Mit der Kanalbaufirma (inzwischen Insolvent) stehe ich inzwischen auch wegen anderer Unstimmigkeiten (gehörige Abweichung bei den Maßen in der Rechnung) vor Gericht.

    Von dem was ich bisher gelesen, sollten die Rohre wegen Frostsicherheit und Tragfähigkeit mindestens 80cm tief liegen.
    Gibt es bezüglich der Tiefe beim Verlegen von Rohren gesetzliche Regelungen, an welche sich die Kanalbaufirma hätte halten müssen (zum Beispiel VOB oder BGB).

    Gruß
    Stephan
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  2. Tiefe Regenwasserleitung

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    eigentlich sind es drei Themen:

    a) welche Tiefenlage sieht die Planung vor? Wurde nach Plan gebaut?
    b) Frostschutz
    Mindestüberdeckung ist regional abhängig, weniger als 80 cm sind mir aber nicht bekannt.
    Oft gibt es bei zu geringer Überdeckung in der Praxis keine Probleme, aber garantieren kann das dir keiner.
    c) Tragfähigkeit
    Angaben zur Mindestüberdeckung der bei dir verwendeten Rohre finden sich in der Verlegeanweisung des Herstellers zu den bei dir verlegten Rohren. Ist dann noch abhängig davon, was später auf der Fläche oberhalb der Rohre für Lasten auftreten.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Vielen Dank für die sehr rasche Antwort.

    b) und c) entsprechend dem was ich erwartet habe.

    Hier muss ich nur noch einen Paragraphen oder ähnliches finden, der mir erlaubt das den Juristen auch verständlich zu machen.

    Aber gerade a) ist ein guter Hinweis, dem werde ich nachgehen.
    Ich werde recherchieren nach welchen Plänen die gearbeitet haben.
    Wenn es nämlich ein bisher unbemerkter Planungsfehler des Architekten ist, dann kann ich die Versicherung des Architekten in die Pflicht nehmen, die ist wahrscheinlich zahlungsfähig.
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  5. #4

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    Solche Sparbrötchen-Schlaules kann ich besonderns gut haben.

    Hier muss ich nur noch einen Paragraphen oder ähnliches finden, der mir erlaubt das den Juristen auch verständlich zu machen.
    Ein Weichwarenwickler, der seinen Anwalt mit Baufachregeln füttern will.

    Wenn es nämlich ein bisher unbemerkter Planungsfehler des Architekten ist, dann kann ich die Versicherung des Architekten in die Pflicht nehmen, die ist wahrscheinlich zahlungsfähig.
    Dazu müsste Dein Architekt erstmal einen gesonderten Auftrag für Planung und Bauleitung der Entwässerungsanlagen des Hauses von Dir bekommen und auch bezahlt bekommen haben!
    Hat er das?
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  6. #5
    wasweissich
    Gast
    Vor allem ist die messung an sich ein witz .

    Der garagenboden und damit das fertiggelände liegen doch nicht 12 cm unter OK streifenfundament .... oder doch ?
    Wäre aber mehr als innovativ ......

    Und wenn die leitung auch noch unter der garage verläuft ,kanst du mit deiner messerei und den 80 cm höchstens den anwalt der gegenseite erheitern ....
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  7. #6

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    ich sehe da kein vernünftiges Verhältnis zwischen Chance und Risiko, wegen einer angeblich zu wenig tief verlegten Dachrinnenleitung eine juristische Auseinandersetzung an mehreren Fronten anzuzetteln.
    Wenn der Tiefbauunternehmer insolvent ist, ist der eh raus. Und die Haftpflichtversicherung eines Planers wird gewiss nur darauf warten dir Geld anzuweisen.
    Wenn du willst, ist die Leitung an einem Samstagnachmittag so gemacht wie du sie haben willst. Das kostet dich wahrscheinlich nicht mehr als die andere Lösung.
    Und kein ewiges Hin und Her mit Anwalt und Gericht etc.
    Aber das muß jeder selbst wissen was ihm mehr wert ist
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