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Gastank unterirdisch einbauen

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  1. #1

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    Gastank unterirdisch einbauen

    Hallo,

    was muss ich beim Einbau eines unterirdischen Tanks beachten?
    Wie ist der Einbau auszuführen?
    Wer darf welche Arbeiten übernehmen (bezogen auf Eigenleistung)?
    Wer kontrolliert den korrekten Einbau und Anschluss des Tanks?

    Im Anschluss wäre ich noch für Hinweise dankbar, wo man generell so einen Tank beziehen kann.

    Der Tank wird gekauft und nicht gemietet.

    Gruß Sebastian
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  2. Gastank unterirdisch einbauen

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  3. #2
    SteveMartok
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    Hallo und guten Tag,

    meinen Sie nicht, dass Sie dass lieber eine Fachfirma machen lassen sollten angesichts Ihrer Fragen???
    Ein Gastank ist nun wirklich keine Sache für Laien!
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  4. #3
    Themenstarter

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    Das beantwortet nicht meine Fragen.
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  5. #4

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    Dann anders: Außer dem Loch buddeln kannst und darfst du da nichts machen.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Ich denke nicht, dass meine Fragen so schwer zu beantworten sind.

    Wenn ich nur das Loch machen darf, wie hat das konkret auszusehen, und wer macht dann den Rest (Anschluss und Prüfung)?
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Basti12345 Beitrag anzeigen
    wie hat das konkret auszusehen
    Willst DU von UNS hier im INTERNET eine KOSTENLOSE Planung (für die wir dann haftbar sind)? Wohl kaum.

    PS: Fang mit einem Baugrundgutachten an, das Tragfähigkeit und Wasserstand wiedergibt.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Basti12345 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    was muss ich beim Einbau eines unterirdischen Tanks beachten?
    Ich befürchte, dass Du Dir das zu einfach vorstellst.
    Grundlage Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU, und damit eine Menge weiterer Normen und Technischer Regeln (TRBS (Bsp.: 3146), TRGF, TRF(Bsp:2012)......), da fällt die LBO schon gar nicht mehr in´s Gewicht, obwohl natürlich auch die einzuhalten ist. Bauunternehmen kümmert sich um die Grube, verdichten, Mindestabstände, Auftriebsicherung usw. und bescheinigt das natürlich. Hersteller (oder beauftragtes Subunternehmen) kümmert sich um die Anlieferung inkl. Einsetzen, und bescheinigt auch das. Danach kommt Verfüllen und Abdecken, auch das ist zu bescheinigen. prüfung der Hülle, Isotest etc. ist sowieso selbstverständlich.

    Den Anschluss des Tanks übernimmt üblicherweise ein HB mit entsprechender Sachkunde. Am Ende steht dann der Sachveständige, der je nach Tankgröße sowieso erforderlich wird, für die regelmäßig wiederkehrenden Prüfungen sowieso.

    Ach ja, genehmigungsfrei im Sinne der LBO bedeutet nicht, dass man auf die Prozedur verzichten kann.

    Die ganze Sache ist ein bisschen umständlich, aber letztendlich möchte niemand, dass sich Dein Tank mal selbständig macht und als Sputnik in einer Erdumlaufbahn kreist. Wenn Du Klarheit haben möchtest, dann solltest Du Dich zuerst mal mit dem bauamt in Verbindung setzen, und prüfen, ob ein Erdtank überhaupt zulässig ist. Dann einen SV anrufen der Dir genau erklären kann, was, wo, wie erforderlich wird. Ich würde an Deiner Stelle auch das Thema Kosten rechtzeitig ansprechen, nicht dass hier noch Überraschungen lauern.
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  9. #8
    Themenstarter

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    In welchen Fällen kann denn ein unterirdischer Tank unzulässig sein?

    Und was bedeutet die Abkürzung HB?
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Basti12345 Beitrag anzeigen
    In welchen Fällen kann denn ein unterirdischer Tank unzulässig sein?
    Das musst Du diejenigen fragen die sich das ausdenken, ich kann dafür keine logische Antwort liefern.
    Manchmal muss man es aber auch nicht verbieten, es genügt bereits, wenn man die Anforderungen so hoch schraubt, dass kein Mensch diese Variante wählt. Bsp.: hoher Grundwasserstand, Hochwassergefahr, Anforderungen an Auftriebsicherung, Leitungsverlegung in´s Gebäude usw. Wenn sich dann der Preis für eine fachgerecht zu erstellende Tankanlage mehr als verdoppelt, ist das Thema auch vom Tisch.

    Zitat Zitat von Basti12345 Beitrag anzeigen
    Und was bedeutet die Abkürzung HB?
    Heizungsbauer.
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  11. #10

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  12. #11
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    Ein Baugrundgutachten wird vor Baubeginn gemacht, dann weiß ich wie es mit Grundwasser aussieht. (Müssen wir ohnehin wissen wegen dem Keller)

    Aber gut nun habe ich erstmal ein paar Fakten. Danke!

    War doch garnicht so schwer oder? ;-)
    Ich baue ja nicht jeden Tag so nen Tank ein.

    Gruß
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  13. #12

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    Hier mal ein paar grundlegende Maße: Ich hoffe, die Kollegen nehmen mir die Anleihe aus dem Flüssiggashandbuch nicht übel.
    Viele Gründe gegen einen unterirdischen Einbau gibt es in der Tat nicht.
    Einige Bedingungen sind jedoch zu erfüllen:
    - Sandbett mind. 20 cm, Korngröße max. 3mm.
    - Erdeckung mind. 50 cm
    - Mindestabstand von 80 cm zu Kabeln, Leitungen und Fundamenten
    - bei Grundwasser mind. 1,3-facher Auftriebsschutz.

    Die Vorschreiber haben Recht, wenn sie betonen, dass die Erdarbeiten das Einzige sind, was Du bei ausreichender Sachkunde selbst machen darfst.


    Gruß
    Thomas
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  14. #13

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    Wenn Du sowieso einen Keller bauen lässt, dann soll der doch gleich die Grube für den Tank mit ausheben, verdichten, Sand rein, und dann bescheinigen, dass es ordnungsgemäß gemacht wurde. Wenn das haus geplant wird, dann kann der Architekt auch gleich die Position des Tanks planen und darauf achten, dass Abstände etc. eingehalten werden. Denn, auch für die Platzierung auf dem Grundstück gibt es Vorgaben (darf nicht überfahrbar sein etc.).
    Das Einparpotenzial durch Selbsteinbau liegt dann bei Null Euro.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    dass die Erdarbeiten das Einzige sind, was Du bei ausreichender Sachkunde selbst machen darfst.
    Wobei die Sachkunde schon das Problem sein dürfte, und irgendwer muss den fachgerechten Einbau bescheinigen. Das wird gerade bei einem Gastank niemand blind unterschreiben.
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  17. #15

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    In welcher Vorschrift kann man nachlesen, in welcher Form und durch wen ein fachgerechter Einbau zu bescheinigen ist, R.B.?
    Ist es eine von den in #7 genannten?
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