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Haus zum Selbstabbau

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  1. #1

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    Haus zum Selbstabbau

    Hallo,
    wir haben ein tolles Finnmark-Haus, das uns leider zu klein wird.
    wir wollen uns vergrößern, aber finden es ansich zu schade, wenn unser Häuschen der Abrissbirne zum Opfer fallen muss, da es erst 2006 erbaut wurde.
    Daher würden wir es gerne zum Selbstabbau anbieten...hat jemand damit Erfahrung oder kann uns Tipps geben?


    Das Haus hat eine Grundfläche von 6,50m x 10,00m plus Vorbau von 3,50m x 4,50m (Wohnzimmerteil) - ca. 68qm - sowie ein ausbaufähiges 35°Grad-Dach (siehe Bilder und auch Grundriss).
    Es hat ein Schlafzimmer, ein Arbeitzimmer/Kinderzimmer, ein Wohnzimmer mit offenem Bereich zur Küche. Außerdem ist ein Vorratsraum/HWR ein Badezimmer und ein Abstellraum neben dem Bad vorhanden. Vom "Abstellraum" haben wir zurzeit einen Durchbruch zum Flur und damit Platz für eine Treppe ins Dachgeschoss geschaffen.
    Es ist ein Holzständerbauwerk. Der Boden ist ebenfalls auf Holzbasis (Thermofusboden), so dass dieser ebenfalls abgebaut werden kann.
    Das Haus kann also als "geschlossenes" Haus wieder aufgebaut werden.
    Die Wandisolierung ist gut - wir hatten es immer warm.
    Der Dachbereich kann ausgebaut werden, erreicht aber nur im Firstbereich eine Höhe von 2,20m (?)... zum Schlafen und Spielen oder als Lagerraum aber völlig ausreichend.
    Das Haus kann noch besichtigt werden.
    das Haus müsste bis Ende März 2016 komplett abgebaut werden

    Falls jemand Interesse hat oder jemanden kennt, der Interesse haben könnte...bitte melden


    gruß biggi
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  2. Haus zum Selbstabbau

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Du solltest vielleicht noch ein paar Infos ergänzen (neben der Preisvorstellung):

    a.) Ist der Abbau bereits genehmigt? Dir ist sicherlich bekannt, dass man ein Haus nicht so einfach abbauen darf. Es geht ja schließlich nicht um einen Wohnwagen den man einfach umparken kann.
    b.) Ist der Dachausbau genehmigungsfähig? Statik? Du versprichst ja, dass das DG ausgebaut werden kann, also sicherst Du dem Käufer eine Eigenschaft zu. Ich würde mal vermuten, dass angesichts der Firsthöhe ein Ausbau nie vorgesehen war. Ein Käufer könnte Dir das Ding 4 Wochen später wieder auf den Hof stellen, oder zumindest sein Geld (oder einen erheblichen Teil) zurück verlangen.
    c.) Beheizung?
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  4. #3
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    Hallo,

    danke für deine Rückmeldung....

    zu a) .. ja, der Abbau darf stattfinden.. habe beim Bauamt nachgefragt...schriftlich per mail..

    zu b)... Dachausbau dürfte gemacht werden... meines Wissens wird keine Baugenehmigung benötigt.. allerdings hast du Recht, dass vom Erbauer kein Ausbau geplant war...
    Das Dach ist ein Pfettendach mit 2 stehenden Pfetten...
    danke für den Hinweis bzgl. "Eigenschaften"...werde ich ändern, denn zusichern werde ich nichts, zumal ich keine statischen Unterlagen habe....äh.. wie kann ich das in meinem beitrag ändern? grübel...

    zu c) das Haus läuft über "Steckdose", ergo Strom aus der Steckdose.... wer eine andere heizung haben möchte, muss diese dann selber einbauen...
    insofern sind keine heizungsleitungen im Weg .-)

    danke für die Hinweise
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  5. #4
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    so.. jetzt noch einmal mit Änderungen :-)


    Das Haus hat eine Grundfläche von 6,50m x 10,00m plus Vorbau von 3,50m x 4,50m (Wohnzimmerteil) - ca. 68qm - sowie ein 35°Grad-Dach (siehe Bilder und auch Grundriss).
    Es hat ein Schlafzimmer, ein Arbeitzimmer/Kinderzimmer, ein Wohnzimmer mit offenem Bereich zur Küche. Außerdem ist ein Vorratsraum/HWR ein Badezimmer und ein Abstellraum neben dem Bad vorhanden. Vom "Abstellraum" haben wir zurzeit einen Durchbruch zum Flur und damit Platz für eine Treppe ins Dachgeschoss geschaffen.
    Es ist ein Holzständerbauwerk. Der Boden ist ebenfalls auf Holzbasis (Thermofusboden), so dass dieser ebenfalls abgebaut werden kann.
    Das Haus kann also als "geschlossenes" Haus wieder aufgebaut werden.
    Die Wandisolierung ist gut - wir hatten es immer warm.
    Der Dachbereich erreicht aber nur im Firstbereich eine Höhe von 2,20m (?)... zum Schlafen und Spielen oder als Lagerraum aber völlig ausreichend.
    das Haus wurde bisher mit Elektroheizung beheizt, also sind keine Heizungsrohre vorhanden.
    Das Haus kann noch besichtigt werden.
    das Haus müsste bis Ende März 2016 komplett abgebaut werden

    Falls jemand Interesse hat oder jemanden kennt, der Interesse haben könnte...bitte melden


    gruß biggi
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  6. #5

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    Zitat Zitat von biggi2011 Beitrag anzeigen
    zu a) .. ja, der Abbau darf stattfinden.. habe beim Bauamt nachgefragt...schriftlich per mail..
    Achte darauf, das nicht jeder das Haus abbauen darf.

    Zitat Zitat von biggi2011 Beitrag anzeigen
    zu b)... Dachausbau dürfte gemacht werden... meines Wissens wird keine Baugenehmigung benötigt.. allerdings hast du Recht, dass vom Erbauer kein Ausbau geplant war...
    Das Dach ist ein Pfettendach mit 2 stehenden Pfetten...
    danke für den Hinweis bzgl. "Eigenschaften"...werde ich ändern, denn zusichern werde ich nichts, zumal ich keine statischen Unterlagen habe....äh.. wie kann ich das in meinem beitrag ändern? grübel...

    Weise Entscheidung. Das hat nämlich nichts mit genehmigungsfrei zu tun. Fehlende statische Unterlagen bedeuten, dass diese neu erstellt werden müssen.

    Zitat Zitat von biggi2011 Beitrag anzeigen
    zu c) das Haus läuft über "Steckdose", ergo Strom aus der Steckdose.... wer eine andere heizung haben möchte, muss diese dann selber einbauen...
    insofern sind keine heizungsleitungen im Weg .-)
    Achte darauf, dass vorher die Versorgungsleitung(en) fachgerecht getrennt werden. Für Elektro also einen Eli holen, für Wasser Abwasser.... usw.
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  7. #6

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    Reiß das Zeug weg. Selbst wenn sich einer findet, der das bis März abbauen will, was machst, wenn er es nicht tut? Den Bau verschieben? Wenn Du's mal verkauft/verschenkt hast kannst auch nimmer so einfach den Bagger holen wenn derjenige welcher plötzlich keine Zeit/Lust/Verwendung etc. mehr hat.
    Sofern Du also an Deinem Termin hängst, mach dort noch eine letzte, würdevolle Abrissparty und dann ab zur thermischen Verwertung
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  8. #7

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    Wobei die thermische Verwertung eine ganz heile Sache ist, hier ist fachgerechte "Entsorgung" angesagt.
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  9. #8
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    hi,
    wenn sich wer findet, der das Häuschen abbauen und nutzen kann/will....wäre schön.. ist einfach zu schnuckelig für die "Mülltonne"... :-(
    natürlich muss ein Vertrag gemacht werden und sollte das Haus nicht bis März abgebaut sein, ist der Vertrag eben nicht erfüllt und wird ungültig/aufgelöst... das muss auch irgendwie in den Vertrag rein..
    naja und dann müssen wir sehen, was wir evtl. noch verwerten können und der Rest kommt dann weg...
    aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass das Häuschen einem anderen eine schnuckelige Unterkunft gibt..als Ferienhaus oder sonst irgendwas...egal...
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  10. #9
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Achte darauf, dass vorher die Versorgungsleitung(en) fachgerecht getrennt werden. Für Elektro also einen Eli holen, für Wasser Abwasser.... usw.

    jupp..klaro... sollte selbstverständlich sein...
    wir haben das "Glück", dass der Hauptanschluss vom E-Werk außerhalb des Gebäudes liegt und insofern der Elektriker erst einmal nur die Leitung ins Haus abklemmen muss..
    für Wasser mus dann auch der Fachmann "abdrehen" :-)
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  11. #10

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    Zitat Zitat von biggi2011 Beitrag anzeigen
    hi,
    ....wäre schön.. ist einfach zu schnuckelig für die "Mülltonne"... :-(
    .
    Sehe ich auch so. Für den richtigen Anwendungsfall sicherlich keine schlechte Lösung. Meine Beiträge sollten auch niemanden davon abhalten, ich wollte nur auf ein paar Punkte hinweisen damit man sich späteren Ärger erspart.
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  12. #11
    Themenstarter

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    @R.B.
    vielen Dank... hatte deinen Kommentar auch so verstanden...als Hinweis...und dafür..DANKE... manche Dinge übersieht man leider leicht und dann ist es schön, wenn man darauf aufmerksam gemacht wird...

    solltest du jemanden kennen, der so ein schnuckeliges Haus gebrauchen könnte...dann bitte melden
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12
    Avatar von rose24
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    ...ist leider zu weit weg - aber für einen Abbruch fände ich es auch zu schade!
    Ein weiteres Problem könnte sein, dass derjenige, der es abbaut auch noch rechtzeitig eine Genehmigung für den Wiederaufbau braucht!
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  15. #13

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    Notfalls kannst du es "spenden", als Vereinsheim, statt Traglufthalle, ...? Vielleicht helfen Dir lokale Zeitungen?
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