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umbau einer scheune als lebensprojekt

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  1. #1

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    Idee umbau einer scheune als lebensprojekt

    hallo zusammen,

    ich habe mir vorgenommen einen alten bauernhof irgendwo max. 100km von berlin zu finden und umzubauen. im optimalfall gäbe es schon ein bewohnbares plätzchen ansonsten kann ich mir vorstellen erstmal einen camper oder so hinzustellen.
    das projekt die scheune bewohnbar zu machen motiviert mich am meißten.
    ich habe die letzten 2 monate damit verbracht mich in diversen bereichen (hauptsächlich bautechnischen dingen) zu informieren und viele youtube videos/dokus, forenbeiträge und berichte von leuten mit ähnlichen vorhaben abgegrast.
    ich habe mir bislang 3 grundstücke angeschaut um mal einen ersten visuellen eindruck zu bekommen was da auf mich zukommt.
    mich würde interessieren, wie ihr an die sache rangehen würdet wenn ihr:
    -dem projekt 100% eurer zeit und energie widmen könntet
    -maximal viel in eigenleistung erzielen wolltet (damit meine ich alles was gesetzlich nicht geht)
    -zeit keine rolle spielt
    -so kostengünstig wie möglich davon kommen möchtet aber trotzdem ein tolles ergebnis im visier habt

    bei der internetrecherche bin ich (nicht überraschender weise) auf viele warnungen aber auch negativität gestoßen.
    als ich mit 16 aus der schule raus bin um selbstständig geld zu verdienen, war das jedoch auch der fall. jetzt bin ich 24, habe meine eltern teilweise finanziell unterstützt und "baue mir ein haus" mit eigenkapital.
    ich würde mich also freuen wenn ich von euch motivierende und hilfreiche kommentare bekomme, in berücksichtigung meiner spezifischen situation, und sich das "lass es lieber" in grenzen hält Smile
    lieben dank an euch und eine schöne weihnachtszeit.

    hier ein link zu meinem neuen desktophintergrund:
    http://i3.haus.de/files/bauideen/bil...uhlgalerie.jpg

    wenn eventuelles interesse an einer zusammenarbeit in jeglicher weise besteht oder jemand etwas ähnliches macht oder vor hat würde ich mich auch über einen email austausch freuen oder eine PN. vlt hat ja jemand auch ein interessantes grundstück im angebot (?)
    projektbauernhof@hotmail.com
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  2. umbau einer scheune als lebensprojekt

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Wir hatten auch mal so ein Projekt im Auge. Tatsächlich ist es an der Planbarkeit gescheitert. Wir haben keinen Architekten gefunden, der hier zu einem vertretbaren Preis mit eingestiegen wäre. Allein das Dämmkonzept bei so einem Projekt ist so aufwendig, teuer und - trotzdem kritisch, dass man mit einem neuem Rohbau besser fährt. (Dort kann man übrigens auch alte Balken sichtbar integrieren.) Alles selber machen - à la "Schnäppchenhäiser" - wäre eine Möglichkeit, doch das wird nicht zu einer komfortablen Wohnlösung führen und konkrete Ratschläge in dieser Richtung wirst Du hier auch nicht bekommen.
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  4. #3

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    naja, das beißt sich aber gehörig, mit: " -so kostengünstig wie möglich davon kommen möchtet aber trotzdem ein tolles ergebnis im visier habt..."

    ich möchte dir nix unterstellen, aber dafür reicht dein geldbeutel ganz und gar nicht.
    nicht mal ansatzweise.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von qwertzuio Beitrag anzeigen
    Wir hatten auch mal so ein Projekt im Auge. Tatsächlich ist es an der Planbarkeit gescheitert
    planbar ist doch möglich und auch kein Problem , du meinst es ist an der Finanzierung gescheitert
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  6. #5

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    Auf dem Bild sehe ich fast nur Verkehrsfläche und vielleicht 2 m² Wohnfläche. Dafür aber jede Menge nicht putzbarer Konstruktionen. In einer Scheune stört es keinen, wenn man nicht aus dem Fenster sehen kann, in meinen Wohnräumen würde ich das schon gerne tun.
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  7. #6
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    das bild finde ich vom design einfach inspirierend. ich gebe dir recht, dass es wohl nicht das praktischste zum wohnen ist.
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  8. #7
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    "ich möchte dir nix unterstellen, aber dafür reicht dein geldbeutel ganz und gar nicht.
    nicht mal ansatzweise."

    beißt sich auch ein bischen
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  9. #8
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    ich bin seitdem ich denken kann ein bastler, jedoch habe ich nie offiziell irgendedwas handwerkliches gelernt.
    im sommer sind wir früher jedes jahr 8 wochen zu verwandten nach amerika die ich mit kaum etwas anderem verbracht hab als sachen zu bauen - größtenteils holz. ich erinnere mich an einen sommer (war ich wohl 13 oder 14) in dem ich in der, unserem haus gegenüberliegenden sackgasse, mit hilfe des befreundetem nachbar (gleiches alter) einen skatepark mit half pipe und diversen anderen rampen errichtet hab.
    etwas aktueller habe ich meiner mutter auf ihrem land geholfen eine 25m² hütte zu bauen und diverse andere kleinigkeiten wie ein kleines holzzelthäusschen und einem schuppen.

    ich arbeite haupsächlich vorm bildschirm und habe vor nem monat wieder einen starken drang bekommen handwerklich aktiv zu werden. schön finde ich einfach die idee alte baustoffe wiederzuverwenden.
    nach ein bischen internetrecherche habe ich einen werkstatt 15 minuten mit der ubahn enfernt gefunden, die auf spendenbasis, hobbyhandwerker rumtüfteln lässt.
    auf ebay kleinanzeigen hab ich ein angebot gefunden bei dem diverse rausgerissene dielen und balken zu verschenken waren.
    https://gyazo.com/9bb7bbf03d616f3c839823d0349961c7
    https://gyazo.com/5b8e6ae32a21495da739d84eaae290d7

    hab mir ein paar brauchbare teile raufgeladen und ab in die werkstatt.ne woche später seht das resultat in meinem schlafzimmer.
    https://gyazo.com/f92a157b8a9be136eda69f2e04849054
    https://gyazo.com/42ca322c9f1fd356a77bcb74f6b8cf8a

    mein vater hat es letztens angeschaut und mich gebeten ihm im ähnlichen stil eine küche für seine eigentumswohnung zu bauen, die wohl im april fertig gebaut wird.

    offensichtlich ist mir klar, dass mein jetziges vorhaben wohl etwas größtenwahnsinnig erscheint, aber das bin ich nun mal und um ehrlich zu sein äusserst gut gefahren damit bis jetzt. ich bin generell sehr risikobereit, da ich der meinung bin auf anderem wege komme ich in keinem bereich auf den standard den ich mir selber setze und 0815 ist nicht was der liebe gott für mich vorgesehen hat. ich sags mal so: man fliegt oft auf die fresse, aber wenn was klappt, dann hauts rein.

    um es etwas anschaulicher zu machen: wenn ich jetzt €200k in dieses projekt investiere und am ende nichts bei rumkommt, wäre das bei weitem nicht der größte niederschlag bis jetzt (zumindes finanziell gesehen. moralisch - vielleicht).
    momentan geht meine zeit in umfassende recherche wo ich gesetzlich und sicherheitstechnisch (elektrizität und statik traue ich mir nicht ansatzweise zu) tatsächlich geld ausgeben MUSS.
    ich hätte kein problem damit eine mauer zu bauen um sie anschließend noch mal bauen zu müssen. grundsätzlich jedoch traue ich mir viel selber zu und auch die fähigkeit jemand kompetenten zu finden, der mir bei den sachen, bei denen dies nicht der fall ist, zu finden.
    wenn ich mir bei etwas nicht sicher bin, lasse ich mir so viel zeit, bis ich es bin. ein alter bekannter arbeitet seit einer weile an einem eigenen "minihaus" für das ich ihm letztens angeboten habe, für die erfahrung, bei jeglichen arbeiten zu helfen.
    mein vater war bis vor 5 jahren als architekt und professor tätig. ich bin bis heute der meinung, dass meine lebensentscheidungen ihn zum teil motiviert haben seitdem lieber seinem traum als (mittlerweile relativ gesehen erfolgreichem) künstler zu verwirklichen. auf jeden fall ist er bereit mich so viel ihm die zeit erlaubt bei dem projek zu unterstützen.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von tobitobi Beitrag anzeigen
    i
    um es etwas anschaulicher zu machen: wenn ich jetzt €200k in dieses projekt investiere und am ende nichts bei rumkommt, wäre das bei weitem nicht der größte niederschlag bis jetzt (zumindes finanziell gesehen. moralisch - vielleicht).
    momentan geht meine zeit in umfassende recherche wo ich gesetzlich und sicherheitstechnisch (elektrizität und statik traue ich mir nicht ansatzweise zu) tatsächlich geld ausgeben MUSS.
    Apropo Finanzen: Ich wuerde bei der Standortsuche mal mit im Hinterkopf behalten, das es Foerderprogramme (ILE, LEADER, EFRE...) gibt, die besonders fuer Entwicklungen im laendlichen Raum konzipiert wurden. Gut moeglich, das sich damit die Finanzfrage drastisch entspannen laesst. Mit den schon genannten Stichworten wie alten Hof, Kultur, Kuenstler... scheinen mir da durchaus einige interessante "Foerdertatbestaende" vorstellbar. Hier in der Region wurden diverse Projekte im Rahmen der letzten Foerderperiode realisiert, mit Hoechstfoerderung bis 89%...Das Spektrum reichte dabei von A (alte Scheune in Ferienwohnung wandeln) bis Z (Zentralklaeranlagenanschluss)
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Zitat Zitat von karo1170 Beitrag anzeigen
    Apropo Finanzen: Ich wuerde bei der Standortsuche mal mit im Hinterkopf behalten, das es Foerderprogramme (ILE, LEADER, EFRE...) gibt, die besonders fuer Entwicklungen im laendlichen Raum konzipiert wurden. Gut moeglich, das sich damit die Finanzfrage drastisch entspannen laesst. Mit den schon genannten Stichworten wie alten Hof, Kultur, Kuenstler... scheinen mir da durchaus einige interessante "Foerdertatbestaende" vorstellbar. Hier in der Region wurden diverse Projekte im Rahmen der letzten Foerderperiode realisiert, mit Hoechstfoerderung bis 89%...Das Spektrum reichte dabei von A (alte Scheune in Ferienwohnung wandeln) bis Z (Zentralklaeranlagenanschluss)
    Gute Idee aber bei Förderprogrammen muss alles von Handwerkern ausgeführt werden. Eigenleistung wird nie gefördert.
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  13. #11
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    Vielleicht ein bisschen offtopic, aber am Sonntag bin ich über eine ganz nette Sendung gestolpert, die irgendwie zum Thema passt:

    die nordstory Spezial - Geschichten aus dem Gutshaus
    Mit Mut, Mörtel und ohne Millionen

    Im Gegensatz zu privaten Remmidemmisendern werden hier die Geschichten dreier Träumer unaufgeregt erzählt. Kann man sich wohl mal geben...
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