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  1. #1

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    Ölpreis / Pelletheizung... :D

    Hallo.
    *
    In den nächsten Jahren möchte ich einige Einzelmaßnahmen am Haus starten.
    Neues Dach, Kerndämmung, Flachdachdämmerung etc.
    Dafür müssen alle Projekte in einem Förderantrag zusammengefasst sein. (Relativ unbekannter Fördertopf)
    Meine bestende Ölheizung (NT) ist jetzt 30 Jahre alt, hat aber noch "super" Werte.
    "Noch die gute alte VIESSMANN" höre ich von den Heizungsbauern.
    *
    Ich möchte die Anlage trotzdem mittelfristig, aus vielen gründen, tauschen.
    *
    Geplant war lange eine Pelletanalge.
    Wenn ich mir jetzt so einige Angebote anschaue fällt mir das immer schwerer.
    Der Preisunterschied beträgt grob min. 5ooo-6ooo€ eingerechnet der besseren Förderung von Pellets.
    Bei einem Ölpreis von 0,8€L und 250€/t Pellet würde es 13 Jahre dauern bis sie amortisiert wäre.
    Und im Moment bei den Preisen 28 Jahre! :O
    Selbst wenn der Ölpreis sofort auf 1€ steigt dauert es 10 Jahre.
    Angepeilt wird ein Verbrauch am Ende von ca. 1500L Öl / 3,15to Pellets.
    *
    Glaskugel?!
    *
    Eigentlich widerstrebt es mir, aber sogar mittelfristig wäre Öl die günstigere Lösung...

    *
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  2. Ölpreis / Pelletheizung... :D

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  3. #2

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    Wenn man einen vorhandenen Öler wieder gegen einen Öler tauschen kann, ist der Aufwand natürlich geringer als wenn man einen Pelletkessel mit Lager und allem drum und dran zusätzlich aufbauen muss.
    Auch die Preise für die Kessel sind stark unterschiedlich, denn die Ölkesselhersteller hatten in den letzten Jahren mit einer Flaute zu kämpfen, während man Pelletkessel noch zu hohen Preisen verkaufen konnte.

    Bei solchen Vergleichen kommt es auch darauf an, welche Hersteller und Typ von Kessel man miteinander vergleicht. Man kann nicht sagen ein Pelletkessel kostet xxxx,- €, denn auch da gibt es Kessel bei denen die Hersteller meinen sie verkaufen Mercedes.

    Für Zahlen zu den Verbrauchskosten kann man nur spekulieren, hier spielen auch regionale Unterschiede eine Rolle. Pellets kostetn bei uns aktuell (> 5to) um die 200,- € inkl. MwSt. und Einblaspauschale. Dafür ist aber auch der Ölpreis aktuell extrem niedrig und Öl ist problemlos für deutlich unter 50Ct./Liter zu bekommen. Wie das im kommenden Jahr aussehen wird, oder in 5 Jahren, das kann niemand vorhersagen.

    Sollte Deine Rechnung ergeben, dass sich ein Pelletkessel innerhalb eines vernünftigen Zeitraums nicht amortisieren kann, und bei Dir Wirtschaftlichkeit oberste Priorität haben, dann würde ich selbstverständlich den Öler durch einen neuen Öler ersetzen.
    Ansonsten wäre zu überlegen, ob man beim Pelletkessel wirklich auf einen Mercedes setzen soll, oder ob es nicht preisgünstigere Alternativen gibt. Vielleicht sieht dann die Vergleichsrechnung schon wieder ganz anders aus.
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  4. #3

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    Ist bei dem beschriebenen Preisunterschied auch die Entsorgung der alten Öltanks mit eingerechnet?
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  5. #4
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    Nein, noch nicht.
    Da müsste ich mir mal eine Meinung einholen ob die Tanks von 1972 drin bleiben können.
    Sowohl voll bei der weitern Ölnutzung als auch leer. Bzw. ein Platzprobleme habe ich im Keller nicht.

    Irgendwann werden aber sicher neue fällig. Oder hält "thermoplast" > 50Jahre.

    Mal schauen was Roth dazu sagt?!
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  6. #5
    Themenstarter

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    Antwort von Roth.

    Kurzer Auszug:

    Generell sind die Heizöllagertanks aus Kunststoff auf einen sicheren Betrieb von 30 Jahren ausgelegt. Das bedeutet, die Behälter sind daraufhin geprüft, dass Sie eine Lebenserwartung von 30 Jahren mit doppelter Sicherheit gewährleisten. Diese „doppelte Sicherheit“ sollte man aber nicht ausreizen. Deshalb empfehlen die Hersteller nach dem Ablauf von 30 Jahren die Behälter zu ersetzen. Falls der Nutzer die Tankanlage weiter betreibt, macht er dies auf sein eigenes Risiko. Eine Absicherung dieses Risikos durch Dritte (Versicherung oder Produkthaftung) ist praktisch ausgeschlossen.

    Das war mir neu
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  7. #6
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    Falls der Nutzer die Tankanlage weiter betreibt, macht er dies auf sein eigenes Risiko.
    Ach ...
    Grundsätzlich ! ist der Nutzer einer Tankanlage IMMER heisst vom ersten Tage an in der "Betreiberhaftung".
    Nach zwei Jahren fängt schon der Hersteller an sich zu winden. nach fünf Jahren schließen die Anlagenersteller sich dem an.
    Bleiben 25 Jahre Betrieb ohne Hemd und ohne Höschen .... so what ?
    Kommts nach 25 Jahren dann wirklich noch drauf an ?

    Regelmäßig kommen andere Beweggründe ins Spiel.
    PE-Tanks aus dieser Fertigungszeit waren NICHT diffuisionsdicht, heisst sie neigen mehr oder weniger zum "stinken".
    Je länger die Behälterwandung dem Kontakt ausgesetzt war, desto mief .... wie stark es sich auswirkt ist regelmäßig von Anlage zu Anlage unterschiedlich.
    PE-Tanks brauchen einen öldichen Auffangraum. Ob die Instandhaltung mit sinnvollem Aufwand betrieben werden kann hängt von den Örtlichkeiten ab.
    PE-Tanks neigen zu Verformungen. Manche Tankanlagen machen nach 30 Jahren formmäsig nicht mehr unbedingt den selben Eindruck wie zum Zeitpunkt der Montage.
    PE-Tanks mögen keine UV-Belastung. Hier zeigt sich die Alterung meistens am deutlichsten.
    Gibts ein Fenster oder eine Öffnung durch die viel Sonnenlicht einstrahlen kann, kriegen die Behälter gerne mal nen Sonnenbrand und das Material versprödet.
    .... und noch einiges mehr.
    Was an "Alterungsfaktoren" an einer Anlage tatsächlich auftrat und auf die Tanks einwirkte muss immer im Einzelfall festgestellt werden. So gaaaaaanz einfache Hausfrauenrezepte gibts da ganz einfach nicht.

    Es gibt gute Gründe eine Tankanlage zu erneuern. Es gibt auch Tankanlagen aus Materialien die überstehen 50 Jahre lockerst.
    Meistens eine Frage des Invests, der Pflege und der Betriebsbedingungen ... und natürlich wird im Laufe der Zeit auch an den Vorschriften gedreht ...

    Im Übrigen das Leben ist ein einziges Risiko .... und auch noch zu 100% tödlich, trotzdem wirds versichert.
    Bislang fanden noch alle Betreiber einer Öllageranlage eine Versicherung die die Betreiberhaftung abdeckt, so sie das wollten.
    Fast regelmäßig ist das nur eine Frage der Versicherungsprämie.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  8. #7
    Themenstarter

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    Also steht so oder so ein neues Lager an. Ob Pellet o. Öl...

    Für die Amortisation sind die Ausgangswerte nicht unwichtig.
    Eine Ölheizung braucht zum Beispiel keinen Puffer mit Stillstandsverlusten über die nächsten Jahrzehnte...
    Und wie ich gesehen habe brauchen die neuesten Brennwert Heizungen den Schorni im Schnitt nur noch alle 3-5 Jahre!

    Und dann noch die Frage wieviel die Pellet/Brennwert Heizung mehr/weniger verbraucht.
    Ich hatte die Einsparung alte Ölheizung -> neue Ölbrennwert mal pessimistisch mit 15%, und Pellet -> Ölbrennwert mit 10% angedacht.

    Das ist sicher von Anlage zu Anlage unterschiedlich...
    55/35 o. 60/40 Auslegungstemperatur sollten möglich ein.

    So hat jeder Heizungsbauer aber sein eigenes Steckenpferd und empfiehlt das was er am besten "kann"...

    Geändert von R.B. (11.12.2015 um 12:27 Uhr) Grund: Name unwichtig
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  9. #8

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    Zitat Zitat von CRONOS Beitrag anzeigen
    Eine Ölheizung braucht zum Beispiel keinen Puffer mit Stillstandsverlusten über die nächsten Jahrzehnte...
    Das ist korrekt, sofern die Leistung passend gewählt wurde. Ansonsten könnte es zumindest theoretisch notwendig werden einen Puffer zu ergänzen damit der Kessel auf vernünftige Laufzeiten kommt.

    Zitat Zitat von CRONOS Beitrag anzeigen
    Und wie ich gesehen habe brauchen die neuesten Brennwert Heizungen den Schorni im Schnitt nur noch alle 3-5 Jahre!
    Das halte ich für ein Gerücht.
    Die Ermittlung von Abgasverlust und Rußzahl etc. nach BImSchV bei Kesseln < 12 Jahre erfolgt alle 3 Jahre, nach 12 Jahren dann alle 2 Jahre, die Abgaswegeüberprüfung nach KÜO alle 1 bzw. 2 Jahre je nach Brennstoff. Da üblicherweise HEL schwefelarm getankt wird, wären hier die 2 Jahre anzusetzen.

    Zitat Zitat von CRONOS Beitrag anzeigen
    Und dann noch die Frage wieviel die Pellet/Brennwert Heizung mehr/weniger verbraucht.
    Ich hatte die Einsparung alte Ölheizung -> neue Ölbrennwert mal pessimistisch mit 15%, und Pellet -> Ölbrennwert mit 10% angedacht.
    Einsparung von was? Geld? Brennstoff? Die ersten 15% verstehe ich noch irgendwie, aber die zweiten 10% verstehe ich nicht. Ich vermute Du meinst mit Einsparung die Einsparung in Form von "Euro", dann könnte ich mir das noch irgendwie vorstellen.
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  10. #9
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    Das halte ich für ein Gerücht.
    OK, ich hatte mir einen von B.... angeschaut mit Ölverdampfer und Lambdasonde der bis auf 5kw moduliert.
    Durch die Kombination schwefelarm & selbsteinstellend/Lambdasonde ist der Schorni nur noch 3-5 Jahre zu Besuch. Macht den Braten nicht fett, aber interessant...

    Tcha und die 10% Pellet-Brennwerth Unterschied sind ein Bauchgefühl für den generellen Mehrverbrauch.
    Pelletheizung=eine Ladepumpe mehr, Stillstandsverluste, keine Brennwertausnutzung, auf dem Papier schon niedrigerer Wirkungsgrad etc...
    Geändert von R.B. (11.12.2015 um 13:23 Uhr) Grund: Name ist egal
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  11. #10

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    Zitat Zitat von CRONOS Beitrag anzeigen
    Durch die Kombination schwefelarm & selbsteinstellend/Lambdasonde ist der Schorni nur noch 3-5 Jahre zu Besuch. Macht den Braten nicht fett, aber interessant...
    .
    Das ist definitiv falsch. Es gibt nach KÜO die Möglichkeit, dass bei einer Abgasregelung nur alle 3 Jahre (anstatt 2 Jahre) überprüft wird. BImSchV dann alle 5 Jahre, dazwischen aber noch die Feuerstättenschau (3 oder 4 Jahre, müsste ich jetz nachlesen).

    d.h. der Schorni kommt auf jeden Fall alle 3 Jahre vorbei, es wird nur nicht jedes Mal alles gemessen (wobei das an sich egal wäre, denn die Messung läuft ja sowieso automatisch, und ob da 1 Parameter mehr oder weniger gemessen wird......spart halt ein bisschen Gebühren).

    Bei einem Pelletkessel kann es zu 2 Besuchen pro Jahr kommen.

    Die Kosten für den Schornsteinfeger sind bei einem Pelletkessel mit Sicherheit höher.


    Tcha und die 10% Pellet-Brennwerth Unterschied sind ein Bauchgefühl für den generellen Mehrverbrauch.
    Pelletheizung=eine Ladepumpe mehr, Stillstandsverluste, keine Brennwertausnutzung, auf dem Papier schon niedrigerer Wirkungsgrad etc...
    OK. jetzt ist es klar was Du meinst. Es gibt zwar auch Pelleter bei denen die Hersteller eine direkte Anbindung an den Heizkreis empfehlen, somit wären die Speicherverluste außen vor, aber es kann schon sinnvoll sein hier mit Pufferspeicher zu arbeiten. Die Verluste sind schwer abzuschützen, je nach Wärmedämmung und Temperaturen vielleicht irgendwas um die 1kWh pro Tag.
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11
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    All Klarheiten beseitigt...
    Es war auch so gemeint, dass er alle 3 Jahre bzw. 5 Jahre kommt.
    (Rechne rechne... ...im Durchschnitt alle 1.875 Jahre)

    Aber für die 65€ Rechnung vom Feger im Jahr bekomme ich im Moment 150L Heizöl!!!
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  14. #12

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    Jepp. Die Kosten des Schorni sind nicht zu verachten, wobei man jetzt unterscheiden muss, warum er vor Ort ist, und dementsprechend sind die Gebühren dann höher oder niedriger.

    Mit den aktuellen Energiepreisen zu rechnen ist schwierig, wer weiß schon wie es nächstes Jahr oder in 5 Jahren aussieht. Heizöl ist momentan extrem attraktiv vom Preis her, doch das kann sich schnell wieder ändern. Vielleicht sind wir in 2 Jahren schon wieder bei 1,- €/Liter. Momentan sieht es zwar nicht danach aus, doch mit diesen Spekulationen haben sich schon einige eine blutige Nase geholt. Ich sehe jetzt schon die Schlagzeilen vor mir "Heizöl auf historischem Höchststand", wäre ja nicht das erste Mal dass der Heizölpreis durch die Decke geht. und täglich grüßt das Murmeltier.
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