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  1. #1

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    3fach glas bei 30cm poroton?

    hallo leute,
    wir wollen unsere fenster in unserer ddh bj 86 demnächst wechseln.
    verschiedene angebote wie von ist_egal, ist_auch_egal liegen vor.
    jetzt und das ganz unverhofft meinte der letzte kundendienstler beim beratungsgespräch das es mit hoher sicherheit probleme zwecks kondenswasser/schimmel geben kann wenn wir eine 3 fachverglasung bei unserem mauerwerk (poroton 30cm) nehmen würden da auf dem mauerwerk kein vollwärmeschutz vorhanden ist.
    die mauer hätte einen hohen wärmeleitwert und da die 3fach verglaung einen sehr niedrigen wert hätte würde es zu kondenswasser zwischen mauerwerk u fensterrahmen geben das zu schimmel führen würde.
    was sagt ihr dazu???
    Geändert von rolf a i b (27.12.2015 um 14:26 Uhr) Grund: produktnamen entfernt, bitte nub's beachten!
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  2. 3fach glas bei 30cm poroton?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Sind eure Scheiben im Winter von innen beschlagen?
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  4. #3

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    Welche Kennwerte hat denn das vorhandene Mauerwerk und die neuen Fenster konkret?
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  5. #4
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    unsere jetzigen scheiben(vermutlich von 1986) sind nicht beschlagen.
    die neuen fenster haben einen gesamtwert um die 0,8
    das mauerwerk laut poroton u wert nm:0,67 dbm:0,53
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  6. #5
    Themenstarter

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  7. #6

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    Hallo Jürgen,

    wenn es unglücklich läuft, verschiebst du deinen Taupunkt in die Wand.

    Dort kondensiert die Luftfeuchtigkeit und führt zu Problemen.

    Zur genauen Berechnung bitte auf einen Planer zurück greifen, dafür sind die da.

    Meine persönliche Meinung, ein zweifach- Wärmedämmglas reicht aus, warme Kante nicht vergessen!

    Gruß Matthias
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Metallmann Beitrag anzeigen
    wenn es unglücklich läuft, verschiebst du deinen Taupunkt in die Wand.
    Nein, nein und nochmal nein!!!

    Wenn es jetzt kein Kondensat auf den Scheiben gibt, kann eine Erhöhung der Raumluftfeuchte nur durch die bessere Luftdichte der neuen Fenster (Falzdichtung nicht ausgeleiert, Wandanschlußfuge luftdicht) entstehen.
    Das bei Montage neuer Fenster das Lüftungsverhalten zu ändern ist, sollte zum Grundberatungsbesteck jedes Fensterbauers gehören, der ohne bauherrenseitigen Planer ja die Planung mit übernimmt und damit in die Planerhaftung geht!

    Und wenn, dann gibt es in 99,999 % der Fälle Oberflächenkondensat = Schimmel.

    Eine schädliche Veränderung des Taupunkts innerhalb des Wandquerschnitts bei vorher funktionierendem Wandaufbau ist vielleicht theretisch rechnerisch durch den Ansatz höherer Rlf denkbar, praktisch aber mir nicht bekannt.
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  9. #8

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    Man sollte hier nicht nur den U-Wert der Wandfläche betrachten, sondern auch überlegen, ob und wo es Wärmebrücken geben könnte.
    Zudem darf man davon ausgehen, dass die neuen Fenster luftdicht sind, oder zumindest deutlich besser als die alten Fenster.
    Wie sieht die Nutzung aus? Lüftung?

    Über welche Wandflächen (m²) und Fensterflächen reden wir hier überhaupt? Vielleicht ist der Vorteil einer 3fach Verglasung gar nicht so groß wie erhofft.
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  10. #9

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    Hallo Ralf,

    habe ich denn nicht bei einem besseren U- Wert des Fensters gegenüber des U- Wertes der Wand eine wärmere Oberfäche des Fensters und damit eine kühlere Wand auf der Wasser kondensiert?

    Oder ist dieser Zustand in der Praxis vernachlässigbar?

    Gruss Matthias
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Zitat Zitat von Metallmann Beitrag anzeigen
    habe ich denn nicht bei einem besseren U- Wert des Fensters gegenüber des U- Wertes der Wand eine wärmere Oberfäche des Fensters und damit eine kühlere Wand auf der Wasser kondensiert?
    Rot = Ja
    Blau = Nein!

    Wenn überhaupt, dann ist die Wandoberfläche sogar minimalst wärmer (wegen der geringeren Wäremverluste durch die Fensterfläche).
    Allerwahrscheinlichst aber bleibt die Wandtemperatur gleich, weil ja die Raumtemperatur genauso hoch wie vorher ist (gleiches Wohnverhalten vorausgesetzt)
    Warum aber sollte mehr Feuchte auf der Wand oder gar im Wandquerschnitt anfallen, wenn sich die Temperaturen nicht verändern?
    Vor allem dann, wenn die Fenster nicht via Kondensation (Beschlagen) die Raumluftfeuchte bisher in Grenzen gehalten haben?

    Einzig die UWL (unkontrollierte Wohnraumlüftung) durch die Luftundichtigkeit der alten Fenster entfällt und muss durch zusätzliche manuelle oder mechanische Lüftung ersetzt werden
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  13. #11

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    Hallo Ralf,

    danke für die Erklärung!

    Auf das zwingend notwendige angepasste Lüftungsverhalten weisen wir unsere Kunden in Angebot und Auftragsbestätigung hin.

    Da mit der Modernisierung die Fenster- (Anschlüsse) innen absolut dicht sind.

    Gruss Matthias, der Metall besser kann!
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