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Alte Rohrleitungen: Heizkörper tauschen + Fußbodenheizung?

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  1. #1

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    Alte Rohrleitungen: Heizkörper tauschen + Fußbodenheizung?

    Moin,
    in unserem neuen Haus (BJ 1940) wurde 2009 eine neue Vissmann Ölheizung installiert. Die Rohrleitungen sind aber noch aus den 70er jahren. Olle Rippenheizkörper mit den dicken Rohrleitungen. Meine Fragen sind nun:

    1. Kann man an die alten Rohrleitungen, es sind ja relativ dicke Rohre neue moderne Heizkörper dran klemmen?

    2. Im EG wollen wir neuen Estrich legen in 2 Räumen + 1 Flur. Ich würde dort gerne eine Fußbodenheizung mit in den Estrich legen lassen. Kann man zusätzlich vom Heizungsrohr abgehen oder benötige ich dafür einen extra Heizkreislauf?

    3. Was würden rund 70 qm Fußbodenheizung legen kosten? Nur so ungefähr um zu wissen in welchem Preissegment ich mich bewegen würde.

    Danke
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  2. Alte Rohrleitungen: Heizkörper tauschen + Fußbodenheizung?

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Hansisolo Beitrag anzeigen
    1. Kann man an die alten Rohrleitungen, es sind ja relativ dicke Rohre neue moderne Heizkörper dran klemmen?
    Kann man theoretisch schon, aber wie so oft, kommt es auf die Details an. Abgesehen vom Zustand der Rohre, stellen sich auch so Fragen wie Einrohrsystem? Hydraulik? usw. usw.

    Zitat Zitat von Hansisolo Beitrag anzeigen
    2. Im EG wollen wir neuen Estrich legen in 2 Räumen + 1 Flur. Ich würde dort gerne eine Fußbodenheizung mit in den Estrich legen lassen. Kann man zusätzlich vom Heizungsrohr abgehen oder benötige ich dafür einen extra Heizkreislauf?
    Auch hier muss man sich die Verrohrung genauer anschauen. Dann kann man bei kleinen FBH Flächen über eine zusätzliche Regelstation arbeiten, eine Temperierung kriegt man auch über ein RTL Ventil hin, und es gibt noch weitere Möglichkeiten (bis hin zu Rohr im Rohr). Bei größeren Flächen sollte man einen zweiten Heizkreis aufbauen.

    Zitat Zitat von Hansisolo Beitrag anzeigen
    3. Was würden rund 70 qm Fußbodenheizung legen kosten? Nur so ungefähr um zu wissen in welchem Preissegment ich mich bewegen würde.
    Heizungsbauer fragen. Ohne die Umgebungsbedingungen zu kennen, kann so eine Schätzung nur in die Hose gehen. Was ist mit Dämmung? Bodenaufbau? usw. Die FBH selbst verursacht ja nur einen Teil der Kosten.
    Egal welchen Preis ich nun schreiben würde, es käme einem 6er im Lotto gleich wenn die Schätzung nachher wirklich stimmen würde.
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  4. #3
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    Ok verstehe. Wir sind in das Haus noch nicht eingezogen daher kann ich mit meinem heizungs Menschen noch nichts zeigen. Ich versuche nur grob zu kalkulieren mit welcher Größenordnung ich zu rechnen habe. Damit ich weiß ob es überhaupt in unserer Budget passt oder ob wir es sein lassen. Weil estrich muß auch noch gemacht werden.

    Ich frag mal so was würde es unter normalen Umständen etwa kosten und unter sehr schlechten Umständen. Wenn wir ins Haus können kann ich deb finalen preis klären. Wichtig ist erstmal eine grobe reichtung.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Hansisolo Beitrag anzeigen
    Ich frag mal so was würde es unter normalen Umständen etwa kosten und unter sehr schlechten Umständen. Wenn wir ins Haus können kann ich deb finalen preis klären. Wichtig ist erstmal eine grobe reichtung.
    Gerade bei so kleinen Flächen ist es schwierig. Rechnen wir mal mit 50,- € für die Dämmung, FBH-Rohre, Verlegung + 20,- € für den Estrich + 10,- € für Kleinkram (Verteiler etc.) dann käme ich auf etwa 80,- €/m².
    Dann muss der alte Estrich raus, evtl. braucht´s eine Ausgleichsschicht, vielleicht muss man den HKV bis in den Keller (bzw. zum Wärmeerzeuger) ziehen usw. Wer weiß, vielleicht hat man auch Glück, und es geht einfacher, aus der Ferne kann man das nicht beurteilen.
    Es könnte auch sein, dass die vorhandene Verrohrung so marode ist, dass diese sowieso getauscht werden muss, dann spielen die paar m² FBH sowieso keine Rolle mehr.
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  6. #5
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    Es ist immer das selbe "Spiel"
    ... es wird über einen Preis spekuliert ohne dass man die Randbedingungen kennt.
    Problem ist regelmäßig die vorhandene Aufbauhöhe des jetzigen Fußbodens.

    In nem Haus von 1940 möchte ich wetten dass es da noch keinen schwimmenden Estrich gibt ...
    Ergo Aufbauhöhe bei weitem unter dem was man heute braucht.

    Wenn überhaupt lösbar (fette Zweifel !) dann geht das nur mit Sondersystemen und da ist der Preis Faktor 3 bis 5 zu Ralfs genannten Zahlen eine ganz normale Hausnummer. Ansonsten sorgen die üblichen Verdächtigen wie Türen, Treppen und Aufbauhöhen der anderen Räumen regelmäßig für deftiges Kopfweh.

    Es ist durchaus üblich dass da mal eben mit Folgekosten 15 bis 20 kTeuros geerdet werden müssen und das Resultat kann trotzdem durch viele faule Kompromissen für Brechreiz sorgen.

    Eine Kernlochbohrung zur Feststellung des Aufbaus ist ziemlich empfehlenswert, bevor man großen Bahnhof veranstaltet, denn dann ist der Zug meistens schon abgefahren ....

    Gruß
    Achim Kaiser
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