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Energieeinsparung nach Kellerdeckendämmung

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  1. #1

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    Energieeinsparung nach Kellerdeckendämmung

    Hallo

    Ich bin auf der Suche nach der Energieeinsparung nach einer Kellerdeckendämmung.
    Um eine Modernisierungsmaßnahme für einen Mieter richtig anzukündigen müssen voraussichtliche Energieeinsparungen angegeben werden.
    Die Kellerdecke wird 5 cm gedämmt.
    Die Herstellerfirma der Dämmplatten konnte mir keine Auskunft zur Energieeinsparung geben.
    Ich bräuchte ungefähre Werte: Wieviel € oder % spart man im Jahr?
    Im Gesetz steht noch, dass man auf "allgemein anerkannte Pauschalwerte" Bezug genommen werden kann.
    Wo kann man diese "Pauschalwerte" finden??

    Hat jemand einen Tipp?


    Im voraus schon mal vielen Dank
    Flaxxy



    Falls das Thema hier falsch eingeordnet ist, bitte ich um Verschieben des Themas. Danke
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  2. Energieeinsparung nach Kellerdeckendämmung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Energieeinsparung nach Kellerdeckendämmung

    Um das angeben zu können, benötigt man einerseits die vorhandenen U-Werte der Wände und Kellerdecken, die der zusätzlichen Dämmung, die Flächenanteile der Wände und Decken, die derzeitige Wärmequelle und wenn bekannt auch die konkreten Heizungskosten der zu verbessernden Räume.


    mit skeptischen Grüßen!
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  4. #3
    Themenstarter

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    Danke für die Antwort.

    Die Dämmung hat einen Wert von WLG 40.
    U Werte der Wände sind nicht bekannt.
    Die Heizung wurde letztes Jahr erst erneuert, daher sind noch keine aktuellen Heizkosten bekannt.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von flaxxy Beitrag anzeigen
    Die Dämmung hat einen Wert von WLG 40.
    Damit wirst Du keine Punkte kriegen.

    der ungefähre Aufbau der jetzigen Kellerdecke?
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  6. #5

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    Alle Versuche, eine Kellerdeckendämmung wirtschaftlich darzustellen, die ich in den letzten Jahren unternommen habe, sind gescheitert.
    Das Problem, der EG-Bewohner hinsichtlich Fußkälte, ist ein mentales: "Wir wohnen ganz unten und haben deshalb kalte Füße".
    Die Temperaturdifferenz zwischen Kellern und Wohnräumen ist regelmäßig zu gering. Dort wo wir dem Verlangen des Mieters nachgegeben haben un die Kellerdecke gedämmt haben, hat sich hinterher eine Erhöhung der Fußbodentemperatur im EG <1K ergeben, aber die Mieter hatten leuchtende Augen...

    Anders zu betrachten ist die vom Gesetzgeber vorgeschriebe Dämmung der obersten Geschossdecke.
    Auf den Dachböden geht die Temperatur nahezu mit der Außentemperatur mit, während bei Kellern die erdreichberührenden Wand- und Bodenflächen heizen.
    Hierzu hat der Gestzgeber aus gutem Grund auch keine Festlegungen getroffen.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Ich bin nun mal nicht aus der Baubranche, U Werte stehen nicht im Angebot der Dämmung drin. Ob WLG 40 "keine Punkte" bringt weiß ich eben nicht.
    Kellerdecke könnte ich versuchen zu messen.

    Gibt es nicht irgendwo ungefähre Werte? Tabellen in denen man nachsehen kann? ...
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  8. #7
    Themenstarter

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    Danke für die Antwort ThomasMD, auch wenn sie mir nicht weiterhilft

    Die ganze Kellerdecke soll gedämmt werden, bis auf die Räume die sowieso geheizt sind, weil sie bewohnt werden.
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  9. #8

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    Miss doch mal die Raumlufttemperatur im Keller, die im Wohnraum darüber in 1m Höhe und direkt auf dem Fußboden. Am Besten alles mit dem selben Thermometer. Das dürfte schon einen leichten Anhaltspunkt bieten.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von flaxxy Beitrag anzeigen
    ... auch wenn sie mir nicht weiterhilft ....
    So so. Eine Aussage, dass es eventuell gar keine messbare Energieeinsparung geben wird, ist also unnütz?
    Du gehörst also auch zu der Kategorie, die nur ihre Vorurteile bestätigt wissen will?
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  11. #10
    Themenstarter

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    Mh könnte ich mal machen. Nur finde ich es schwierig den Wohnraum im EG zu messen. Jeder Wohnraum wird unterschiedlich stark beheizt, da verschieden genutzt...Wie komme ich dann auf "Pauschalwerte"?

    Blöde Sache...
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  12. #11

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    Zitat Zitat von flaxxy Beitrag anzeigen
    ...Jeder Wohnraum wird unterschiedlich stark beheizt, da verschieden genutzt...?
    Das ist doch nicht schlimm. Dann misst Du halt für alle Wohnräume die Paare Raumlufttemperatur und Fußbodentemperatur und wenn Du bei Deinen Mietern keine schlafenden Hunde wecken willst, dann suchst Du Dir ein Haus/eine Wohnung mit gleichartigem Aufbau und Nutzung.
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  13. #12
    Themenstarter

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    Ich habe keinerlei Vorurteile.
    Ich hatte lediglich die Frage wieviel Energie eingespart werden kann, 1 %? 10 %?
    Wenn schon die Herstellerfirma mir keinen Tipp geben kann und hier Ingenieure und Architekten einem nicht weiterhelfen können.
    Man sieht einfach, dass der Gesetzgeber hier etwas von Vermietern verlangt, was fast unmöglich ist.

    Temperatur messen kann ich mal versuchen. Vielleicht bringts mich etwas weiter.
    Danke für den Tipp.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von flaxxy Beitrag anzeigen
    D
    Die ganze Kellerdecke soll gedämmt werden,...
    Aus was besteht denn die Kellerdecke bisher? Kompletter Deckenaufbau/Bodenaufbau bekannt?

    Wie sind die beheizten Räume im Keller von den unbeheizten Räumen getrennt?
    Wie kalt/warm ist es bisher in den unbeheizten Räumen?

    Die typischen Faustformeln, wie man sie beispielsweise bei Außenwänden, Fenstern etc. anwenden kann, versagen hier, denn die Temperaturdifferenz zwischen Keller und darüber liegendem Wohnraum ist deutlich geringer.
    Wenn sich beispielsweise im Keller eine Lufttemperatur von 10°C einstellt, egal ob die Decke gedämmt ist oder nicht, weil beispielsweise die anderen beheizten Kellerräume die unbeheizten Räume mitheizen, dann wird der Erfolg der Maßnahem überschaubar bleiben.

    Deine vorhandene Decke kann eine U-Wert zwischen ca. 1,2W/m²K und 2,5W/m²K haben, und durch die Verbesserung kommst Du in Richtung 0,5-0,6W/m²K. Das jährliche Einsparpotenzial kann sich um die 12kWh/m² Deckenfläche, aber genaus so gut bei deutlich über 20kWh/m2 bewegen.
    Wie man sieht, ist die Spanne sehr groß, so dass man ohne mehr Informationen nicht weiter kommt.

    Lösung Energieberater mit der Berechnung beauftragen, er kann vorher den Bestand aufnehmen und dann verschiedene Maßnahmen rechnen. Für die Argumentation gegenüber den Mietern wäre eine unabhängige Meinung sowieso sinnvoll, wenn nicht gar notwendig.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von flaxxy Beitrag anzeigen
    ...
    Man sieht einfach, dass der Gesetzgeber hier etwas von Vermietern verlangt, was fast unmöglich ist. ...
    Was verlangt denn der Gesetzgeber?
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  17. #15
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    Danke für den Tipp.
    Wo kann ich die Werte nachlesen (nachdem ich mal die Decke gemessen habe), die du geschrieben hast?

    "Notwendig" für die Mieterhöhung ist es nicht, da man sich auf "Pauschalwerte" berufen darf.
    Wenn ein Energieberater mir alles ausrechnen kann schön und gut. Wenn die Einsparung so gering ist, wird eben nix gedämmt.


    @thomas
    Wenn man die Modernisierungsmaßnahme auf den Mieter umlegen will, muss man die Maßnahme richtig ankündigen. Darunter fällt u.a. auch die voraussichtliche Energieeinsparung.
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