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  1. #1
    Avatar von Ramazzotti
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    Fertighaus: Risse in der Aussenwand/Sanieren ja aber wie?

    Hallo,

    wir können ein nicht renoviertes (ziemlich runtergekommen) Fertighaus (Bungalow mit Einliegerwohnung) aus 1978 sehr preiswert kaufen. Die Lage und auch der Garten sind perfekt. Leider ist der Bungalow seit Jahren nicht gepflegt worden (die Bewohnerin ist über 80 Jahre alt). Elektro und neue Gasheizung muss her. Uns bereiten jedoch einige Risse in der Außenwand (Beton) große Sorgen. Natürlich muss einen Sachverständiger her der das vorher prüfen muss bevor wir uns entscheiden. Wir bitten um Ratschläge und Hilfe ob sich jemanden mit solche Risse auskennt und die Kosten natürlich (vielleicht muss eine neues Fundament her?).

    Viele Grüße Ramazzotti
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  2. Fertighaus: Risse in der Aussenwand/Sanieren ja aber wie?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Fertighäuser aus dieser Zeit sind immer mit Vorsicht zu geniesen.
    Also erst das ganze Haus begutachten lassen und danach über einen Kauf nachdenken !! (oder nicht !)
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  4. #3
    Avatar von Flocke
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    Viele der Fertighäuser waren bestimmt um den Käufern ein günstigs wohnen auf Zeit zu ermöglichen. Aufgrund der Bauweise sind Sanierungen oftmals nur mit wirtschaftlich kaum vertretbarem Aufwand möglich. Nebenher gibt es bei Fetighäusern dieser Zeit noch erhebliche Probleme mit Schadstoffen, mangelnder Luft/Winddichtigkeit, mangelndem Wärmeschutz....
    Gut, dieser eine Riss ist eventuell noch behebbar, dennoch sollte man sehr genau prüfen worauf man sich einläßt, oftmals ist ein Neubau erheblch günstiger, als die Sanierung eines alten Fertighauses
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  5. #4

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    Pro: sehr preiswert
    Lage
    Garten

    Contra:runtergekommen, Renovierungsstau
    Fertigbau bj78 Dämmung schlecht evtl. auch mit dem passenden Getier (Nager, Bienen ect.)
    Keller mit rissen


    Denk mal über einen Neubau auf dem Grundstück nach. Wegreissen kostet um die 30k€ (eigene Erfahrung). Dann ist Ruhe und es gibt ein sinnvolleres Haus.....
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  6. #5
    Avatar von rose24
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    Unser Abbruch incl. Entrümpeln (altes Bauernhaus) hat 20.000 € plus Märchensteuer gekostet. Ich würde da auch über einen Abbruch nachdenken, zumal ich Angst vor den Schadstoffen in einer solchen Bude hätte.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von rose24 Beitrag anzeigen
    Unser Abbruch incl. Entrümpeln (altes Bauernhaus) hat 20.000 € plus Märchensteuer gekostet. Ich würde da auch über einen Abbruch nachdenken, zumal ich Angst vor den Schadstoffen in einer solchen Bude hätte.
    Bei mir war es ein Fertighaus Bj 1930.
    War nur Holz, Dämmung und Ziegel...
    Die Entsorgung von Holz ist halt ne andere marke.
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  8. #7

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    Natürlich muss einen Sachverständiger her der das vorher prüfen muss bevor wir uns entscheiden.
    Das ist klug und richtig (wichtig)!

    Ohne das Haus nun im Detail zu kennen, darf man allerdings vermuten, dass sich eine zeitgemäße Sanierung (also nicht 2 Eimer Farbe und drei neue Steckdosen, sondern Stand der Technik von heute) kaum lohnen wird. Der Aufwand kann am Ende den eines Neubaus sogar übersteigen. Selbst wenn nicht um man schafft es für ein bißchen weniger, als einen Neubau, so bleibt der Aufwand ganz sicher erheblich und man muss sich später -nach Fertigstellung- trotz hoher Aufwendungen mit einem vorhandenen evtl. kaum veränderbaren Grundriss arrangieren.

    Keine Win-Win-Situation, sondern eher Loose-Loose....
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  9. #8

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    meine vermutung: decke liegt auf dem mauerwerk, wahrscheinlich bis außen betoniert. die decke biegt sich durch und außen reisst der putz bei unterkante decke.

    jemanden mit sachverstand einzuschalten, wird nicht schaden!
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  10. #9

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    Bevor hier gleich die Abrissbirne geholt wird, würde mich erst einmal interessieren, welche Wünsche/Anforderungen der TE an sein "neues" Haus stellt.
    Ob man´s glaubt oder nicht, auch ein Fertighaus aus 1978 kann man bewohnen.

    Wer Standard Jahr 2016 erwartet, der sollte sich einen Kauf gut überlegen, denn ein Neubau würde mit hoher Wahrscheinlichkeit günstiger. Da müsste das Grundstück schon extrem attraktiv sein, damit man diese Mehrkosten schluckt. Wer sich aber mit einer moderaten Modernisierung zufrieden gibt, kann das Haus sicherlich noch einige Jahrzehnte bewohnen. Der äußere Eindruck ist so übel nicht, und Risse in einem Haus das fast 40 Jahre alt ist, sind auch nicht so selten, und meist reparabel, denn wenn die Risse wirklich gefährlich wären, würde das Haus sehr wahrscheinlich schon lange nicht mehr stehen.
    Es stellt sich auch die Frage, ob man die einzelnen Räume wirklich komplett auf den Kopf stellen muss.

    Der erste Schritt wäre also, zuerst einmal die eigenen Wünsche zu definieren. Dann folgt die Besichtigung mit einem SV um den Sanierungs-/Modernisierungsaufwand abschätzen zu können. Das kann sich bedingt auch auf den Kaufpreis auswirken, den man bereit ist zu bezahlen. Aber Vorsicht, die Verkäuer interessieren sich für ein Wunschkonzert des potenziellen Käufers nur sehr selten. Echte Mängel können sich auf den Kaufpreis auswirken, alles andere liegt auch im Auge des Betrachters, und das sehen die Verkäufer meist völllig anders als Kaufinteressenten. Abgesehen davon sind Verkäufer von Immobilien derzeit in einer sehr guten Position, weil man so ziemlich alles verkaufen kann was irgendwie nach Haus aussieht.

    Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass vorab mit dem SV genau geklärt wird, was er leisten (begutachten) soll. Verkehrswertermittlung, Mängelbetrachtung und Analyse, ausarbeiten von Modernisierungsmaßnehmen, der Leistungskatalog kann sehr umfangreich sein, was sich natürlich auch auf den Preis auswirkt. Deswegen sollte man im Vorfeld schon genau wissen, was man möchte, denn der Spaß wird nicht günstig.
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  11. #10
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    Avatar von Ramazzotti
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    Wir möchten auf jeden Fall neue Elektroleitungen verlegen und eine neue Gasheizung ist auch notwendig. Es ist eher eine moderate Renovierung angedacht. Das Dach und Regenrinne sind einwandfrei. Fassaden Farbe und Sockelfarbe kann man sehr günstig online bestellen . Gute preiswerte Fliesen in der Küche und Wohnzimmer und der Rest in Eigenleistung "abarbeiten"
    Geändert von R.B. (07.01.2016 um 13:36 Uhr) Grund: Name entfernt
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  12. #11

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    Wenn 2 Eimer Farbe und eine neue Heizung den eigenen Wohnwünschen genügen, so sei es...

    Bitte beachten, dass Häuser dieses Alters natürlich sehr (!!!) viel schlechter gedämmt sind als heutige Häuser. Der Keller scheint sogar gänzlich ohne Dämmung auszukommen...bibber...

    Das wirkt sich natürlich auch auf die Verbrauchskosten des Hauses aus!
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  13. #12
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    Wir haben uns gestern das Haus nochmals ausgiebig angeschaut. Der Riss geht rundum durch. Nicht überall schlimm aber sehr beunruhigend. Die Eigentümerin ist letzte Woche verstorben, daher konnten wir nicht fragen woher der Riss kommt, aber eine Nachbarin sagte uns dass in den 80 Jahren ein LKW gegen die Hauswand gefahren ist. Von Innen ist der Bungalow sehr gepflegt, im Keller liegen sogar marmornatursteinen. Jetzt warten wir auf den Statiker der uns Informationen geben kann ob der Bungalow noch zu sanieren ist und wie teuer der Spaß wird.
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  14. #13

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    Wenn der Riss umlaufend ist, kann dieser auch vom Schwinden der Betondecke herrühren. Kann...muss aber nicht.

    Der Einschlag eines LKW dürfte eher lokale Auswirkungen haben, nicht gerade umlaufend...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Mit dem Erben bzw. der Erbengemeinschaft verhandeln, das Haus zum Gundstückswert abzügl. Abbruchkosten zu erwerben.
    Vorher noch prüfen, ob es Probleme gibt, wenn bei einem Neubau der Baum entfernt werden muss (gibt Gemeinden, die da sehr empfindlich reagieren) da der
    Garten im Prinzip ja einmal gewendet wird.
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  17. #15

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    Tipp....die Kellerwand neu vergipsen...sprich ein paar cm WD drauf und einen schönen neuen Putz ...und gut ist
    Der Riss ist wohl zwischen der Betondecke und der ( gemauerten ? ) Kellerwand....tut nicht weiter weh....

    Das Haus abzureißen und eine neue neue luftdichte 'Plastikbox' zu bauen wäre ein Frevel.... IMO
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