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  1. #1

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    Heizkessel im Hochwassergebiet schützen - Wanne aus Beton

    Hallo Experten,

    ich habe vor kurzem ein Haus im Hochwassergebiet gekauft (Wasser zirka bis zur Fensterbank (70cm) einmal in 10 Jahren).
    Erdgeschoss ist dort deswegen unbewohnt. Das Haus ist versichert.

    Im Erdgeschoss würde ich gerne einen Holzvergaserkessel mit zwei Pufferspeicher aufstellen (für Zentralheizung).
    Meine Idee war einfach eine Art Wanne / Schwimmbecken aus Beton um den Kessel und die Pufferspeicher. Zirka 1m hoch.
    Wenn das Wasser steigt, würde man den Zugang zu der “Wanne” durch eine spezielle Hochwasserschutzplatte abdichten, das wäre kein Thema.
    Über die Bodenplatte weiß ich nur das, was auf dem Bauplan steht (siehe Anlage).

    Was meint ihr, wäre das (günstig) realisierbar?
    Wie stark müssten die Betonwände sein? Und ließe es sich direkt an eine Trennwand anschließen oder wäre Abstand von der Trennwand besser?
    Oder gibt es da bessere Alternativen?

    Danke für eure Antworten
    Viele Grüße
    Miro

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  2. Heizkessel im Hochwassergebiet schützen - Wanne aus Beton

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  3. #2

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    Du baust so ein (U-) Boot. Dieses entwickelt einen beachtlichen Auftrieb. Ob das sinnvoll ist?


    mit skeptischen Grüßen!
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  4. #3

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    Über die Bodenplatte weiß ich nur das, was auf dem Bauplan steht (siehe Anlage).
    hallo
    also nix ---> wanne kriegt neuen boden und damit wird der auftrieb ein thema für das gesamtgewicht und die wanddicke.

    gruss aus de pfalz
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  5. #4

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    Laienmeinung:
    Wenn die Wanne z.B. Eckpfosten bekommt, die bis zu einer (hoffentlich vorhandenen) Betondecke reichen, wird sich mit dem darüberliegenden Rest des Hauses vermutlich genügend Auflast befinden.

    Wird ein Statiker aber bestimmt klären können!
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  6. #5
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    Hallo, danke, dass mit den Eckpfosten & neuem Boden gefällt mir, da die Decke ist tatsächlich aus Stahlbeton ist..
    Und nicht zu vergessen ist das Gewicht von den Pufferspeichern, am liebsten wäre mir 2x 1000 liter Pufferspeicher.
    Ich werde mich erkundigen, wie viel würde ein Rat vom Statiker kosten, kann mir aber nicht leisten, dass das so viel kostet, wie das ausbetonieren selber..
    Viele Grüße
    Miro
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  7. #6

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    Heizkessel im Hochwassergebiet schützen - Wanne aus Beton

    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Laienmeinung: Wenn die Wanne z.B. Eckpfosten bekommt, die bis zu einer (hoffentlich vorhandenen) Betondecke reichen, wird sich mit dem darüberliegenden Rest des Hauses vermutlich genügend Auflast befinden.
    Bleibt die spannende Frage zu beantworten, ob die Decke zufälligerweise für die nun nach oben wirkende Vertikalkraft passend bewehrt wurde, ist ja genau anders herum, als der Schwerkraft folgend ... Und dein Beton-Boot muss auch passend bewehrt werden werden.


    mit skeptischen Grüßen!
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  8. #7

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    Man wird ja sinnvollerweise die Kräfte nicht in Deckenmitte einleiten, sondern am Rand, möglichst nah an auf der Decke stehenden Mauern.
    Oder?

    Ich würde mich lieber fragen, ob der Statiker nicht doch weniger kostet als ein einziger Schaden (ob ohne Wanne oder mit ungeeigneter Wanne entstanden)!
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  9. #8

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    hallo
    die eckpfosten muss man aber auch erst mal giessen können somit dem einfüllen des beton und kraftschlüssig mit der decke.

    gruss aus de pfalz
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  10. #9

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    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    die eckpfosten muss man aber auch erst mal giessen können somit dem einfüllen des beton und kraftschlüssig mit der decke.
    Eckpfosten sparen Schalung! Betoniert wird dann durch Kernbohrungen in der Decke. Da ist dann immer die spannende Frage nach der Zulässigkeit von Bohrungen dicht vor dem Auflager. Wenn allerdings zwei 1000-Liter-Speicher in der Wanne stehen und die eine dicke Bodenplatte hat, geht's vielleicht auch ohne Abstützung nach oben. Bleibt nur noch zu klären, wie die Tanks in die Wanne gestellt werden.


    mit skeptischen Grüßen!
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  11. #10

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    Warum packt man die Technik nicht ins 1.OG? Würde alle Probleme lösen und das Risiko auf NULL reduzieren. Wer weiss schon, ob der Meter des zehnjährigen Hochwassers bei einem stärkeren ausreicht.
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  12. #11
    planfix
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    Warum packt man die Technik nicht ins 1.OG?
    aber dann kein holzvergaser mehr.
    statik, holz schleppen, raumverlust... nicht sehr komfortabel.
    gastherme in speicher ,
    wärmepumpe draußen auf sockel oder drinnen irgendwo
    da muß man die randbedingungen genauer kennen.
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  13. #12

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    Fraglich ist eh, ob ein feuchteempfindlicher Brennstoff, der in größeren Mengen auf dem Grundstück gelagert werden muss, die richtige Wahl für die Beheizung eines Grundstückes im Hochwassergefährdungsgebiet ist.
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  14. #13

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    Wie willst Du denn die 2 Stück 1000-l Pufferspeicher in den Keller bringen? Deren Ausmaße sind nicht ohne.

    LG - Gisela
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Tragen?

    Wobei das Reinbringen weniger das Problem sein sollte. Fraglich ist eher, ob bei einer Geschosshöhe von 2,15 m die für solche Puffer üblichen notwendigen 2,20 m Raumhöhe vorhanden sind um die Dinger aufzustellen.
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  17. #15

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    Überschlagen wir mal ganz grob. So ein Pufferspeicher hat schon ein ordentliches Gewicht, da kommen schnell mal 1,2to auf 0,5m² zusammen. Ein Holzvergaser ist auch kein Kleingewicht, und befüllt mit Wasser sind wir hier auch ruckzuck bei 500kg Kampfgewicht. Betoniert man dann noch eine Betonwanne mit 3-5m² und sagen wir mal 1,5m Höhe, dann sind das auch 7-8to, und das alles verdängt bei 1m Wasserhöhe "nur" 4-5m³ Wasser. Die Wanne mit Inhalt kommt hingegen auf etwa 10to, also locker das Doppelte der verdrängten Wassermenge (Wassergewicht). Überschlägig betrachtet sollte es sich lohnen wenn man hier einmal genauer rechnet, völlig abwegig erscheint die Lösung nicht, das könnte machbar sein.

    Ob man das Gewicht der Speicher und Kessel in´s OG packen kann, das müsste ein Blick in die Statik beantworten können.
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