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Heizkörper in Küche weglassen? Mit Grundriss!

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  1. #1

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    Heizkörper in Küche weglassen? Mit Grundriss!

    Hallo zusammen,

    ich habe ein Problem mit meiner Küche.
    Und zwar würde ich gerne ein Heizkörper wegbauen damit ich dort eine Küchenzeile in U Form einbauen lassen kann.

    Damit Ihr euch was Vorstellen könnt hier mal ein Grundriss der Küche.

    Name:  küche.jpg
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    Den unteren Heizkörper würden wir gerne entfernen.
    Aktuell sind da noch sehr alte Fenster und die Heizkörper sind in Nischen verbaut. Das werden wir ändern.

    Bisher war immer Links und Rechts vom Heizkörper die Küchenzeilen aber das ist und deutlich zu wenig Arbeitsfläche.
    Eine Aussparung in einer Arbeitsfläche würde mich durchaus stören, weil das doch echt ein Schmutzloch wird.

    Der Raum hat eine Höhe von 2.50 Meter.
    Die Wand ist 30cm Dick 2 * 12,5cm
    Da drunter ist ein Keller

    An eine Dämmung der Außenwand haben wir schon gedacht aber da ist noch nichts geplant. Da würde auch nur in Frage kommen den Hohlraum auffüllen zu lassen mit Einblasdämmung, Ob das Wirtschaftlich Sinnvoll ist hm...

    Was würdet Ihr machen?
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  2. Heizkörper in Küche weglassen? Mit Grundriss!

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  3. #2

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    Soll der Heizkörper versetzt werden? oder komplett entfernen?

    Im zweiten Fall stellt sich die Frage, ob der verbleibende HK ausreicht um den Raum auf Solltemperatur zu bringen. Ich würde vermuten, dass die Heizlast nur durch beide Heizkörper gedeckt werden konnte. Weiterhin war der Einsatz von 2 HK sinnvoll damit der Raum gleichmäßig erwärmt wird.

    Wird nun ein Hk ersatzlos gestrichen, dann gibt es nur 2 Möglichkeiten. Entweder es wird kühler in diesem Raum, oder man muss die Heizwassertemperatur so weit erhöhen (sofern überhaupt noch möglich), dass der einzelne HK ausreicht. Das wiederum könnte aber zur Folge haben, dass die Temperaturverteilung im Raum sehr ungleichmäßig wird, sprich am Esstisch könnte es einer Person sehr "warm" werden, während die Raumtemperatur etwas weiter entfernt eher niedrig ist. Weiterhin gilt es zu bedenken, dass dies auch Einfluss auf die anderen Heizkörper im System hat.
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  4. #3
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    Danke für die rasche Antwort.
    Soll der Heizkörper versetzt werden? oder komplett entfernen?
    Wir würden diesen gerne entfernen. Es ist halt leider kaum Platz da.

    Durch das Entfernen der Kältebrücken und der neuen Fenster senke ich ja eigentlich die Notwendige Heizlast doch deutlich hoffe ich.
    Als Alternative könnte ich mir vielleicht vorstellen eine Sockelheizung einzubauen.
    Sowas als Beispiel: http://images.google.de/imgres?imgur...0rALUQrQMIPzAK
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  5. #4

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    Du wirst, wenn Du die Wände nicht dämmst, die Heizlast mit Sicherheit nicht "deutlich" senken....
    Wie ist es den heute? Wird der HK regelmäßig genutzt, oder ist er ohnehin immer aus? Mir kommt der eine HK eindeutig zu wenig vor, da es sich bei dem Raum ja auch um eine komplette Außenecke handelt....
    Wenn er an der Stelle stört, dann versetz´ ihn doch einfach. Die Sockelheizung ist eine rein elektrische Heizung - das dürfte mit der Zeit ins Geld gehen, wenn Du damit wirklich heizen willst / musst.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von creator Beitrag anzeigen
    Durch das Entfernen der Kältebrücken und der neuen Fenster senke ich ja eigentlich die Notwendige Heizlast doch deutlich hoffe ich.
    Nicht hoffen sondern rechnen. Die Fenster sind ja nicht riesig, so dass sich die Heizlast nicht so stark reduziert wie vielleicht erhofft. Nehmen wir mal eine Einsparung von 2W/m²K an, dann macht das bei den 2 Fenstern zusammen vielleicht 170W um die sich die Heizlast reduziert. Wärmebrücken vielleicht ein Bruchteil davon.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Bauliesl Beitrag anzeigen
    Die Sockelheizung ist eine rein elektrische Heizung - das dürfte mit der Zeit ins Geld gehen, wenn Du damit wirklich heizen willst / musst.
    Gibt es auch als Variante mit Heizwasserbetrieb.
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  8. #7
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    Gibt es auch als Variante mit Heizwasserbetrieb.
    Diese würde ich sicherlich bevorzugen. Würde sich ja auch anbieten, weil dort ja direkt ein Anschluss existiert.

    Nicht hoffen sondern rechnen. Die Fenster sind ja nicht riesig, so dass sich die Heizlast nicht so stark reduziert wie vielleicht erhofft. Nehmen wir mal eine Einsparung von 2W/m²K an, dann macht das bei den 2 Fenstern zusammen vielleicht 170W um die sich die Heizlast reduziert. Wärmebrücken vielleicht ein Bruchteil davon.
    Das finde ich Interessant. Die Fenster ( Holzfenster ) sind 1400*1200mm. Und alt. ca 25 Jahre.

    Eine Ersparnis von vielleicht 200 Watt scheint mir ja nicht grade der Brüller zu sein.
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  9. #8

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    rein aus eigener Erfahrung: ich würde mindestens die Sockelheizung (Heizwasserbetrieb - Rohre sind ja vorhanden) vorsehen.

    Die eigene Erfahrung bezieht sich zwar auf die elektrische Variante, aber es geht um den Heizbedarf. War meistens aus, aber gerade irgendwann im Winter wird es doch etwas kalt und man nutzt es. Ich hätte aber lieber FBH gehabt - Vielleicht ist bei dir Bodenerwärmung im Küchenbereich auch noch eine (zusätzliche) Option? (wenn Fussboden neu gemacht wird)
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  10. #9
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    Ich hätte aber lieber FBH gehabt - Vielleicht ist bei dir Bodenerwärmung im Küchenbereich auch noch eine (zusätzliche) Option? (wenn Fussboden neu gemacht wird)
    Da würde nur Elektro in Frage kommen wegen Aufbauhöhe. Alles andere haben wir schon durchgekaut und es ist einfach nicht Wirtschaftlich.
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  11. #10
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    Ich hätte aber lieber FBH gehabt - Vielleicht ist bei dir Bodenerwärmung im Küchenbereich auch noch eine (zusätzliche) Option? (wenn Fussboden neu gemacht wird)
    Da würde nur Elektro in Frage kommen wegen Aufbauhöhe. Alles andere haben wir schon durchgekaut und es ist einfach nicht Wirtschaftlich.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von creator Beitrag anzeigen
    Das finde ich Interessant. Die Fenster ( Holzfenster ) sind 1400*1200mm. Und alt. ca 25 Jahre.

    Eine Ersparnis von vielleicht 200 Watt scheint mir ja nicht grade der Brüller zu sein.
    Dann rechnen wir noch einmal. Unterstellen wir, dass die alten Fenster einen U-Wert um die 3W/m²K hatten, und die neuen um die 1W/m²K (ein Zehntel hin oder her interessiert jetzt nicht). Als Auslegungstemperatur nehmen wir -14°C und als Raumtemperatur 21°C, also ein dT von 35K. Fläche je Fenster 1,7m².
    Dann komme ich auf 2*35*(2*1,7) = 238W.
    Das kann sich nun, je nach Fenster, noch ein bisschen hin und her schieben, aber die Richtung sollte stimmen. Ob 20W mehr oder weniger, das spielt hier auch keine Rolle.

    Das wäre der Betrag um den sich die Heizlast reduziert.

    Nun kann man noch die jährliche Einsparung in Form von Heizenergie abschätzen. Das wären dann etwa 280-340kWh pro Fenster, also zusammen bei 2 Fenstern 560kWh- 680kWh p.a., oder in Euro ausgedrückt etwa 35,- bis 45,- € pro Jahr (je nach Wärmeerzeuger und aktuellem Brennstoffpreis).

    Bei Fenstern die gerade mal 25 Jahre alt sind, könnte der U-Wert auch niedriger liegen. Dazu müsste man jetzt aber schon genauer wissen, was da verbaut ist und wodruch es ersetzt werden soll.
    Ein weiterer Vorteil, wenn die bisherigen Fenster nicht mehr richtig dicht schließen, kann sich eine weitere Einsparung in Form von geringeren Lüftungsverlusten ergeben. Das dürfte sich aber in Grenzen halten.
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  13. #12
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    Danke für die Berechnung. Klingt erstmal wenig ist aber doch einiges an Geld
    Somit stelle ich für mich Fest, dass ich auf die Heizung oder einer Alternative dort auf keinen Fall verzichten kann.

    Dann werde ich wohl zu einer Sockelheizung greifen die man direkt in den Kreislauf intigrieren kann. Das scheint mir der Beste Kompromiss zu sein.
    Hm vielleicht geht ja auch eine Sockelheizleiste. Wohl aufwendiger aber dafür kein Lüfter...
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  14. #13

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    Zitat Zitat von creator Beitrag anzeigen
    Danke für die Berechnung. Klingt erstmal wenig ist aber doch einiges an Geld
    Kleinvieh macht auch Mist.

    Zitat Zitat von creator Beitrag anzeigen
    Somit stelle ich für mich Fest, dass ich auf die Heizung oder einer Alternative dort auf keinen Fall verzichten kann.
    Müsste man genauer rechnen, aber die bisherigen Infos deuten in die Richtung.

    Zitat Zitat von creator Beitrag anzeigen
    Dann werde ich wohl zu einer Sockelheizung greifen die man direkt in den Kreislauf intigrieren kann. Das scheint mir der Beste Kompromiss zu sein.
    Heizleistung und Heizwassertemperatur beachten, es wäre auch von Vorteil, wenn man den el. Zuheizer abschalten kann. So genau habe ich mir die Daten nun nicht angeschaut.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Heizleistung und Heizwassertemperatur beachten, es wäre auch von Vorteil, wenn man den el. Zuheizer abschalten kann.
    Da denke ich gerade drüber nach.
    Also das Gerät selber werde ich nicht mit einem Externen Fühler steuern wollen.
    Da ich ein wenig Smart Home verrückt bin stelle ich mir das so vor das ich den Anschluss des Gerätes Steuern kann. In Form von An oder Aus.
    Dann würde es wohl auch Sinn machen ein Ventil mit einzubauen welches dieses Gerät dann Komplett abdreht. Wohl am einfachsten ein Heizkörperthermostat welches ich per Funk steuern kann.
    Dann ein wenig Code und schon kann ich vom Tablet aus sagen an oder aus und wie viel.

    Klingt nach einem Plan.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von creator Beitrag anzeigen
    Klingt nach einem Plan.
    Wäre ein guter Plan wenn man das ganze Haus steuern würde, aber wegen eines einzelnen Heizkörpers?
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