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  1. #1

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    Bewertung Wandaufbau Holzständerhaus Baujahr 2005

    Es geht um die Bewertung einer gebrauchten Immobilien aus dem Jahr 2005 in Holzständerbauweise.
    Mir geht es vor allem darum, ob der Wandaufbau qualitätiv nach damaligen Verhältnissen in Ordnung ist bwz. war oder eher als billig anzusehen ist:

    Aufbau der Wand von außen nach innen:

    Zementputz 8,5 mm
    Polystyrolhartschaum 040 60 mm
    Spanplatte V 100 13 mm
    Glaswolle 040 160,00 mm
    Poyethylenfolie 0,20 mm
    Spanplatte V 100 13,00 mm
    Gipskarton 12,50 mm

    U-Wert der Wand: 0,20


    Werte laut damaligem Energiesiegel:

    Primärenergiebedarf: 92,74 kwh / m2 a
    Transmissionswärmeverlust: 0,40 W / (m2k)
    Heizwärmebedarf: 65,49 kwh/m2a

    Ich frage mich auch, wie man im Nachhinein Kabel verlegen will, wenn anscheinend keine
    Installationsebene vorhanden ist?
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  2. Bewertung Wandaufbau Holzständerhaus Baujahr 2005

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    MoRüBe
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    Och, das wird heute vielerorts immer noch so gebaut. Besonders unter dem Gesichtspunkt :unten rechts

    Und wenn Effizienzhaus sein soll, nimmt man hält 100 mm EPS

    Edit: modern geht anders (besser)
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  4. #3
    Themenstarter

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    O. k. , also keine Bedenken dass im Gefach Schimmel entstehen könnte? Hatte ich schon gehört.
    Was bedeutet unter dem Gesichtspunkt unten rechts? Ich steh vielleicht auf dem Schlauch, aber es ist schon spät.
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  5. #4
    MoRüBe
    Gast
    Unten rechts = der billigste bekommt den Auftrag

    Da steht in der Regel der Endpreis
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  6. #5
    Themenstarter

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    Also doch billiger Wandaufbau?
    Wie lange hält denn dann dieses WDVS?
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  7. #6

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    Die üblichen Jahrzehnte.
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  8. #7
    Themenstarter

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    D. h. wie viele?
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8
    Themenstarter

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    Ist der Wandaufbau bedenklich hinsichtlich Schimmelbildung?
    Ich habe gelesen, dass eine Wand in Holzständerbauweise von innen nach außen immer diffusionsoffener sein soll?!
    Hier haben wir ja das WDVS?
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  11. #9

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    Zitat Zitat von Baba2011 Beitrag anzeigen
    Ist der Wandaufbau bedenklich hinsichtlich Schimmelbildung?
    Ich habe gelesen, dass eine Wand in Holzständerbauweise von innen nach außen immer diffusionsoffener sein soll?!
    Hier haben wir ja das WDVS?
    Wo ist das Problem mit dem WDVS? Das ist ja diffusionsoffen, und innen ist noch die Folie.

    Zur Lebensdauer, es würde mich nicht wundern wenn das WDVS auch noch in 50 Jahren an der Wand hängt. Es gibt keinen Grund warum das WDVS nicht die Lebensdauer des Gebäudes übersteigen sollte. Überlege mal, die ersten WDVS aus EPS wurden Ende der 196xer Jahre gebaut, im großen Stil zu Zeiten der Ölkrise also ab 1973 und 1974. Dieses WDVS hängen heute noch an den Fassaden, oder wurden zwischenzeitlich aufgedoppelt um die Wärmedämmung weiter zu erhöhen.

    Der U-Wert Deiner Wand kann jederzeit mit heutigen Aufbauten mithalten, und so lange der Aufbau sauber ausgeführt wurde (Folie etc.) wird er auch die nächsten Jahrzehnte noch funktionieren.
    Ich erinnere nur mal daran, dass es heute noch genügend Häuser gibt die so gebaut werden, dass sie gerade noch die EnEV erfüllen. Dein Aufbau ist da schon einmal deutlich besser. Klar könnte man es noch besser machen, aber so schlecht ist Deine Wand nun auch wieder nicht.

    Ich frage mich auch, wie man im Nachhinein Kabel verlegen will, wenn anscheinend keine
    Installationsebene vorhanden ist?
    Vorzugsweise im Bodenaufbau, Innenwände, evtl. über die Decke, und ansonsten sehr sehr sorgfältig in den Außenwänden (Stichwort Abdichtung). Falls hier modernisiert werden soll, dann würde ich mir sehr gut überlegen, wo ich Leitungen verlege und die bisher funktionierenden Außenwände möglichst nicht anfassen.
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