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  1. #1

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    Massivholzhaus vs. Holzständer

    Hallo,

    mein Bruder ist gerade am Planen seines Einfamilienhauses.
    Es sollen 180-190 qm werden.
    Nun ist die Frage, Massivholz- oder Holzständerbauweise.
    Der Massivholzbauer nannte als einen Vorteil die Wohnraumgewinnung durch Aussenwandstärken von nur 32cm. Die Installationen würden in die massive Innenwand gefräst.
    Also keine Wohnraumverlust durch Installationsebene.
    Wir haben ein Holzständerhaus. Wandstärke 53cm. Das sind natürlich 20cm Unterschied. Ist durch eine Wandstärke von 32cm die gleiche Dämmwirkung erreichbar wie durch 53 cm?
    Wir haben im Inneren Zellulosedämmung.
    Mich würde dazu eure Fachmeinung interessieren.

    Lg
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  2. Massivholzhaus vs. Holzständer

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Julirose Beitrag anzeigen
    mein Bruder ist gerade am Planen seines Einfamilienhauses.
    Ich muss jetzt mal den Julius geben:

    Wo finde ich im Atlas "Planen eines Einfamilienhauses", wenn Dein Bruder dort ist (Ist am ..... z.B. Bodensee).

    Wie bitte schafft man mit einem Holzständerhaus 53 cm Wanddicke? Incl. Verblender-Vorsatzschale oder wie?
    Rübe schafft mit seinen 46 cm dicken Aussenwänden incl Instebene und hinterlüfteter Holzfassade U-Werte deutlich < 0,20!!! Die Wände gehen in Richtung Passivhaus!

    Vielleicht sollte man wirklich mal sorum herangehen!
    Welche U-Werte hat Euer Haus im Wandbereich und welche die geplanten Deines Bruders?
    Welche Schichten haben die beiden Wandaufbauten?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Außenwand:
    Keilstülpschalung 146mm
    Konterlattung 3 cm
    DHF Holzfaserplatte 16mm
    360mm Ständer -->Zellulosedämmung
    OSB-Platte
    Wir haben ein Passivhaus.
    Meine Frage ist nur, kann man eine mit 32 Zentimeter starken mit massiven Elementen gebaute Außenwand mit o.g. vergleichen?
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  5. #4
    MoRüBe
    Gast
    Also, ich hab noch keine "Keilstülpschalung" gesehen, die 146 mm stark ist.

    Verwechselt Frau Lehrerin da evtl. Höhe*Breite?

    Ansonsten, mal grob nachdenken: was hat einen besseren Dämmwert? Holz oder Dämmung? Notfalls mal den U-wert-Rechner im Netz bemühen, dann erübrigt sich die Frage von ganz alleine...
    Geändert von MoRüBe (15.01.2016 um 09:54 Uhr) Grund: Edith
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Julirose Beitrag anzeigen
    ....kann man eine mit 32 Zentimeter starken mit massiven Elementen gebaute Außenwand mit o.g. vergleichen?
    Vergleich bei was ?????
    Dämmung? Dämmungen vergleicht man nicht in Zentimetern, sondern über U-Werte!
    Schallschutz über dB

    Was noch?
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Julirose Beitrag anzeigen
    Meine Frage ist nur, kann man eine mit 32 Zentimeter starken mit massiven Elementen gebaute Außenwand mit o.g. vergleichen?
    wie ist der Wandaufbau der 32cm-Wand? Sicherlich nicht nur Massivholz. Üblich sind 9-16cm starke Massivholzelemente mit einem WDVS aus z.B. Holzweichfaser oder ähnlichem.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Julirose Beitrag anzeigen
    Ja inclusive Fassade

    Außenwand:
    Keilstülpschalung 146mm
    Konterlattung 3 cm
    DHF Holzfaserplatte 16mm
    360mm Ständer -->Zellulosedämmung
    OSB-Platte
    Wir haben ein Passivhaus.
    Meine Frage ist nur, kann man eine mit 32 Zentimeter starken mit massiven Elementen gebaute Außenwand mit o.g. vergleichen?
    Fehlt wahrscheinlich noch die Installationsebene, oder? OSB wird auch nicht die Oberfläche sein. Dann ist man doch schnell bei den 53 cm.
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  9. #8
    Avatar von Schnabelkerf
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    Zitat Zitat von th_viper Beitrag anzeigen
    Fehlt wahrscheinlich noch die Installationsebene, oder? OSB wird auch nicht die Oberfläche sein. Dann ist man doch schnell bei den 53 cm.
    Man kann sich auch ganz bewust für eine Wand OHNE Installationsebene entscheiden. Man spart ein wenig Geld und solange man nachträgliche Installationen vorzugsweise in den Innenwänden, Böden oder Decken macht oder noch besser ganz läßt kann man damit ganz zufrieden leben.
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  10. #9
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    Also ich hab jetzt in unserem Energieeinsparausweis nachgeschaut, unsere Außenwände haben einen U-Wert von 0,11 W/m²K
    Dann werd ich mal bei meinem Bruder nachfragen, was der Massivholzhausbauer da angegeben hat.
    Vielen Dank für Eure Antworten!
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  11. #10
    Themenstarter

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    Also ich hab jetzt in unserem Energieeinsparausweis nachgeschaut, unsere Außenwände haben einen U-Wert von 0,11 W/m²K
    Dann werd ich mal bei meinem Bruder nachfragen, was der Massivholzhausbauer da angegeben hat.
    Vielen Dank für Eure Antworten!

    Ach ja, und eine Installationsebene (6 cm) haben wir auch inkl. Fermacellplatte als Abschluss...
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    unabhängig davon, dass wir immer noch nicht wissen, wie der geplante Massivholzaufbau aussieht: ich frage mich, was Ihr Haus mit dem Ihres Bruders zu tun hat.
    Hat er denn die gleichen Ansprüche?
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  14. #12

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    Zitat Zitat von Schnabelkerf Beitrag anzeigen
    Man kann sich auch ganz bewust für eine Wand OHNE Installationsebene entscheiden. Man spart ein wenig Geld und solange man nachträgliche Installationen vorzugsweise in den Innenwänden, Böden oder Decken macht oder noch besser ganz läßt kann man damit ganz zufrieden leben.
    Mein Beitrag zielte nur auf die angegebene Wanddicke ab.
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