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Immer wiederkehrende Feuchtigkeit, Welche Fachfirma, welchen Experten einbinden?

Diskutiere Immer wiederkehrende Feuchtigkeit, Welche Fachfirma, welchen Experten einbinden? im Forum Abdichtungen im Kellerbereich auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Immer wiederkehrende Feuchtigkeit, Welche Fachfirma, welchen Experten einbinden?

    Hallo zusammen,
    ich bin Laie und werde es auch bleiben. Ich brauche aber mal Euren/Ihren Rat, wen ich einbinden kann um die Ursache des folgenden Problems zu bestimmen um es dann fachgerecht beseitigen zu lassen. Alle bislang eingebundenen „Experten“ (Architekt, Bausachverständiger, Fachfirma für Kellerabdichtung, GaLa Bauer) mutmaßen anscheinend nur und das wird mir langsam zu teuer und zu anstrengend mit den Gewährleistungen. Ich will das Thema langsam mal in den Griff kriegen und besser wird unser Haus davon auch nicht.

    Der Sachverhalt: Wir haben vor zwei Jahren ein Haus übernommen, was an einer Stelle im Sockelbereich ein Feuchteproblem hat. Sonst ist das Haus trocken. Das war also bekannt und wir haben uns mit einem bekannten Fachbetrieb für Abdichtung vor dem Kauf beraten. Man sagte uns der Bereich sei sanierbar und das haben wir dann auch mit entsprechendem Abzug auf den Kaufpreis gemacht.
    Nun ist der Bereich immer noch feucht bzw. es wird immer schlimmer und ich habe ich die dritte Reklamation sowie mittlerweile eine zweite Firma aus diesem Gewerbe zu Rate gezogen. Nun will man eine Innenabdichtung mittels Injektion machen und im Außenbereich vor der Wand einen Pumpenschacht setzen. Bevor ich das mache, möchte ich aber jetzt wirklich mal wissen warum das nur an dieser Stelle so ist und dass es mit diesen Maßnahmen wirklich besser wird. Kommt das Wasser von unten und wenn ja, arum nur dort, kommt es aus dem Zwischenraum zwischen innerer und äußerer Hülle oder woher sonst?

    Unser Haus ist laut den Baubeschreibungen und den mir vorliegenden Infos folgendermaßen im Sockelbereich aufgebaut. Die bereits erfolgte Außenabdichtung habe ich schematisch eingezeichnet.
    Sockelaufbau.jpg
    Sockel.jpg

    Also, wen aus der Region soll ich einbinden, der sich das Thema mal ganzheitlich ansieht, die Ursache erforscht und festlegt was getan werden muss um die Feuchtigkeit in den Griff zu kriegen? Gibt es einen kompetenten Sachverständigen auf diesem Gebiet, einen Architekten, eine Baufirma oder wen auch immer?
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  2. Immer wiederkehrende Feuchtigkeit, Welche Fachfirma, welchen Experten einbinden?

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  3. #2

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    wenn das tatsächlich so aufgebaut ist wie deine Skizze zeigt (was ich mir nicht recht vorstellen kann daß jemand so etwas baut), dann kann das Wasser überall herkommen .
    mögliche Sanierung: außen aufmachen und abdichten. Das wird ein wenig aufwendig werden wenn die äußere (Beton und Vormauerung) und die mittlere (Rieseldämmung) Schicht dazu abgebaut werden müssen.

    Oder wenn es nicht schlimmer wird einfach so lassen und jedes Jahr neu malern
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  4. #3
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    Überstreichen ist keine Option. Es ist wirklich feucht und der Raum riecht auch schon feucht/muffig.

    Das Thema Außenabdichtung ist ja auch schon durch. Dass es überall herkommen kann, ist ja das Problem. Ich möchte also genau das Thema klären wo das Wasser herkommt und dazu möchte ich jemanden zu Rate ziehen, der weiß wie er der Sache auf den Grund gehen kann.

    Wenn wieder ausschachten und Mauerwerk/ Sockel von außen Öffnen die Lösung ist um die Analsyse machen zu können, dann ok. Dann wirds halt gemacht.

    Aber ich suche jemanden der sich wiklich an die Ursachenforschung begibt. Gibt es hierzu eine Empfehlung?
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  5. #4

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    Zitat Zitat von MarcusS Beitrag anzeigen
    Man sagte uns der Bereich sei sanierbar und das haben wir dann auch mit entsprechendem Abzug auf den Kaufpreis gemacht.
    und WIE wurde das gemacht?

    Damit ich nicht falsch verstanden werde, sind die in der Zeichnung gezeigten Maßnahmen nachträglich durchgeführt worden, oder waren die vorhanden und wurden nur "repariert"?
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  6. #5

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    zentrale Frage: wo kommt denn die Feuchtigkeit her?
    Ist es denn wirklich ein Abdichtungsproblem?

    Möglicherweise muss man eine oder sogar mehrere Bauteilöffnungen veranlassen, um der Ursache näher zu kommen.
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  7. #6
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    und WIE wurde das gemacht?

    Damit ich nicht falsch verstanden werde, sind die in der Zeichnung gezeigten Maßnahmen nachträglich durchgeführt worden, oder waren die vorhanden und wurden nur "repariert"?
    Die gezeigten Maßnahmen sind nachträglich durchgeführt worden. Zu Beginn war nur eine Dichtschlämme (so sah es aus) im Beton-Sockelbereich. Die äußere Kalksandstein-Fassade befand sich ca 40 cm im Erdreich. Aber völlig ungeschützt. Nicht mal ein Anstrich war dort aufgetragen. Daraufhin wurde mittels eines passendne Mörtels der Überhang zwischen der Fassade und dem Sockel hergestellt. Dann wurde eine Bitumengrundierung von der Bodenplatte bis hoch über das Erdreich aufgetragen. Auf diese dann zwei Lagen Bitumendickschicht (1K Webertec), davor eine Perimeterdämmung und Noppenbahn.
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  8. #7
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    Zitat Zitat von Alfons Fischer Beitrag anzeigen
    zentrale Frage: wo kommt denn die Feuchtigkeit her?
    Ist es denn wirklich ein Abdichtungsproblem?

    Möglicherweise muss man eine oder sogar mehrere Bauteilöffnungen veranlassen, um der Ursache näher zu kommen.
    DAS ist genau die Frage. Wer kann sowas herausfinden und wer macht das? Wo müsste man denn das Bauwerk öffnen? Innen, außen, ganz unten, weiter oben? Das ist ja leider ein erheblicher Aufwand und ich will das nur durchführen (lassen), wenn derjenige wirklich die Erkenntnisse verwerten kann.

    Die Zeichnung habe ich ja selber angefertigt. Es ist also nicht gesagt, dass es zu 100% stimmig ist. Wir haben an anderer Stelle einen Rauchrohr-Durchbruch machen lassen und daher kenne ich das Innenleben auf 1m Höhe über Erdreich. Aber ob es im Sockelbereich wirklich genauso aussieht, mag dahingestellt sein. Die Außenansicht mit dem Betonsockel kann ich bestätigen. Aber wie reezer schon in seinem ersten Post gesagt hat, wüsste er nicht wer so was aufbaut. Vermutlich sieht reezer den Hohlraum bis zur Bodenplatte als wenig realistisch, oder? Gegenfrage, wie sieht es denn im unteren Bereich normalerweise auf?

    Wir hatten vorher wirklich vergleichsweise wenig Feuchtigkeit (60 Digits in einer Fläche von 10x10cm, Skala 0-100, Kapazitiv , Metall-Sphäroid) und nur an einer kleinen Stelle. NACH der Sanierung (siehe vorige Antwort) ist es schlimmer geworden. Eine Fachfirma für Leckage-Ortung war auch schon da und konnte die Quelle nicht herausfinden.

    Für mich als Laien stellt es sich doch so dar. Wenn der Sockelbereich nun dichter ist als vorher, dann muss es doch so sein, dass eventuell eintretendes Wasser nicht mehr raus kann (Sperrschicht) sondern sich nun einen anderen Weg sucht.

    Es wurde nichts im Außenbereich verändert was zusätzliches Wasser verursachen könnte. Es ist auch immer nach starken Regenfällen deutlich feuchter. Aktuell 90 Digits nach drei Tagen Regen
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  9. #8
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    Das ist der Sockel vor den MaßnahmenSockel vorher (Large).jpg
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  10. #9

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    nach der skizze kann das wasser von unten, von oben oder aus beiden richtungen zusammen kommen.

    schalte zuerst einen sachverständigen für bauwerksabdichtung - handwerkskammer, baukammer, architektenkammer - ein, der die ursache untersucht. dann gibt es ein konzept zur dauerhaften abdichtung.
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  11. #10
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    Genau das habe ich vor aber ich formuliere vermutlich zu undeutlich.

    Wie man meinen bisherigen Schilderungen entnehmen kann, habe ich genau das schon ein paar Mal erfolglos versucht. Ich habe einen Sachverständigen für Bauschäden, eine Firma für Abdichtungstechnik (nein, sogar zwei), eine Fachfirma für Leckageortung sowie einen GaLa Bauer mit angeblichen Kenntnissen in diesem Bereich eingebunden und auch teuer bezahlt. Es ist aber immer noch nass, ja sogar nasser als zuvor. Bislang hatte ich also nur viel Dreck, Aufwand und durfte dafür noch Tausende von Euros für angebliche Experten ausgeben. Außerdem habe ich viel Aufwand und Ärger mit all den "Spezialisten" wegen Gewährleistungsansprüchen. Ich habe mittlerweile leider gelernt, dass all die Siegel wie Architektenkammer, Dekra geprüft, vereidigter Sachverständiger usw. kein Garant für Verlässlichkeit und wirkliche Fachkompetenz ist. Wie immer - und ich jedem Berufszweig - gibt es hier Spreu und Weizen. Spreu hatte ich nun genug hier. Ich weiß nach wie vor nicht WO das Wasser herkommt und bislang hat auch keiner ernsthaft geforscht sondern wusste immer genau was zu tun ist. Wie gut das klappt, sieht man ja


    Die Skizze, Fotos etc. sind nicht dazu da um die Probleme hier aus der Entfernung zu lösen, sondern um besser einschätzen zu können, wer dafür der geeignete Fachmann ist. .

    Vor daher betone ich noch mal ein Anliegen. Kann mir jemanden einen Experten in Persona oder eine Fachfirma nennen, die nachweislich Kompetenz auf diesem Gebiet hat. Gerne auch mehrere, um nicht jemanden zu übervorteilen und gerne auch per PN, falls jemand das nicht öffentlich tun möchte. Wer im Bereich Mettmann (Rheinland, Ruhrgebiet, Bergisches Land) kennt sich WIRKLICH damit aus und tut nicht nur so.

    Danke
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  12. #11

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    .
    Zitat Zitat von MarcusS Beitrag anzeigen
    … Ich möchte also genau das Thema klären wo das Wasser herkommt und dazu möchte ich jemanden zu Rate ziehen, der weiß wie er der Sache auf den Grund gehen kann …
    Das dürfte doch eigentlich kein Problem sein, wenn man entsprechende Erfahrung auf diesem Gebiet hat
    Zitat Zitat von MarcusS Beitrag anzeigen
    … Wir hatten vorher wirklich vergleichsweise wenig Feuchtigkeit und nur an einer kleinen Stelle. NACH der Sanierung ist es schlimmer geworden. Eine Fachfirma für Leckage-Ortung war auch schon da und konnte die Quelle nicht herausfinden …
    Welche Sanierung wurde denn genau gemacht ?

    Zitat Zitat von MarcusS Beitrag anzeigen
    .. Es wurde nichts im Außenbereich verändert was zusätzliches Wasser verursachen könnte. Es ist auch immer nach starken Regenfällen deutlich feuchter …
    Es wurde doch was verändert , nämlich :
    Zitat Zitat von MarcusS Beitrag anzeigen
    ... Wenn wieder ausschachten und Mauerwerk/ Sockel von außen Öffnen die Lösung ist um die Analsyse machen zu können, dann ok. Dann wirds halt gemacht.
    .. hast du evtl. Lehmboden ? .. drückendes Oberflächenwasser , da Feuchtigkeit und Wasser ständig nach Regen auftritt , ein ganz normaler Vorgang . Mit welchem Material wurde denn die Ausschachtung wieder verfüllt ?
    Zitat Zitat von MarcusS Beitrag anzeigen
    … wer dafür der geeignete Fachmann ist …
    ein erfahrener Bauleiter , der sich mit Kellerbau im Grundwasserbereich auskennt , wird dir mit Sicherheit helfen können , da braucht man keine teuren speziellen Fachfirmen
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  13. #12

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    Wurde schon geprüft, ob es in jenem Bereich oder seinem Umfeld irgendwelche Abwasserrohre gibt, die Niederschlagswasser führen?
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  14. #13

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  16. #14
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Wurde schon geprüft, ob es in jenem Bereich oder seinem Umfeld irgendwelche Abwasserrohre gibt, die Niederschlagswasser führen?
    Ja, ist aber nicht der Fall.

    Ich denke dort könnte sich viel Wasser ansammeln. Denn der betroffene Bereich liegt unterhalb eines mit Hangflorsteinen abgefangenen Erdhangs. Auf dem Niveau darüber befindet sich unsere Terrasse. Leider haben wir damals beim Aushub keine Drainage vorgefunden und aufgrund fehlender Möglichkeit zum Ableiten des Wassers auch nachträglich keine angelegt. Von daher...

    Aber ich mutmaße wieder und bleibe dabei. Vielleicht gelingt es mir ja doch noch zu einer namentlichen Empfehlung zu gelangen.
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  17. #15
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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
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    Danke, aber über die hwk-duesseldorf.de bzw aknw.de hatte ich bereits meine bisherigen "Experten". Es bringt mich also leider nicht weiter noch mehr Auflistungen durchzugehen. Namen, die aus guter Erfahrung genannt werden würden helfen
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